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Freitag, 07.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

V-Partei­³ fordert: Friedens­fest soll ab 2027 auch im Land­kreis Feier­tag werden

Das Hohe Friedens­fest soll künftig auch im Land­kreis Augsburg gesetz­licher Feier­tag werden. Das fordert die V-Partei­³ mit gleich­lautenden Anträgen für den Augs­burger Stadt­rat und den Kreis­tag des Land­kreises, die nach der Sommer­pause beraten werden sollen.

Von Bruno Stubenrauch

Stadtrat Roland Wegner und Kreisrätin Andrea Abold (Bild: V-Partei³, Christiane Briem)

Ziel sei es, Hand in Hand den Frei­staat Bayern zu über­zeugen, eine Änderung des Bayerischen Feier­tags­gesetzes auf den Weg zu bringen, damit der 8. August ab 2027 auch im Land­kreis Augsburg gesetz­licher Feier­tag wird, teilt die Partei mit.

Antrag­steller sind Stadt­rat Roland Wegner und Kreis­rätin Andrea Abold. Sie sprechen sich dafür aus, das Hohe Friedens­fest als gemein­sames Friedens-, Demo­kratie- und Versöhnungs­fest des gesamten Augs­burger Raums weiter­zu­entwickeln.

Frieden, Zusammen­halt und Verständigung sollen nicht an der Stadt­grenze enden

„Das Hohe Friedens­fest steht heute für Frieden, Demo­kratie, Religions­freiheit, Toleranz und den Dialog zwischen Menschen unter­schiedlichster Herkunft und Welt­anschauung. Diese Werte gelten nicht nur innerhalb der Stadt­grenzen, sondern für die gesamte Region Augsburg“, erklären Abold und Wegner.

Nach Auf­fassung der V-Partei­³ spiegle die derzeitige Regelung die Lebens­wirklichkeit der Region nicht mehr wider. Stadt und Land­kreis bildeten einen gemein­samen Wirtschafts-, Kultur- und Lebens­raum. Täglich pendelten zehn­tausende Menschen zwischen Stadt und Land­kreis, zahlreiche Behörden, Unter­nehmen, Bildungs­einrichtungen und Vereine würden von Bürgerinnen und Bürgern beider Gebiets­körperschaften gleicher­maßen genutzt, viele gemeinsame Verbünde wie AVV, Messe oder Kranken­haus­zweck­verband hätten sich bewährt.

„Wo Augsburg drauf­steht, sollte auch Augsburg drin sein“, so Abold und Wegner: „Das Hohe Friedens­fest macht Augsburg deutsch­landweit einzig­artig. Gerade deshalb sollte seine Botschaft für Frieden, Zusammen­halt und Verständigung nicht an der Stadt­grenze enden, sondern sich mit dem Land­kreis Augsburg verbinden.“