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Samstag, 20.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpolitik

Kupa West: Heute Weichenstellung im Bauausschuss

In der Diskussion um das geplante Ende des Kulturpark West auf dem Reese-Gelände fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Kiefer, dass der mögliche Standort „Gaskessel“ in Oberhausen finanziell überprüft wird. Die Freien Wähler fordern, dass die Kupa-Mieter so lange im Gelände der Reese Kaserne bleiben dürfen, bis adäquate Ersatzflächen auf dem Gelände des Gaswerks geschaffen sind.

"Kulturpark West in der ehemaligen Reesekaserne: Game over im Jahre 2017

Kulturpark West in der ehemaligen Reesekaserne


Hintergrund dieser Forderungen ist die Beschlussvorlage für die heutige Sitzung des Bauausschusses, auf der die Weichen in Richtung Gaskessel gestellt werden sollen. „Es wird seitens der Verwaltung zwar detailliert dargelegt, wie viel der Verbleib des Kupa West am bisherigen Standort kosten könnte, aber über die Summen, welche für die Nutzbarmachung des Gaskessels benötigt werden, schweigt sich die Stadtregierung aus“, so Kiefer. Die SPD-Fraktion fordert deshalb eine „Gegenüberstellung der beiden Möglichkeiten in technischer, städtebaulicher, aber eben auch vor allem finanzieller Hinsicht, bevor ein Stadtratsgremium auch wirklich gewissenhaft eine Entscheidung treffen kann“, da zum jetzigen Zeitpunkt niemand genau sagen könne, welche Kosten auf die Stadt für eine komplette Verlagerung des Kupa West auf das Areal des Gaskessels zukämen. „Die Zahlen, welche hinter vorgehaltener Hand genannt werden, bewegen sich aber deutlich im zweistelligen Millionenbereich, weswegen wir nichts übers Knie brechen sollten“, so Kiefer.

Freie Wähler: Verbleibdauer der Kupa-Mieter soll gesichert werden bis im Gaswerk adäquate Ersatzflächen geschaffen sind

Die Freien Wähler werden in der heutigen Bauausschuss-Sitzung in den Ziffern 1-3 der Beschlussvorlage Drucksache 13/00794 zustimmen, für die Ziffer 4 wird folgender Änderungsantrag gestellt werden: „Bis zur Bereitstellung von mind. 8000 m² adäquater Atelierflächen in den Größen 30 qm, 60 qm, 90 qm  auf dem Gaswerkgelände zum Mietpreis bis 6,– Euro/qm warm, wird den derzeitigen Mietern (Kulturpark West GmbH) und deren Untermietern eine unbegrenzte Verbleibdauer in ihren Atelierräumen an der Sommestraße garantiert.“ In der heutigen Sitzung des Bauauschusses soll die Verlagerung des Kulturpark West (Kupa) aufgrund des Zwischennutzungsendes am 31.7.2017 aus der Reese Kaserne in das Gaswerk beschlossen werden.

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Löcher im Budget trotz guter Spielzeit

Werkausschuss will Reduzierung des Theateretats rückgängig machen
Von Frank Heindl
„Wir blicken auf eine gute Spielzeit zurück“, freute sich Steffen Rohr, kaufmännischer Direktor des Theaters Augsburg. Gut heißt beim Theater: nur 100.000 Miese auf dem Konto. Doch das ist noch die geringste Sorge, die Augsburgs größte Kulturinstitution dem Werkausschuss macht, der am Montag mal wieder über die finanzielle Zukunft des Theater beriet. […]

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Der Kampf um den Kulturpark West

Die Augsburger SPD ist mit einem Antrag voraus marschiert. Die Freien Wähler haben Ende April nachgezogen. Es geht um den Kulturpark West. Beide Parteien setzen sich dafür ein, dass der Kulturpark West über 2017 hinaus Bestand haben soll. „Die Verwaltung wird beauftragt, den bestehenden Bebauungsplan 228, der derzeit auch für das Areal der drei an […]

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Als hätte man das große Los gezogen

Warum die geplante städtische Förderung von Bluespots Productions skandalöse Züge trägt Kommentar von Siegfried Zagler I Dichtung Der Kulturausschuss der Stadt Augsburg hat in seiner zurückliegenden Sitzung beschlossen, ein „junges Theaterensemble“ zu bezuschussen. Ob das Theaterensemble Bluespots Productions förderungswürdiges Theater macht oder nicht, hat der Kulturausschuss am vergangenen Mittwoch allerdings nicht zur Debatte gestellt, obwohl […]

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2014: Was geht, was nicht?

Mit kulturellen Themen kann man im Kommunalwahlkampf punkten, aber mit welchen? Von Siegfried Zagler Für die meisten Augsburger beginnt die Kommunalwahl an dem Tag, an dem die ersten Wahlkampf-Plakate zu sehen sind und keinen Tag früher. In der politischen Kaste hat der Wahlkampf längst begonnen. Die OB-Kandidaten sind bestellt, die Listen entweder schon aufgestellt oder […]

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Peter Grab lädt zur Bürgersprechstunde ein

Bürgermeister und Kultur- bzw. Sportreferent Peter Grab lädt am Mittwoch, 29. Mai von 17 bis 18 Uhr interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Bürgersprechstunde zu einem persönlichen Gespräch in das Kultur- und Sportreferat ein (Rathausplatz 1, Verwaltungsgebäude I, 1. Stock, Zimmer 102). Um vorherige Anmeldung unter Telefon 0821 324 2104 wird gebeten.

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Schwabenwand läuft weiter

Im Herbst 2009 erarbeiteten der damalige Popkulturbeauftragte Richard Goerlich, das Tiefbauamt, der Graffiti-Verein „Die Bunten“ und der Kriminalpräventive Rat ein Konzept für legale Graffiti- und Street Art-Flächen.
Der Kulturausschuss hat nun in seiner jüngsten Sitzung die Weiterführung des Projekts zur Förderung der legalen Graffiti-Kunst im urbanen Raum bestätigt. […]

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Stadttheater verpflichtet Lancelot Fuhry und Roland Techet

Das Augsburger Stadttheater gab am vergangenen Dienstag bekannt, dass mit Lancelot Fuhry und Roland Techet zwei neue Dirigenten verpflichtet wurden. Lancelot Fuhry wird 1. Kapellmeister zur Spielzeit 2013/14 am Theater Augsburg. Fuhry ist seit Beginn der Spielzeit 2010/11 erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am Theater Dortmund. Roland Techet, der derzeit Erich Wolfgang Korngolds „Der Ring […]

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Filmtage: Grüne bedauern Vorwürfe gegen Veranstalter

Jetzt Kritik an der Steuergesetzgebung des Bundes
Nachdem am Montag im Kulturausschuss hinter verschlossenen Türen die Problemlage der Augsburger Filmtage diskutiert wurde, die 2012 und 2013 nicht stattgefunden haben, zog die Fraktion der Augsburger Grünen ihre Vorwürfe der Zweckentfremdung städtischer Zuschüsse gegen das Filmbüro e.V. zurück. […]

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Sterben heute die Filmtage?

Am heutigen Montagnachmittag wird der Kulturausschuss der Stadt Augsburg darüber beraten, wie es mit den Filmtagen weitergehen soll. Von Siegfried Zagler Wie berichtet konnte das Filmbüro e.V. städtische Zuschüsse nicht dafür verwenden, die Filmtage 2012 durchzuführen. Es sah sich vom Finanzamt mit einer Umsatzsteuer­nachforderung rückwirkend für die Jahre 2007 bis 2011 konfrontiert. Nachträglich wurde für […]

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