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Montag, 22.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Parteien

ku.spo: Pro Augsburg appelliert an die Medien

Die Bürgervereinigung Pro Augsburg hat sich gestern für die schwer unter medialen Beschuss geratene Veranstaltungsreihe ku.spo ausgesprochen und die Augsburger Medien um maßvolle und objektive Berichterstattung gebeten.

Augsburg sei in der glücklichen Lage, dass in diesen schwierigen Zeiten, bei einem Gesamthaushalt von einer dreiviertel Milliarde Euro, lediglich ein Betrag von einhunderttausend Euro in Frage gestellt werde. „Das ist kein kleiner Betrag, aber wie gut muss eine Regierung arbeiten, wenn die Opposition sich nur an diesem speziellen Betrag stört.“ So Rudolf Holzapfel, Rolf Harzmann und Nico F. Kummer, die ihren Appell an die Medien in erster Linie moralisch begründen. Man habe bei der Kritik an ku.spo die Relationen aus den Augen verloren und beschädige Menschen, indem man die vielen Vereine und Organisatoren beleidige, die direkt von dieser Förderung profitieren würden: „Bürger, Kinder und Erwachsene, die für Ihre Arbeit finanzielle und ideelle Hilfe bekommen. Der Betrag reicht mit Sicherheit nicht aus, das teils ehrenamtliche Engagement aufzuwiegen, aber die Öffentlichkeitsarbeit, die Synergien und die Infrastruktur, die mit diesen Mitteln geschaffen werden/wird, ist für diese Menschen alleine nicht zu stemmen.“

„Wir können nicht verhindern, dass sich Kritiker zu Wort melden“

„Wer will ernsthaft Schulklassen, die begeistert mitmachen, von einer Nutzlosigkeit des Pilotprojektes überzeugen? Die Unterstützung unserer Vereine und kultureller Institutionen ist keine Geldverschwendung. Hier kommt das Geld dort an, wo es gebraucht wird.“ Während man in der Vergangenheit zu oft Geld für Dinge ausgegeben habe, die nur wenige Menschen erreichten. Als Beispiel führen die Unterzeichner „in diesem Zusammenhang die Ära Höft“ an und das „vielfach überzogene Budget der ersten Paxveranstaltungen“, „Beträge in Millionenhöhe“, die bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt lediglich mit dem „Prinzip Hoffnung“ begründet gewesen seien. „Wir können nicht verhindern, dass sich Kritiker zu Wort melden, die ku.spo nicht verstehen, und es sich auch nicht erklären lassen wollen. Ku.spo ist nicht starr, ku.spo entwickelt sich ständig weiter. Ku.spo ist einfach neu, und darauf sollte man sich einlassen können“, so die Bürgervereinigung Pro Augsburg in ihrem Schreiben, das Appell, Kritik an der ehemaligen Kulturreferentin Eva Leipprand und Medienschelte verzahnt.

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Stadtrat: Wechsel bei den Linken

Die Stadtratsgruppierung der Augsburger Linken hat in ihrer gestrigen Pressemitteilung einen personellen Wechsel angekündigt. Nicht der in den Bundestag gewählte Alexander Süßmair verlässt das Augsburger Stadtparlament, sondern Dietmar Michalke. Bis Ende Oktober wird Süßmair seiner Arbeit als Chemielaborant in München nachgehen. Ab November reiht sich Süßmair in die Gilde der Berufspolitiker ein. Als Bundestagsabgeordneter wird […]

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Neue Stadtbücherei erhält Auszeichnung für Nachhaltiges Bauen – Grüne fühlen sich bestätigt

Die Bundesarchitektenkammer und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen haben die Neue Stadtbücherei als gelungenes Beispiel für eine moderne und nachhaltige Architektur ausgewählt und bei der europäischen Messe für Gewerbeimmobilien EXPO REAL in München einer bundesweiten Fachöffentlichkeit präsentiert. Die Auszeichnung freut vor allem die Stadtratsfraktion der Grünen, da diese im Dezember 2005 per Antrag für […]

