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Dienstag, 12.05.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Lokalpolitik

Grüne fordern mehr Jugendbeteiligung an der Stadtpolitik

Die Grüne Stadtratsfraktion möchte Kinder und Jugendliche stärker an den politischen Entscheidungen in Augsburg beteiligen. Sie hat deshalb einen moderierten Prozess beantragt, in dem ein Modell für eine wirkungsvolle Jugendbeteiligung entwickelt wird.

Mit 21 jüngste Stadträtin: Verena von Mutius

Mit 21 jüngste Stadträtin: Verena von Mutius


36.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 25 gibt es in Augsburg. Und nicht jeder, der 18 wird, kann gleich wählen, da die Kommunalwahlen nur alle sechs Jahre stattfinden. Die Ausgburger Jugend soll deshalb bessere Möglichkeiten bekommen, sich an der Stadtpolitik zu beteiligen. Verena von Mutius: „Aus unserer Sicht ist es nur gerecht, wenn die, die nicht wählen können, andere Formen der Beteiligung zur Verfügung haben.“ Nach Ansicht der Grünen Stadtratsfraktion kann eine wirksame Beteiligung zudem Politikverdrossenheit verhindern. „Jugendbezogene Themen dürfen sich nicht auf Festivals oder Kneipenöffnungszeiten beschränken“, so Fraktionschef Reiner Erben. Ziel soll und muss sein, die Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsrechte für die jüngere Generation generell herauszuarbeiten und zu verbessern.

Die Grüne Stadtratsfraktion hat sich bewusst nicht auf die Form der Kinder- und Jugendbeteiligung festgelegt. Die verschiedenen Möglichkeiten müssen zunächst aufgezeigt und „Best Practice Modelle“ vorgestellt werden. In anderen Kommunen habe man schlechte Erfahrung mit vorgegebenen Strukturen gemacht. In Stuttgart funktioniere ein Partizipationsmix aus Jugendstadtrat und Jugendforen in Stadtteilen gut, so Verena von Mutius. Christian Moravcik: „In einem Prozess mit Jugendlichen und Jugendorganisationen muss jetzt die passende Form für Augsburg gefunden werden.“

„Keine Alibistadträte“

Wichtig ist für Christian Moravcik, dass den Jugendgremien entsprechende Kompetenzen eingeräumt werden. Alibistadträte, die nicht ernst genommen werden, dürfe es nicht geben. In Hessen sei beispielsweise ein Jugendstadtrat Pflicht, München hat einen Stadtschülerrat mit beratender Stimme. In Augsburg könnten Jugendvertreter mit Stimmrecht in den Jugendhilfeausschuss berufen werden wie z.B. der Stadtjugendring. In anderen Ausschüssen könnten Jugendvertreter zumindest mit einem Rederecht ausgestattet werden.

Eine parteipolitische Vereinnahmung eines potenziellen Jugendstadtrats ist seitens der Grünen nicht beabsichtigt, so Reiner Erben. Auch Christian Moravcik sieht in der Jugendbeteiligung keine Spielwiese für politische Jugendorganisationen.

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Empfang „Tag der Arbeit 2009“ im Zeichen der Wirtschaftskrise

Die Prognosen für den Wirtschafts- und Finanzmarkt in Deutschland, aber auch des gesamten Weltwirtschaftssystems, verheißen für das Jahr 2009 nichts Gutes. Auch der Empfang der Stadt Augsburg zum Tag der Arbeit stand unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft trafen sich gestern im Goldenen Saal des Rathauses zum traditionellen […]

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Maxstraße: Leipprand vs. Schafitel – Zweiter Akt

Der Stillstand in der Sanierungsachse Dom – Ulrich geht für Eva Leipprand bis ins Jahr 1999 zurück. Die Kaisermeilenidee wurde zwar von allen Parteien begrüßt, aber als man nicht zulassen wollte, dass es auf der Maxstraße 60 Parkplätze weniger gibt, kam die Herkulesgarage ins Spiel. Eine Umstand, der – laut Leipprand – zum zehnjährigen Stillstand […]

