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DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Dienstag, 04.12.2018 - Jahrgang 10 - www.daz-augsburg.de

Das Hohe Friedensfest steht vor der Tür

Am 23. Juli beginnt das Kulturprogramm zum Augsburger Hohen Friedensfest in der Brechtbühne mit einem Streitgespräch zwischen dem Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und dem Professor für Islamische Religionspädagogik Mouhanad Khorchide. Bereits am kommenden Freitag eröffnet der „Taubenschlag“ am Königsplatz. Als zentraler Treffpunkt während des zweiwöchigen Friedensfestes soll der Taubenschlag laut Veranstalter eine „begehbare Kunstinstallation sowie ein Begegnungs- und Kreativort“ sein.

Die Friedenstafel auf dem Rathausplatz erhält heuer einen Satelliten auf dem Helmut-Haller-Platz

Das Augsburger Hohe Friedensfest Foto: DAZ-Archiv


Geboten wird ein Programm aus Musik- und Showformaten sowie ein Denk- und Kunstlabor. Anhand der Frage „Wem gehört die Stadt?“ sollen die Auseinandersetzung mit dem Stadtgeschehen Augsburgs angeregt, soziale Probleme wie auch Möglichkeiten zur Teilhabe diskutiert werden. Über 30 Mitwirkende aus Kunst, Kultur und Bildung wollen den Taubenschlag in Workshops, Vorträgen und Diskussionen zu einem Gesamtkunstwerk entwickeln, bei dem alle Interessierten eingeladen sind, aktiv mitzuwirken. Der Taubenschlag wird gefördert im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“. Eröffnung ist am Freitag mit Konzerten von Ala Cya, Jack Snipe und Der Eulenspiegel. (Taubenschlag am Königsplatz/Freitag 21.07. ab 16:00 Uhr) www.taubenschlag-augsburg.de

Hamed Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide haben gemeinsam ein Buch geschrieben: »Ist der Islam noch zu retten? Eine Streitschrift in 95 Thesen.« Zur Eröffnung des Friedensfestes am 23. Juli wird darüber in der Brechbühne diskutiert. Bild: © Frank Rothe

Hamed Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide haben gemeinsam ein Buch geschrieben: »Ist der Islam noch zu retten? Eine Streitschrift in 95 Thesen.« Zur Eröffnung des Friedensfestes am 23. Juli wird darüber in der Brechbühne diskutiert. Bild: © Frank Rothe


Das Augsburger Hohe Friedensfest am 8. August ist ein offizieller Feiertag, den es nur in Augsburg gibt. Die Stadt feiert diesen Tag mit einem mehrwöchigen Kulturprogramm. Zirka 60 Veranstaltungen zeigen vom 23. Juli bis 8. August Facetten des Themas »Bekennen« und sind „offen für alle Ausprägungen von Vielfalt“, wie es in einer städtischen Pressemitteilung heißt. Es gibt Konzerte, Theater, Lesungen, Gespräche, Filme, Ausstellungen und Kunstinstallationen, Street-Art, Führungen, Feste und vieles mehr. Veranstalter ist das Friedensbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg in Kooperation mit zahlreichen Partnern. Das Programm beinhaltet verschiedenste Formate. Das Spektrum reicht dabei von Historischem zu Experimentellem, von Popkultur bis Klassik und von Unterhaltung bis zum Streitgespräch. Es beginnt am 23. Juli mit der »Kleinen Friedenstafel« am Oberhauser Bahnhof (Helmut-Haller-Platz) und endet mit der »Großen Friedenstafel« auf dem Rathausplatz Augsburg am 8. August.

Mit dem diesjährigen Thema knüpft das Kulturprogramm auch an das Motto des Augsburger Reformationsjubiläumsprogramm „Mutig bekennen –- friedlich streiten“ an. Dazu passend ist die Auftaktveranstaltung am 23. Juli (20 Uhr) ein Streitgespräch in der Brechtbühne zum Thema Religion/Islam zwischen dem Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und dem Professor für Islamische Religionspädagogik Mouhanad Khorchide zu ihrem gemeinsamen Buch: „Ist der Islam noch zu retten? Eine Streitschrift in 95 Thesen“. Das gesamte Programm findet man hier.







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