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Sonntag, 21.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpolitik

Freie Wähler kommentieren Maxfest-Absage zweistimmig

Die Stellungnahme der Freien Wähler zur Absage von max 11 kam spät, aber dafür zweifach. Zuerst meldete sich der zweite Vorsitzende Volker Schafitel zu Wort, wenig später ging Rose-Marie Kranzfelder-Poth an die Öffentlichkeit.

Zwischen klarem Bekenntnis und gigantischem Schrott: Rose-Marie Kranzfelder-Poth

Klares Bekenntnis zu gigantischem Schrott: Rose-Marie Kranzfelder-Poth


Volker Schafitel, stellvertretender Vorsitzender der Freien Wähler erklärte gestern via Pressemitteilung den im Februar vom Augsburger Stadtrat abgeschmetterten FW-Antrag als verschenkte Möglichkeit, das Maxfest „zu kultivieren“. Die Freien Wählen beantragten damals, dass man ab 20 Uhr 5 Euro Eintritt beim Maxfest erheben solle. „Dadurch sollte das Maxfest unabhängig von Sponsoren werden und der kulturelle Anteil des Festes an Bedeutung gewinnen. (…) Wie wir heute wissen, führte der Weg der Stadtregierung, der von SPD und Grünen unterstützt wurde, ins Aus für das Maxfest 2011. Auch der Veranstalter CIA verweigerte konsequent dieses Lösungskonzept. Wenn sich heute die Befürworter und Unterstützer dieses Konzeptes über dessen Scheitern beklagen und sich gegenseitig die Schuld daran zuschieben, ist das unehrlich. Sie haben es gemeinsam verbockt!“, so Schafitel.

„Wir gaben ein klares Bekenntnis zum Straßenfest in der Maxstraße ab“

Rose-Marie Kranzfelder-Poth, Fraktionsvorsitzende der dreiköpfigen FW-Fraktion, nahm gestern dagegen allein die Stadtregierung ins Visier. „Wir gaben ein klares Bekenntnis zum Straßenfest in der Maxstraße ab, meldeten unsere Bedenken an und schlugen konstruktive Lösungsansätze vor“, so Kranzfelder-Poth, die ebenfalls via Pressemitteilung bedauerte, dass sich die damaligen Befürchtungen der Freien Wähler als richtig herausgestellt hätten. Die Stadtregierung müsse sich nun den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mal wieder unprofessionell gehandelt habe, so Kranzfelder-Poth, die sich noch vor fünf Monaten gegenüber der DAZ in einem sehr emotional gehaltenen Schreiben als rigorose Maxfest-Gegnerin ausgab: „Und dann bricht seit Jahren im Juli in eben dieser Straße plötzlich etwas los, was in Worte kaum zu fassen ist. Sie wird gesperrt, hinter riesigen Aluglobalgerüsten verschwindet die „Kulisse von europäischem Rang“. Ein gigantischer Schrott mit gigantischen Scheinwerfern und gigantischen Lautsprechern vermüllt die Straße, um dann drei Tage lang einer wogenden Menschenmasse mit dröhnender Beschallung bis in die frühen Morgenstunden als Ort der Beliebigkeit von Konsum, Rausch und Pseudobegegnung zu dienen“.

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Grüne für Weiterentwicklung des Maxfests

Das jetzige Desaster um das abgesagte Maxfest 2011 und die Tatsache, dass 2012 aufgrund von Bauarbeiten in der Maxstraße ebenfalls kein Fest stattfinden kann, stellt sich aus Sicht der Grünen Fraktion als Chance dar. „Die CIA und die Stadt haben jetzt zwei Jahre Zeit, ein inhaltlich überzeugendes und tragfähiges Konzept für ein interkulturelles Fest aller […]

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Maxfest: Die Sicherheitsauflagen der Verwaltung sind über jeden Zweifel erhaben!