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Jahresbilanz der Stadtregierung: „Blühende Landschaften“

Vor knapp einem Jahr hat die neue Stadtregierung ihre Arbeit aufgenommen. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und seine acht Referenten nutzten am Montag die Zäsur, um die ersten zwölf Monate der Legislaturperiode zu bilanzieren. „Wir arbeiten daran, Ihnen blühende Landschaften präsentieren zu können.“ Getreu dieser Symbolik hatte die Regierungsmannschaft zum Jahresbilanz-Pressefrühstück in den Botanischen Garten eingeladen. […]

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„Döner-Krieger“ unter friendly fire

Mit einer gemeinsamen Presseerklärung reagierten am gestrigen Montag CSU und Pro Augsburg auf den AZ-Artikel „Der „Döner-Krieger“ ohne Truppen“, der tendenziell Ordnungsreferent Walter Böhm in Sachen Maxstraße als Einzelkämpfer ohne politischen Flankenschutz skizzierte. Beate Schabert-Zeidler (Pro Augsburg) und Bernd Kränzle (CSU) legen Wert darauf, dass Böhms Arbeit von beiden Fraktionen in vollem Umfang unterstützt wird. […]

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Sportausschuss befürwortet Friedensmarathon

Der Sportausschuss hat am gestrigen Mittwoch einstimmig einen Bericht zum Friedensmarathon zustimmend zur Kenntnis genommen. Damit ist die für August 2010 erstmals geplante Veranstaltung auf einem guten Weg. Der Eklat in der Stadtratssitzung vom Januar ist vergessen. Für die Grüne Stadträtin Martina Wild befindet sich das geplante Großereignis zum Friedensfest nun auch verwaltungsmäßig auf dem […]

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Maxstraße: Umsetzung des Innenstadtwettbewerbs soll Beruhigung bringen

60 Augsburger folgten am Donnerstag dem Aufruf zur Bürgerinformationsveranstaltung mit dem reißerischen Titel „Maßnahmenpaket zur Eindämmung der nächtlichen Auswüchse in der Innenstadt“, zu dem drei Ortsverbände der CSU geladen hatten. Eine dreiviertel Stunde mussten die interessierten Bürger in der Pfarrei von St. Ulrich und Afra zunächst auf den wichtigsten Podiumsgast, Ordnungsreferent Walter Böhm, warten. Böhm […]

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„Lex Rau“: Schwere Geschütze gegen Gribl

Die Augsburger Grünen kritisieren in bekannt scharfem Ton das Vorgehen der Stadtregierung im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse im Zusammenhang mit der „Personalie Werner Rau“. Wie bereits in den lokalen Medien mehrfach berichtet wurde, ist der Vertrag mit Vorstandsmitglied Werner Rau nicht verlängert – und seine Stelle neu ausgeschrieben worden. Für Reiner Erben ist das unverständlich: „Herr […]

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Sperrzeitverordnung: „Arkadas“ wehrt sich

Zur Verbesserung der nächtlichen Situation bezüglich Lärm und Müll in der Innenstadt hat der Stadtrat eine Änderung der Sperrzeitverordnung beschlossen. Hasan Tekin, Betreiber der „Arkadas“-Dönerläden in der Maxstraße, will sich gegen die Verordnung zur Wehr setzen. Wenn es sein muss mit einem Bürgerbegehren. Heute tritt die Neuregelung als Teil eines Maßnahmenpakets in Kraft (die DAZ […]

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Ab Montag neue Sperrzeitverordnung

Kein Essen und Trinken „To Go“ ab ein Uhr Zur Verbesserung der nächtlichen Situation bezüglich Lärm und Müll in der Innenstadt hat der Stadtrat als Teil eines ganzen Maßnahmepakets auch eine Änderung der Sperrzeitverordnung beschlossen. Am Montag, 2. März, tritt die geänderte Verordnung in Kraft. Zwischen ein Uhr und sechs Uhr morgens ist vor allem […]

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