DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
DAZ-Archiv - www.daz-augsburg.de

Tango am Rand des Abgrunds

Molières „Tartuffe“ im tim: der Seelencoach als Verführer

Von Frank Heindl

Ein tiefer, etwas bedrohlicher Basston vom Akkordeon eröffnet den Abend – und ab dann wird Tango getanzt. So könnte man, übertrieben kurz, den Molièreschen „Tartuffe“ zusammenfassen, wie ihn das Stadttheater unter Regie von Sigrid Herzog auf die (nicht vorhandene) Bühne des Textilmuseums bringt. Um es vorweg zu nehmen: Ein Abend der leichten Muse zwar, aber ein Abend des großen Vergnügens, des perfekten Timings und eines glänzenden Ensembles.

Der Sohn (Alexander Darkow) ist ein Kraftprotz, intelligent ist nur die Zofe (Lucy Wirth) – im Haus von Orgon wird mit den Verhältnissen Tango getanzt.

Der Sohn (Alexander Darkow) ist ein Kraftprotz, intelligent ist nur die Zofe (Lucy Wirth) – im Haus von Orgon wird mit den Verhältnissen Tango getanzt.


Im Haus des wohlhabenden Orgon weiß man zu leben. Seine Frau ist schön und verwegen, die Kinder sind nicht die hellsten und in diesem Punkt eher dem Vater nach geraten, delegieren die Intelligenz ans Personal und kümmern sich stattdessen um Feste und Möblierung. Bei Sigrid Herzogs Inszenierung platzt da Publikum mitten hinein die temporeiche Umgestaltung des Wohnzimmers: Der Vater ist außer Haus, man nutzt die Gunst der Stunde, um zweifelhafte Kunst – aber zweifellos à la mode – und ein enormes Sitzmöbel anzuschaffen, das zwar nicht bequem ist – aber zweifellos der „dernière cri“. In diesem fröhlichen Hallo aber stört alsbald die ältere Generation – zunächst Frau Pernelle, Mutter des Hausherrn und in ihren Gefühlen verletzt durch das Ungestüm der Jugend.

Schon die Eingangsszene – wie in Minutenschnelle und zum Tangorhythmus des Akkordeons die alten Möbel verschwinden, die neuen aufgestellt werden und schließlich beim ersten Wort der alten Dame alles in betroffenes Schweigen verfällt – zeigt, worin die große Stärke dieses Augsburger Molière besteht: Das Timing stimmt perfekt und die Inszenierung hat bis ins Detail eine tänzerische Leichtigkeit, die die gesamte Handlung in jedem Moment gezielt der Lächerlichkeit preisgibt. Schön, wie Eva Maria Keller, die Grand Dame des Augsburger Ensembles, nur ihre Stimme zu erheben braucht: Schon sind die Kinder still – und das Publikum kringelt sich.

Der Hausherr ist den Verhältnissen nicht gewachsen

Frau Pernelle also ist über die besten Jahre hinaus, und wie das so ist: In diesem Alter lässt die Lebenslust nach, dafür wächst der moralische Anspruch. Man achte sie in diesem Hause nicht, lamentiert sie, „nichts wird hier respektiert“ –und so haben die Alten ja seit eh und je empfunden. Die Pernelle und ihr Sohn haben allerdings hat einen Helfer –das ist Tartuffe, jener priesterlich gewandete Frömmler, der sich in den Haushalt eingeschlichen hat und – man erfährt es, noch ehe er auftaucht – sich strengstens für Sitte und Moral engagiert. Schon hat er sich den Hausherrn, den etwas tumben Orgon (Martin Herrmann), so sehr um die Finger gewickelt, dass dieser ihn mit seiner anderweitig verliebten Tochter (Sarah Bonitz) verheiraten will. Denn auch Orgon ist den Verhältnissen nicht mehr gewachsen und gibt seine Verantwortung nur zu gerne ab. Seine Frau ist zu jung und zu schön für ihn, seine Macht über die Kinder beruht auf gesellschaftlicher Konvention, nicht auf väterlicher Autorität.

Und das Dienstmädchen kann sich ihm gegenüber jede Frechheit herausnehmen. Denn neben dem Generationenkonflikt hat Molière geschickt einen Klassenkonflikt eingebaut, den Sigrid Herzogs Regie ebenso geschickt betont: Während seine Tochter ein willensloses Dummchen, der Sohn (Alexander Darkow) ein naiver Kraftprotz ist, die herrschende Klasse sich also ihrer eigenen Probleme nicht gewachsen zeigt, ist die Zofe Dorine zunächst die einzige, die nicht nur über den Willen, sondern auch über die Intelligenz zum Widerstand und dessen Organisation verfügt – und dabei gleichzeitig ihre Herrschaft verlacht. Lucy Wirth gibt die Dorine wunderbar spritzig-witzig, ein bisschen prollig, stattet sie mit ein wenig Dienstmädchenerotik aus, löckt herzerfrischend frech wider die Verhältnisse. Und wenn sie grübelt und Pläne ausheckt, dann spielt das Akkordeon Tango, dann werden die Verhältnisse am Rande des Abgrunds wenigstens kurzzeitig zum Tanzen gebracht.

