ku.spo: Pro Augsburg appelliert an die Medien
Die Bürgervereinigung Pro Augsburg hat sich gestern für die schwer unter medialen Beschuss geratene Veranstaltungsreihe ku.spo ausgesprochen und die Augsburger Medien um maßvolle und objektive Berichterstattung gebeten.

„Wir können nicht verhindern, dass sich Kritiker zu Wort melden“
„Wer will ernsthaft Schulklassen, die begeistert mitmachen, von einer Nutzlosigkeit des Pilotprojektes überzeugen? Die Unterstützung unserer Vereine und kultureller Institutionen ist keine Geldverschwendung. Hier kommt das Geld dort an, wo es gebraucht wird.“ Während man in der Vergangenheit zu oft Geld für Dinge ausgegeben habe, die nur wenige Menschen erreichten. Als Beispiel führen die Unterzeichner „in diesem Zusammenhang die Ära Höft“ an und das „vielfach überzogene Budget der ersten Paxveranstaltungen“, „Beträge in Millionenhöhe“, die bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt lediglich mit dem „Prinzip Hoffnung“ begründet gewesen seien. „Wir können nicht verhindern, dass sich Kritiker zu Wort melden, die ku.spo nicht verstehen, und es sich auch nicht erklären lassen wollen. Ku.spo ist nicht starr, ku.spo entwickelt sich ständig weiter. Ku.spo ist einfach neu, und darauf sollte man sich einlassen können“, so die Bürgervereinigung Pro Augsburg in ihrem Schreiben, das Appell, Kritik an der ehemaligen Kulturreferentin Eva Leipprand und Medienschelte verzahnt.