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Mittwoch, 13.11.2019 - Jahrgang 11 - www.daz-augsburg.de

Vermischtes

Jubiläum: Die Afrikanischen Wochen gibt es in Augsburg seit 30 Jahren

Das Eröffnungsfest der 30. Afrikanischen Woche im Augsburger Kolpingsaal, der Film Congo Calling im Liliom und die Lesung von David Mayonga im Provino Club waren die bisherigen Höhepunkte der Afrikanischen Wochen, die noch bis Ende November mit einem bunten Potpourri aus Information und Unterhaltung für Vielfalt im Augsburger Kulturherbst sorgen.

Von Udo Legner

Catwalk mit Afrikanischer Mode © Silvia HankIn ihrem Begrüßungswort ließen die Veranstalterinnen von der Werkstatt Solidarische Welt die Geschichte dieser Veranstaltung Revue passieren. Inspiriert vom ersten Afrika Festival in Würzburg im Jahr 1989 hatte ein kleines Häufchen Afrika-Begeisterter noch im selben Jahr die erste Afrika-Woche in Augsburg auf die Beine gestellt. Schon wegen seines Namens war das Zeughaus damals der passende Ort für dieses ursprünglich recht überschaubare Event, in dessen erstem Programmheft bereits all das zu finden war, das auch dreißig Jahre später begeistert: Afrikanische Musik und afrikanischer Tanz, Workshops und Vorträge sowie Spiel- und Dokumentarfilme des Neuen Afrikanischen Kinos.

Wie jung die Afrikanischen Wochen geblieben sind, belegte der Auftritt der gerade 17-jährigen Sängerin und Songwriterin Malaika Lermer, der einen sehr schönen Kontrast zu den Show Acts von JaJa Uthmann und Thomas Gebele, die bereits bei den ersten Afrika Wochen mit von der Partie waren.

Kino-Highlights und eine Lesung zwischen Beats und Buch

Das nicht enden wollende Filmgespräch im Foyer des Liliom-Kinos mit Regisseur Stephan Hilpert, das sich der Vorführung des mit dem Max Ophüls Preises ausgezeichneten Dokumentationfilm Congo Calling anschloss, war beeindruckender Beleg für das gute Händchen der Programmmacher. Bis auf den letzten Platz ausverkauft war auch die Veranstaltung mit David Mayonga, der durch sein autobiografisches Buch „Ein Neger darf nicht neben mir sitzen“ einen Kultstatus erhalten hat. – Der in Markt Schwaben aufgewachsene Radiomoderator, der unter dem Künstlernamen Roger Reckless als Rapper auftritt, übertraf locker die Ankündigung im Programm der Afrikanischen Wochen: „eine Mischung aus Rap und Rassismus, Beats und Buch, Text und Toleranz“.

Noch anstehende Großereignisse der Afrikanischen Wochen sind der Vortrag von Andreas Zumach (Dienstag, 12. November um 19.30 Uhr im Augustanasaal), dem internationalen Korrespondenten der Berliner „Tageszeitung“ (taz) zum Thema „Nordafrika und der Nahe Osten – Staatszerfall und neue Kriegsgefahr“, der Dokufilm „Welcome to Sodom“ mit künstlerischer und musikalischer Begleitung durch Vera Novottny und Laye Mansa (14. November um 19.15 Uhr im HS 1, Gebäude C, Uni Augsburg) sowie der Kinderfilm „Supa Modo“ des jungen kenianischen Filmemachers Likarion Wainana, der im Rahmen eines Projekts entstand, das das deutsch-kenianische Produktionskollektiv „One Fine Day Film“ von Regisseur Tom Tywker aufgebaut hat.

Weitere Programmpunkte unter: 2019_AfrikanischeWoche.pdf

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