Wie der Wutbürger zum Plebs wird

Der Plan, Tartuffe doch noch bloßzustellen, in dem man dessen Werben um die Frau des Hausherrn offenbar macht, ist ein weiterer großer Spaß für alle Beteiligten inklusive Publikum. Sogar Elmire selbst (Judith Bohle) schwankt ein wenig zwischen Lust und Entsetzen, scheint ein paar Momente lang nicht abgeneigt, den Schabernack eine Spur zu weit zu treiben – zumal ihr Mann, unterm Sofa versteckt, sich der Realität verweigert: Er will und will nicht glauben, dass Tartuffe, der hoch verehrte Asket im hochgeschlossenen schwarzen Gewand (Marcus Calvin), ein Betrüger ist, schreitet selbst dann nicht ein, als dieser sich mit bedrohlich gerafften Unterhosen auf Elmire zu stürzen droht. Das ist der Moment, in dem die Inszenierung hart an den Rand der Klamotte gerät.

Elmire (Judith Bohle) ist schön, Tartuffe (Marcus Calvin) ein schmieriger Verführer – und Orgon (Martin Herrmann) mag\'s nicht glauben (Fotos: Nik Schölzel).

Elmire (Judith Bohle) ist schön, Tartuffe (Marcus Calvin) ein schmieriger Verführer – und Orgon (Martin Herrmann) mag\'s nicht glauben (Fotos: Nik Schölzel).


Doch mag das die Absicht der Regisseurin gewesen sein. Denn ihr Tartuffe ist nicht mehr ein Vertreter jenes katholischen Klerus, der sich bei der Uraufführung im Jahr 1664 – und zu Recht – derart verunglimpft sah, dass er ein Aufführungsverbot erwirkte. Es ist ja heute kaum mehr üblich, sein Vermögen der Kirche oder einem ihrer Vertreter zu vermachen. Doch auch wir haben jede Menge Gutmenschen zur Auswahl, denen wir auf den Leim gehen können – man muss sich gar nicht bis in die 70er-Jahre zurück an einen orangegewandeten Guru erinnern, dem seine Anhänger einen Rolls Royce nach dem anderen verehrten. Marcus Calvin spielt den Tartuffe als eines dieser alerten, nie um Antwort und verständnisvolle Geste verlegenen Mischwesen aus Manager, Berater, Seelencoach und Psychotherapeut: „Lass den Himmel durch dich gehen“, empfiehlt er Orgon, als dieser sich zu sehr erregt, und atmet ihm beruhigend vor. Sein Klient aber hat schon viel gelernt: „Ich bin irgendwie blockiert“, erklärt Orgon seine Verwirrung und vermacht ihm gleich noch Haus und Vermögen.

Deshalb ist es, als Tartuffes Blenderei offenbar und die erzwungene Hochzeit verhindert wird, trotzdem längst zu spät. Den rettenden König, den Molière in letzter Minute dem Orgon beistehen lässt, enthält Sigrid Herzog dem Publikum vor – sie deutet eine drastischere Lösung an, aus der aber auch nichts wirklich Gutes erwachsen kann. Der Tango ist unmerklich verklungen, die Wutbürger werden unvermutet zum Plebs und rächen sich am Verführer, der ihnen doch nur die eigene Dummheit vor Augen geführt hat. Viel herzhaftes Gelächter, langer Applaus, viele Bravos für Schauspieler und Regie.



manroland-Insolvenz: Minister Zeil mit leichtem Gepäck in Augsburg

Unternehmensfortführung aber “durchaus möglich”

Keine konkreten Zusagen im Gepäck hatte Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) in der Gesprächsrunde der “Allianz für Arbeit”, die sich am gestrigen Montag im Augsburger Rathaus mit der Insolvenz des Druckmaschinenbauers manroland befasste.

Schaltet die Ampel für manroland nochmal auf Grün?

Das Traditionsunternehmen manroland AG mit fast 1 Mrd. Euro Jahresumsatz hatte am 25. November 2011 Insolvenzantrag beim Amtsgericht Augsburg gestellt. Damit sind die Arbeitsplätze von 6.500 Mitarbeitern in Gefahr, 2.500 davon in Augsburg.