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Google Street View im Visier der Grünen

Bisher sind noch keine Bilder aus Deutschland über den Google-Dienst „Street View“ abrufbar. Dies kann sich bald ändern. Im Oktober sind kamerabestückte Google-Fahrzeuge auch in Bayern unterwegs – zum Leidwesen der Grünen Landtagsabgeordneten Christine Kamm. „Wenn im Oktober die Fahrzeuge von Google Street View in ganz Bayern private Häuser, Höfe und Gärten aufnehmen, dann sollten […]

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ku.spo: „So kann eine Verwaltung nicht arbeiten“

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Martina Wild wehrt sich gegen die Vorwürfe, die Kulturreferent Peter Grab am Donnerstag gegen die Fraktion der Grünen erhoben hat und bezeichnet das Verhalten des Kulturreferats als „unwürdig“. Peter Grab habe laut Medienberichten behauptet, er werde mit Falschaussagen konfrontiert und die Kritik an ihm sei parteipolitisch motiviert. Die Grünen halten […]

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Grüne fordern Stopp von ku.spo-Flop

Die Augsburger Grünen – dem Projekt zur Zusammenführung von Kultur und Sport von Kulturreferent Grab von Anfang an skeptisch gegenüberstehend – fordern einen sofortigen Stopp von ku.spo. Die „laut Presseberichten mehr als mäßige Resonanz auf die Eröffnung der Veranstaltungsreihe ku.spo-Open“ nimmt Martina Wild von der Stadtratsfraktion der Grünen zum Anlass, die Frage zu stellen, wie […]

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Grüne fordern „Augsburger Energiestandard“

Die Grüne Stadtratsfraktion fordert von der Augsburger Stadtregierung einen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien nach Münchner Vorbild und die Einführung eines Augsburger Energiestandards. München will bis 2015 alle Privathaushalte und bis 2025 alle Industriekunden mit Strom aus Erneuerbaren Energien versorgen. Daran sollte sich Augsburg ein Vorbild nehmen, so Reiner Erben, Fraktionsvorsitzender der Augsburger Grünen: „München […]

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Bundestag: Alexander Süßmair ist drin

Augsburg ist in der kommenden Legislaturperiode mit fünf Bundestagsabgeordneten in Berlin vertreten. Wie der Bundeswahlleiter am heutigen 28. September 2009 um 3.35 Uhr im Rahmen des vorläufigen amtlichen Endergebnisses bekannt gegeben hat, zieht die Partei DIE LINKE mit 76 Abgeordneten, darunter sechs Abgeordnete aus Bayern, in den 17. Deutschen Bundestag ein. Damit hat es für […]

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Pro Augsburg: Basis meldet sich zu Wort

Sachlich, mit offenem Visier und mit ungewöhnlicher Schärfe wurde am 17. September im Extra-Stüberl der alten Hasenbrauerei in einer öffentlichen Versammlung des Vereins die politische Arbeit der Stadtratsfraktion von Pro Augsburg kritisiert. Zirka 50 Mitglieder des Vereins, der komplette Vorstand sowie die Stadtratsfraktion trafen sich zu einer Aussprache, die in erster Linie von den Aussagen […]

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SPD: Umzug von Büchern der Staatsbibliothek ist keine Lösung

Die Augsburger SPD bezeichnet die Verlagerung von 50.000 Bänden der Augsburger Staats – und Stadtbibliothek nach München (die DAZ berichtete) als „naiv und undurchdacht“. Mit dieser Maßnahme sei Augsburg nicht geholfen, da diese „Scheinlösung“ ein großes Manko habe. „Viele dieser Bücher werden nie wieder nach Augsburg zurückfinden“, so der kulturpolitische Sprecher der SPD, Frank Mardaus, […]

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