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Montag, 11.05.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpolitik

Offener Brief für Enninger: Unter­stützung noch bis Sonntag möglich

Ein offener Brief, der ein eigen­ständiges Kultur­referat und die Fort­setzung der Arbeit von Jürgen K. Enninger (Grüne) fordert, hat bereits zahlreiche Unter­stützer aus der Kultur­land­schaft gefunden. Wer das Anliegen noch zeichnen möchte, kann dies bis Sonntag, 3. Mai, tun.

Von Bruno Stubenrauch

Kulturreferent Jürgen K. Enninger (Foto: Stadt Augsburg)

Bereits Ende April hatten sich Kultur­schaf­fende in einem offe­nen Brief an den desig­nier­ten Ober­bürger­meister Dr. Florian Freund (SPD) und den neuen Stad­trat gewandt (DAZ berich­tete). Darin fordern sie ein eigen­stän­diges Kulturrefe­rat – und ins­be­son­dere, dass der amtie­rende Kultur­referent Jürgen K. Enninger seine Arbeit fort­setzen kann. Augsburg besitze als Mozart-, Römer-, Fugger-, Brecht- und UNESCO-Welterbe-Stadt eine außer­gewöhn­liche kultu­relle Dichte, die einer eigen­stän­digen Ver­tretung bedürfe. Enninger wird darin beschei­nigt, er verfüge über „das beson­dere Talent, all diese Aspekte gleich­zeitig im Blick zu behalten“.

Verlängerte Frist

Ursprünglich war der 29. April als Rück­melde­frist gesetzt worden. Da die Refe­renten­wahl jedoch erst in der kon­stitu­ieren­den Sitzung des neuen Stadtrats am 4. Mai auf der Tages­ordnung steht, haben die Initia­toren die Frist verlängert. Jeder, der das Schreiben unter­stützen möchte, kann sich noch bis Sonntag, 3. Mai 2026, 20 Uhr per E-Mail melden bei: sybille@galeriesuesskind.de .


Der offene Brief und die bisherige Liste der Unter­zeichner sind hier einsehbar:

· Zum offenen Brief (PDF, 91 kB)
· Zur Liste der Unterstützer (PDF, 47 kB)

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