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Mittwoch, 21.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Politik

Auswahlverfahren steht vor dem Abschluss – Am Donnerstag wählt der Stadtrat die ausgeschriebenen Referenten

Nach Informationen der DAZ steht die Findungskommission der Stadt Augsburg bezüglich der zwei ausgeschriebenen Referentenposten für das Kultur- und Sozialreferat kurz vor dem Abschluss des Auswahlverfahrens.

Bis Dienstagabend das bestgehütete Geheimnis: Die beiden offenen Referentenstellen der Stadt: Fotos: Ruth Pössel / Stadt Augsburg/ Grafik: Lina Mann

Insgesamt haben sich für das Kulturreferat 66 Personen und für das Sozialreferat 53 Personen beworben. Nicht darunter sind Horst Thieme (Grüne) und Ruth Hintersberger (CSU), die als heiß gehandelte Kandidaten immer wieder in den Gerüchteküchen auftauchten. Die Findungskommission ist politisch besetzt: Drei CSU-Stadträte und drei Grüne Stadträte haben zusammen mit Oberbürgermeisterin Eva Weber in den vergangenen zwei Wochen einen Sichtungs- und Bewerbungsmarathon bewältigt, der am morgigen Sonntagnachmittag sein Ende finden wird. Das Ende des Auswahlverfahrens sei zwar erst am Sonntag durchlaufen, doch bereits jetzt ließe sich sagen, dass für beide Referate Hochkaräter bestellt werden können, die nicht aus dem Augsburger Spektrum stammen.

Am Montag ab 13 Uhr werden die ausgewählten Kandidaten dem Ältestenrat vorgestellt und am Dienstagabend ab 17 Uhr den Fraktionen – auch denen der Opposition, wie die DAZ in Erfahrung bringen konnte. In der kommenden Stadtratssitzung am Donnerstag, den 25. Juni, steht schließlich die Wahl der beiden Referenten auf der Agenda (TOP 3 und 4). Falls im Sinne der Stadtregierung nichts schief laufen sollte, wäre somit die Augsburger Stadtregierung nach der Kommunalwahl am 15. März 2020 wieder komplett.

Die SPD/Die Linke – die soziale Fraktion und die Fraktion Bürgerliche Mitte Freie Wähler, FDP, Pro Augsburg, die ÖDP, die Die Partei und die V-Partei haben sich indes in einem öffentlichen Statement darüber beschwert, dass das Verfahren intransparent sei.

Nach der Bayerischen Gemeindeordnung (GO) werden die berufsmäßigen Stadträte vom gesamten Stadtrat gewählt. Aus diesem Grund müsse es auch allen Mitgliedern des Augsburger Stadtrates möglich sein, sich im Vorfeld über die Bewerberlage ein Bild zu verschaffen. Eine Entscheidung im Stadtrat sei, so die Oppositionsstadträte, nur nach ausführlicher Information möglich. Diese sei aber nicht gewährleistet, da andere Fraktionen und Einzelstadträte nicht die Möglichkeit erhielten, an den Vorauswahlgesprächen teilzunehmen und auch keinerlei Informationen über die Bewerber/Bewerberinnen und deren Unterlagen erhalten hätten.

In einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag fordert die Opposition deshalb Einblick in alle Bewerbungsunterlagen, „um sich ein Bild von allen Bewerber/Bewerberinnen machen zu können“.

 

 

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Coronakrise: Stadt vor Einstellungsstop

Mit dem Ausbruch der Corona-Krise in Deutschland Mitte März 2020 haben sich die finanziellen Grundlagen der Kommunen in dramatisch verschlechtert. Aus diesem Grund liegt dem kommenden Stadtrat eine Beschlussvorlage vor, die empfiehlt, die Besetzung von neu geschaffenen Planstellen zum Stellenplan 2020 zurückzustellen. Davon betroffen sind diejenigen Stellen, für die bis zum 04.05.2020 noch keine Ausschreibungsaktivitäten gestartet […]

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109 Millionen staatliche Corona-Kredithilfen für Unternehmen in Augsburg

