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Mittwoch, 26.01.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

Baukultur

Sanierungsfall Perlachturm: Fischmarkt aus Sicherheitsgründen gesperrt

Aus Gefahr durch Steinschlag am Perlachturm wurde der Fischmarkt vorübergehend von der Stadt gesperrt. Deshalb muss das sich Klimacamp einen anderen Ort suchen und es gibt auch keinen Zugang zu den anliegenden Geschäften und der Kirche.

Gefahrenquelle Perlachturm Foto: DAZ-Archiv

Bei der Begutachtung des denkmalgeschützen Perlachturms durch Experten sind in der ersten Novemberwoche 2021 an den zwei obersten Geschossen erhebliche, neue Schäden festgestellt worden. In seinem Gutachten, das der Stadt nun seit 07. Dezember vorliegt, kommt das beauftragte Steinrestaurierungsbüro zu dem Ergebnis, dass durch diese Schäden jederzeit auch größere Teile der Turmfassade herausbrechen und herabstürzen könnten. Bereits während der Untersuchung in zirka 60 Metern Höhe von einem Kran aus haben die Restauratoren mehrere lockere Steinfragmente entfernt. In ihrem Bericht listen sie unter anderem Risse und Brüche im Natur- und Kunststein und rostende Eisenteile auf.

Als Sofortmaßnahme werden der angrenzende Fischmarkt und der Gehweg, der entlang der Maximilianstraße am Perlachturm vorbeiführt, umgehend gesperrt. Mit den Aktivistinnen und Aktivisten des Klimacamps ist die Stadt Augsburg im engen Austausch. Der Zugang zu den anliegenden Geschäften und der Kirche St. Peter und Paul ist dadurch vorübergehend nicht möglich.

Weitere Sicherungsmaßnahmen sind bereits in Vorbereitung. Zunächst sollen um die oberen Geschosse Sicherungsnetze angebracht werden, um gegebenenfalls herabstürzende Teile aufzufangen. Um den Zugang zu Kirche und anliegenden Läden schnellstmöglich wieder zu öffnen, soll ein Schutztunnel aus Gerüsten errichtet werden. Als langfristige Sicherungsmaßnahme wird an der Balustrade des Turms schließlich ein Schutzgerüst angebracht.

Auf den Zeitplan der Gesamtsanierung haben die Erkenntnisse aus dem Gutachten keine Auswirkungen. „Bei gesicherter Finanzierung könnten im Frühjahr/Sommer 2022 die Ausführungsplanungen und 2023 die ersten Arbeiten beginnen“, wie es in einer städtischen Pressemitteilung heißt.

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