Warum max 11 aus den falschen Gründen abgesagt wurde Kommentar von Siegfried Zagler „Ich bin für die Schließung des Theaters aus künstlerischen Gründen“, so ein gewisser Bertolt Brecht vor vielen Jahren über das Augsburger Stadttheater. Dieses Brecht-Wort würde heute für die so genannten Augsburger Maxfeste gelten. Besser: „hätte für die Maxfeste gegolten“, da durch die […]

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Kultur- und Kreativpiloten gesucht

Auch in diesem Jahr vergeben das Bundeswirtschaftsministerium und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die Auszeichnung „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland“. Darauf wies die Stadt Augsburg gestern in einer Pressemitteilung hin. Gesucht werden Unternehmerpersönlichkeiten aus Bayern, die innovative Ideen und Projekte im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft umsetzen. Unabhängig davon, ob die Bewerber Existenzgründer […]

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Fußballgegner Äquatorialguinea – was ist das für ein Land?

Dokumentarfilm am Sonntag Szene aus der filmischen Dokumentation „Unterschätzt und unbeachtet – Literarische Stimmen Äquatorialguineas“, die am Sonntag in Augsburg zu sehen ist Gleich zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen treten in Augsburg Norwegen und Äquatorialguinea gegeneinander an. Das kleine afrikanische Land ist hierzulande kaum jemand ein Begriff, obwohl es der drittgrößte Produzent von Erdöl […]

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Theatercontainer: „Diese Kosten sind unvertretbar“

Mit 44 gegen 12 Stimmen fasste der Stadtrat am vergangenen Donnerstag den Projektbeschluss für die Interimsspielstätte des Stadttheaters Augsburg. Von Siegfried Zagler Damit ist das zweite Ausschreibungsverfahren des so genannten Theatercontainers auf den Weg gebracht worden. Die Ausschreibungsverfahren werden im Juni 2011 durchgeführt, die Angebote werden im Juli erwartet. Baubeginn soll noch im August sein. […]

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Stadtrat: Startschuss für Neuausschreibung der Interimsspielstätte

Mit 44 gegen 12 Stimmen fasste der Stadtrat in seiner gestrigen Sitzung den Projektbeschluss für die Interimsspielstätte der Schauspielsparte des Stadttheaters Augsburg. Damit ist der Weg frei für eine sofortige Neuausschreibung, die dieses Mal aufgeteilt in mehrere Verfahren – Gebäude, haustechnische Gewerke und Bühnentechnik – durchgeführt wird. Das federführende Hochbauamt im Baureferat erwartet sich davon […]

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Theater: Opposition nimmt Grab unter Beschuss

Augsburgs Kulturreferent Peter Grab ist für seinen Alleingang in Sachen Augsburger Stadttheater schwer in die Kritik geraten. Peter Grab hatte sich vergangene Woche im Bayerischen Staatsministerium dafür eingesetzt, dass der Freistaat dem Stadttheater finanziell stärker unter die Arme greift oder es in ein Staatstheater verwandelt. Von der Rathausopposition erntete Peter Grab für seinen Vorstoß mehr […]

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Kulturpark West: Grüne fordern kulturpolitische Debatte

Die Stadtratsfraktion der Augsburger Grünen plädiert in Sachen Kulturpark West für eine breit angelegte Debatte mit den im Kulturpark beheimateten Initiativen sowie mit „anderen politischen Akteuren“. „Der Kulturpark West hat sich hervorragend entwickelt – es hat sich bewährt, dass bei der Entwicklung viele Akteure eingebunden waren. Der Kulturpark ist aber nicht nur eine wichtige Größe […]

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Kulturpark West: Game over in der Reese-Kaserne

Die Entscheidung, wie es auf dem Gelände in der Reese-Kaserne weitergehen wird, ist noch nicht gefallen, aber auf einen breiten Weg gebracht worden. Der Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBG unter dem Vorsitz von OB Kurt Gribl will in Kriegshaber den Westpark privatwirtschaftlich weiterführen. Als Vorbild soll dabei das Erfolgsmodell Sheridan-Kaserne dienen. Der Vertrag mit der […]

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