“Es ist jetzt überhaupt nicht der Zeitpunkt, über Bürgschaften oder Staatshilfen zu reden”, so der Staatsminister nach dem gestrigen Treffen der Augsburger “Allianz für Arbeit”, der OB Dr. Kurt Gribl, Wirtschaftsreferentin Eva Weber, die Präsidenten der Wirtschaftskammern und Vertreter der Arbeitsagentur und der IG Metall angehören. Zeil widersprach damit Forderungen der Gewerkschaft.

Vorläufiger Insolvenzverwalter hat Arbeit aufgenommen

Die Hauptverantwortung liegt in den kommenden drei Monaten beim vom Gericht bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter, der Neu-Ulmer Kanzlei Schneider Geiwitz & Partner, die auch in Augsburg einen Sitz hat. Schwerpunkt sei jetzt die Sicherstellung des Geschäftsbetriebes, so die Kanzlei gestern in einer Pressemitteilung. Nur wenn es gelinge, die Produktion ohne große Einschränkungen weiter fortzusetzen, sei die Suche nach Investoren erfolgversprechend. Das Ziel “Investorensuche” hatte die “Allianz für Arbeit” bereits am Samstag auf einer ersten Krisensitzung ausgegeben.

Wie Werner Schneider gestern zum aktuellen Stand mitteilte, sind Gespräche über einen so genannten Massekredit eingeleitet. Dieser Kredit, der auf dem freien Kapitalmarkt aufgenommen wird, sichert die Liquidität für zukünftige Aufträge. Bereits finanziell abgesichert für die kommenden drei Monate sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Diese erhalten termingerecht das gesetzlich geregelte Insolvenzgeld, das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt wird.

Fortführung in Eigenverwaltung beantragt

Wie es in drei Monaten weitergeht, ist derzeit offen. manroland hat neben der Insolvenz auch die Eigenverwaltung nach § 270 Insolvenzordnung beantragt und beabsichtigt damit die Sanierung wesentlicher Unternehmenseinheiten in Eigenregie. Falls das Amtsgericht Augsburg dem Antrag stattgibt – Voraussetzung ist ein überzeugender Insolvenzplan -, könnte das Hauptverfahren ab Februar 2012 unter der Regie der bisherigen Geschäftsleitung von manroland und ohne einen Insolvenzverwalter laufen. Das Gericht würde dann lediglich einen Sachwalter als Aufsicht einsetzen, in der Regel den in den ersten drei Monaten tätigen vorläufigen Insolvenzverwalter.

"Nicht der Zeitpunkt, über Staatshilfen zu reden": Wirtschaftsminister Martin Zeil

"Nicht der Zeitpunkt, über Staatshilfen zu reden": Minister Martin Zeil


Die seit 1999 im Insolvenzrecht verankerte Eigenverwaltung wird vorzugsweise dann angewendet, wenn nicht die Zerschlagung, sondern die Sanierung und Fortführung eines insolventen Unternehmens angestrebt wird. Unter Eigenverwaltung kann das Unternehmen seine Geschäfte wie bisher fortsetzen und steht zusätzlich unter dem Schutz des Insolvenzrechts, was beispielsweise Vollstreckungen verhindert. Dadurch erschließen sich bei Verhandlungen mit Gläubigern größere Spielräume. Vorteil bei der Eigenverwaltung ist außerdem die Nutzung der Kenntnisse des bisherigen Managements, Know-How, das ein externer und fachfremder Insolvenzverwalter nicht hat.

manroland hat inzwischen als Generalbevollmächtigten für die Sanierung in Eigenverwaltung den Berliner Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus benannt. Kebekus könnte als Insolvenzrechtler auch an der Schnittstelle Unternehmen/Sachwalter tätig werden. Wirtschaftsminister Zeil hielt gestern gegenüber den Medien die erfolgreiche Unternehmensfortführung “durchaus für möglich”.



Staats- und Stadtbibliothek: „Schritt in die richtige Richtung“

Der Leiter der Staats- und Stadtbibliothek, Helmut Gier, wurde gestern im Kulturausschuss zum Sachstand der Verhandlungen der Stadt Augsburg mit dem Freistaat befragt.



Wie berichtet erhöht der Freistaat seinen Betriebskostenanteil von bisher knapp 19.000 auf 350.000 Euro. Aus Sicht des Amtsleiters ist dieses Engagement des Freistaats in erster Linie ein Schritt in die richtige Richtung, aber auch ein „Beitrag zur Haushaltskonsolidierung“ der Stadt. Diese Mittel führen nicht dazu, dass das Betriebskostenbudget für die Stadt- und Staatsbibliotheken erhöht werde, wie Rose-Marie Kranzfelder-Poth (FW) die neue finanzielle Situation bewertete.

