„50 Jahre 1967. Was ist von der Revolte geblieben?“ So lautet der Titel einer Diskussionsveranstaltung, die am kommenden Montagabend in der Kresslesmühle stattfindet. Von dieser Veranstaltung distanzierte sich Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl am heutigen Freitag.
Zur Veranstaltung „50 Jahre 1967. Was ist von der Revolte Geblieben?“ mit dem laut Programmheft zum Augsburger Hohen Friedensfest bezeichneten „Kaufhausbrandstifter“ von 1968 Thorwald Proll distanziert sich OB Gribl mit folgender Stellungnahme: „Die Veranstaltung kann aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen nicht untersagt werden und dies möchte ich auch nicht. Persönlich und als Oberbürgermeister distanziere ich mich aber klar von dieser Veranstaltung. Ich bin der Auffassung, dass auch in einer inhaltlichen Auseinandersetzung innerhalb demokratischer Diskussionsprozesse der Provokation Grenzen gesetzt sind. Diese sind für mich mit der vorgesehenen Veranstaltung überschritten. Ich bin nicht der Auffassung, dass vormals terrorismusnahen Personen eine Plattform gegeben werden muss. Erst recht gilt dies, wenn es der betroffenen Person nicht gelingt, in eindeutiger Weise die Fragen von Protest und Gewalt voneinander klar zu trennen. Dies gilt umso mehr im Kontext der aktuellen Diskussion um die Gewaltexzesse beim Hamburger G20-Gipfel. Gerade die Friedensstadt Augsburg muss der Gewalt als Protestmittel eine klare Absage erteilen. In meiner Verantwortung als Oberbürgermeister für künftige Programmformate zur Begleitung des Augsburger Hohen Friedensfestes habe ich daher verfügt, dass das jeweilige Programm inhaltlich vorab und detailliert dem Kulturausschuss zur Befassung und Entscheidung zugeführt wird.“
Das Programm hat das Friedensbüro der Stadt Augsburg zu verantworten. Politisch ist das Friedensbüro ist beim Kulturreferenten Thomas Weitzel verortet. Im Veranstaltungsprogramm ist die Veranstaltung wie folgt angekündigt: „Die Studentenrevolte wurde von der Ermordung Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967 angetrieben. Was die BRD stark veränderte: deutlich erkennbar durch RAF oder »Bewegung 2. Juni« einerseits, durch die PolitKarrieren von Joschka Fischer oder Ministerpräsident Winfried Kretschmann andererseits. Leben wir heute also in einer »rotgrünversifften« Gesellschaft, wie die AfD behauptet? Darüber diskutiert TAZ Redakteurin Tania Martini mit dem Lyriker Thorwald Proll (einem der »Kaufhausbrandstifter« 1968) und dem Historiker Volker Weiß (aktuelles Buch: »Die autoritäre Revolte«). Proll liest außerdem aus seinem Gedichtband »Raus mit der Sprache«. Einleitung: Textcollage »67« von Franz Dobler.“
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21.07.2017
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Rubrik: Kulturpolitik, Politik, Sport
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21.07.2017
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Rubrik: Baukultur, Bürgerinfo, Finanzen, Verkehr, Vermischtes
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20.07.2017
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20.07.2017
| Autor: admin
Rubrik: Aktion, Amtliches, Universität, Vermischtes
Aufgrund einer finanziellen Zuwendung einer Spenderin, die anonym bleiben möchte, erhöht sich das Stiftungsvermögen der „Stiftung Zoo“ mit einem Schlag um 10.000 Euro. „So kann es gerne weitergehen“, freut sich Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke. „Damit der Zoo seine Aufgaben in der Umweltbildung und im Natur- und Artenschutz wahrnehmen kann, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Da […]
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20.07.2017
| Autor: admin
Rubrik: Finanzen, Kulturpolitik, Städtebau
Staatssekretär Johannes Hintersberger, MdL wird auch bei der Landtagswahl 2018 als Direktkandidat der CSU für den Stimmkreis Augsburg-Stadt-West, Neusäß und Gersthofen antreten. Johannes Hintersberger, der auch die CSU im Augsburger Stadtrat vertritt und amtierender CSU-Bezirksvorsitzender ist, wurde auf der Aufstellungsversammlung des Stimmkreises Augsburg-Stadt-West, Neusäß und Gersthofen mit großer Mehrheit wiedergewählt. 81 von 84 anwesenden Delegierten […]
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19.07.2017
| Autor: admin
Rubrik: Parteien, Politik