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Samstag, 04.12.2021 - Jahrgang 13 - www.daz-augsburg.de

SPD kritiert Relaunch der Bürgerzeitung „Augsburg Direkt“

Die stadteigene Bürgerzeitung „Augsburg Direkt“ erschien diese Woche in neuem Design zusammen mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung, gedruckt von deren ortsansässigem Verlag. Bisher wurde die Zeitung vom Weka-Verlag gedruckt, mit der Maßgabe, die Kosten über Anzeigenkunden zu refinanzieren.

Ob die Kostenneutralität der Bürgerzeitung für die Stadt noch gegeben ist, möchte die Augsburger SPD-Fraktion im Rahmen einer Anfrage wissen. „Meiner Meinung nach sind zumindestens wegen des „relaunch“ einmalig Kosten angefallen, die sich die Stadt in dieser extremen Haushaltssituation nicht leisten kann“, so Margarete Heinrich. Die Stadträtin befürchtet, dass hier in sogenannte Referatsbudgets oder den Topf für Öffentlichkeitsarbeit etwas hineingepackt wird, was Finanzreferent Hermann Weber im Juni 2008 noch kategorisch ausgeschlossen hat. Der Kämmerer betonte damals, dass „Augsburg Direkt“ auch in Zukunft kostendeckend arbeiten müsse, da ein Zuschuss aus dem städtischen Haushalt unter keinen Umständen tragbar sei.