In der Corona-Krise hat die Bundesregierung die Wirtschaft mit einem milliardenschweren Maßnahmenpaket unterstützt. Eine Maßnahme davon sind Kredithilfen für Unternehmen bis zu einem Umsatz von zwei Milliarden Umsatz. Finanzminister Olaf Scholz hatte angekündigt, bei benötigten Krediten gebe es nach oben keine Grenze. „Bis Ende Mai haben in Augsburg 322 Unternehmen Kredite abgerufen – im Wert […]

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Über die Verpflichtung der Politik zum Gemeinwohl – Eine Kunstaktion im öffentlichen Raum: Der Alternative Kulturausschuss im Augustanasaal

Die letzte Kulturausschuss-Sitzung der alten Stadtratsperiode fiel im März Corona-bedingt aus. Nun wurde die am 15. Juni vorgesehene konstituierende Sitzung des neuen Kulturausschusses abgesagt. Begründung: Mangel an Themen, die zu besprechen wären. Kreative Reaktion der Kulturschaffenden: Eine „alternative“ Ausschuss-Sitzung  zur vorgesehenen Zeit im Augustanasaal. Tagesordnung: Themen für den Kulturausschuss, die vorher über eine „Spendensammlung“ eingingen. Von […]

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ANA: AVV soll Mitnahmemöglichkeit wieder einführen

Die angekündigte Tariferhöhung im AVV wird nach Einschätzung der ANA nicht aufzuhalten sein, obwohl sie besonders die Fahrgäste trifft, die trotz Corona weiter den ÖPNV nutzen und damit den Straßenverkehr entlasten. Die gleichzeitig zur Tariferhöhung angekündigte Senkung der Umsatzsteuer von 7 auf 5 Prozent führt nach Auffassung der ANA für ein halbes Jahr zu einer weiteren […]

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Einen schlechteren Zeitpunkt für eine Fahrpreiserhöhung gibt es nicht

Der Augsburger ÖPNV kommt aus den schlechten Schlagzeilen nicht heraus. Auch wenn sie längst angekündigt war, kommt die neue Tariferhöhung zur Unzeit. Nun entsteht starker Gegenwind aus dem Stadtrat. Während es bei den Grünen knirscht, bestehen die großen Oppositionsfraktionen auf einen Verzicht. Die FDP wendet sich gegen die angekündigte Fahrpreiserhöhung beim Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund […]

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Absage Kulturausschuss: Hohn und Spott für neue Stadtregierung

Die Absage der Kulturausschusssitzung am 15. Juni 2020 hat nicht nur zu bissigen Kommentaren und Pressemitteilungen der Stadtratsopposition geführt, sondern auch Hohn und Spott seitens der Kulturschaffenden erzeugt, die sich sarkastisch äußern und zu einer „Themenspendensammlung“ aufrufen. Außerdem haben sich drei Kunst- und Kulturschaffende in einen ernstgemeinten Ironiemodus begeben, indem sie zu einer „alternativen Kulturausschusssitzung“ einladen. […]

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SPD/DIE LINKE – die soziale fraktion: Absetzung Kulturausschuss ist für die Kultur ein Schlag ins Gesicht

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Stadt Augsburg stützt Kulturlandschaft in Corona-Krise

Die Stadt Augsburg unterstützt in der Corona-Krise auch die Kulturlandschaft. Dazu hat der Stadtrat beschlossen, Förderzwecke zu ändern, um das Geld weiterhin an die Empfängerinnen und Empfänger ausbezahlen zu können. Ursprünglicher Förderzweck waren Kulturveranstaltungen, die jedoch ab Mitte März aufgrund des Infektionsgeschehens reihenweise abgesagt werden mussten. Auch Theater, Museen, Kultureinrichtungen und Livespielstätten wurden geschlossen. Damit […]

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Nach dem Maxstraßen-Desaster: Stadt unternimmt Charmeoffensive und bietet Gastronomie Unterstützung an

Nach dem ordnungspolitischen Desaster der vergangenen Woche auf der Maximilianstraße, wo sich am Herkulesbrunnen und in der Umgebung zahlreiche Nachtschwärmer nicht an die Hygieneregeln der aktuellen Infektionsschutzverordnung hielten, sucht die Stadt den Dialog mit der Gastronomie. Vor dem Hintergrund der Vorfälle in der Maxstraße erklärte Oberbürgermeisterin Eva Weber, dass „die allermeisten Wirte und Gäste sich […]

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