Gier: “Gemischte Gefühle”

Als Gegenleistung, so Gier, solle der Freistaat für seine stark erhöhte finanzielle Beteiligung in Zukunft die Fachaufsicht erhalten. Der Vorschlag des Freistaates gehe in die Richtung, den Grundversorgungsauftrag der Staats- und Stadtbibliothek über die Universität und die Neue Stadtbücherei abzuwickeln. So könne man, so Gier, am alten Standort wohl zwei Stellen einsparen und die Bibliothek an der Schaezlerstraße als Forschungsbibliothek ausweisen. Dieser Vorschlag des Freistaates sei allerdings, wie Gier ausführte, nicht Voraussetzung für die Aufstockung der Mittel seitens des Freistaates gewesen. Andere vergleichbare bayerische Regionalbibliotheken würden, so Gier, weiterhin die Grundversorgung für die wissenschaftlich interessierten Bürger aufrecht erhalten.

Als Bibliothekar sehe er die sich abzeichnende Vereinbarung zwar als einen Schritt in die richtige Richtung, aber als Augsburger begegne er ihr mit gemischten Gefühlen, da der Freistaat grundsätzlich dazu neige, in seinem Zentrum Glanz und Größe zuzulassen, aber in der Provinz zu sparen. Zu den noch ausstehenden notwendigen Sanierungsinvestitionen in einer Größenordnung von etwa 5 Millionen befragt, schlug Bibliotheksleiter Gier vor, dass der Freistaat sich mit einem Drittel der Kosten beteiligen solle. Mit dieser Aufteilung könnte man einer kompletten Verstaatlichung entgegenwirken.



Neue Stadtbücherei: Kulturausschuss beschließt neue Gebührenordnung

Gegen die Stimmen der Opposition beschloss der Kulturausschuss in seiner gestrigen Sitzung eine neue „Satzung über die Gebühren der Benutzung der Stadtbücherei Augsburg“, wie es in der Sprache der Verwaltung heißt.

Nach einer kurzen und leidenschaftlichen Diskussion hat der Kulturausschuss die Gebühren für die Neue Stadtbücherei erhöht. Am härtesten trifft es dabei die Nutzer eines nicht ermäßigten Jahresausweises. 20 Euro (statt wie bisher 13 Euro) müssen die Kunden nach dem Jahreswechsel dafür berappen. Mit diesem Tarif würde die Stadt Augsburg die höchsten Gebühren in Bayern verlangen. Für die Opposition aus bildungspolitischen Gründen ein No-Go. „Solange die Semmeltaste nicht angetastet wird“, so Christa Stephan (SPD), dürfen wir auch nicht an die Jahreskarte ran.“

„Rechnerisch wäre hiermit ein haushaltswirksamer Entlastungseffekt von 149.994 Euro Mehreinnahmen verbunden“, wie es im KGSt-Papier steht. Der KGSt-Vorschlag wurde in der Beschlussvorlage in Sachen Jahreskarte um 2 Euro überschritten.

» Gebührensatzung Stadtbücherei (pdf, 400 kB)



Theater: Großes Haus saniert Bestuhlung

Nach einer einstündigen (!) Debatte genehmigte der “Werkausschuss für das Theater Augsburg” in seiner gestrigen Sitzung die Instandsetzung der gesamten Bestuhlung des Großen Hauses. Geschätzte Kosten: 230.000 Euro.

Ob die Theaterbestuhlung nun 30 oder 40 Jahre alt sei, konnte, so der kaufmännische Direktor des Stadttheaters Steffen Rohr, nicht mehr ermittelt werden. „Der Verschleißgrad hat eine nicht mehr vertretbare Höhe angenommen“, wie es in dem Beschlussvorschlags der Verwaltung heißt. Die Polsterung des gesamten Bestandes sei vollkommen verbraucht und könne partiell nicht repariert werden. Mechanische Defekte seien nicht oder nur unzufriedenstellend zu beheben. „Es häufen sich die berechtigten Beschwerden von Zuschauern, insbesondere von Abonnenten.“ Eine Fachfirma hat Kosten von 230.000 Euro errechnet. Das Theater generiert diese Summe aus den zugewiesenen Mitteln für die Unterhaltskosten, weshalb der Haushalt der Stadt damit nicht unmittelbar belastet werden müsse, wie nach langem Hin und Her von Kulturreferent Grab festgestellt wurde.

“Ich verstehe die Diskussion nicht”

Das Vorhaben kam nur deshalb in den Kulturausschuss, weil das Theater Ausgaben über 50.000 Euro vom Werkausschuss genehmigen lassen muss. Nach einer einstündigen kulturpolitischen Diskussion ums „große Ganze“ (Andreas Jäckel, CSU) brachte Theo Gandenheimer (CSU) die Angelegenheit auf den Punkt: „Ich verstehe diese Diskussion nicht. Der Beschlussvorschlag ist doch klar!“ Gegen die Stimmen der Opposition stimmte der Werkausschuss der Sanierung der Theaterbestuhlung zu.