Auf höhere Strompreise stimmen die Stadtwerke Augsburg derzeit ihre Kunden ein. Grund: der Anstieg der sog. „EEG-Umlage“ zum Ausgleich der Unwirtschaftlichkeit regenerativen Stroms um 70 Prozent.

Fotovoltaik auf Augsburgs Dächern - Foto: Kleeblatt-Film
Im kommenden Jahr steige der Obolus, mit dem die Stromkunden den Ausbau der regenerativen Energien fördern, um rund 1,5 auf über 3,5 Cent je Kilowattstunde, so die Stadtwerke gestern. Dies wirke sich natürlich auf die Berechnungen des Strompreises für die Stadtwerkekunden im nächsten Jahr aus. Das Unternehmen will sich allerdings bemühen, die mehr als 1,5 Cent (netto) nicht voll auf die Kunden abzuwälzen.
Die über 70-prozentige Steigerung der sog. EEG-Umlage zum Ausgleich der Unwirtschaftlichkeit regenerativen Stroms ist die mit Abstand höchste seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Grund für diesen eklatanten Anstieg ist der massive Ausbau der Solarenergie – bis Ende August gingen in Deutschland fast 5.000 MW Leistung ans Netz. Dieser Boom ist der Tatsache geschuldet, dass der Bund die Einspeisevergütungen für Strom aus Neuanlagen in diesem Jahr im Juli und im Oktober gesenkt hat. Um in den Genuss der höheren Vergütung zu kommen, haben sich viele Betreiber bemüht, vor diesen beiden Terminen Anlagen zu bauen.
Mit der ab Januar gültigen Umlage subventionieren die Stromkunden in Deutschland die Erzeugung regenerativen Stroms mit rund 13,5 Mrd. Euro jährlich. Und diese Summe wird zwangsläufig weiter steigen, soll das Ziel des Bundes, den Anteil der regenerativen Energien bis 2020 auf 30 Prozent auszubauen, erreicht werden – derzeit ist der Anteil bei 16 Prozent.
» Wikipedia: Erneuerbare-Energien-Gesetz
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16.10.2010
| Autor: bs
Rubrik: Bürgerinfo, Umwelt, Wirtschaft
Der FC Augsburg verlor gestern Abend bei Fortuna Düsseldorf vor 21.000 Zuschauern mit 0:1 und spielt nach vier Niederlagen in Folge im Konzert um den Aufstieg in die Erste Bundesliga nicht mehr die geringste Geige.
Von Siegfried Zagler
Das Spiel ist schnell erzählt: Die Augsburger knüpften nahtlos an die Leistung in Aue an, zeigten Schwächen im Spielaufbau und vergaben die wenigen Chancen, die sie hatten, kläglich. Mit der Einwechslung von Traore [...]
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Artikel vom
16.10.2010
| Autor: sz
Rubrik: Sport
Die Augsburger Bundestagsabgeordnete Miriam Gruß (FDP) hat sich an ihren Parteifreund und bayerischen Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch gewandt und um Unterstützung bei der Rettung der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg gebeten.
Gruß bittet den Minister in einem Brief um Prüfung, inwieweit ein größeres Engagement des Freistaates möglich sei. Die Stadt Augsburg schultere derzeit jährliche Betriebskosten von fast einer Million Euro. Der Zuschuss des Freistaats belaufe sich gemäß eines Vertrags aus dem 19. [...]
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Artikel vom
16.10.2010
| Autor: bs
Rubrik: Finanzen, Geschichte, Kulturpolitik, Literatur, Parteien
Von Siegfried Zagler
Die Freien Wähler haben im Stadtrat eine Fraktion gebildet, was möglich wurde, weil CSU-Stadträtin Regina Stuber-Schneider die CSU verlassen hat und bei den Freien Wählern eingetreten ist. Dadurch haben sich im Stadtrat die Mehrheitsverhältnisse numerisch so entwickelt, dass der Regierungskoalition von CSU und Pro Augsburg eine Stimme zur Mehrheit im Stadtrat fehlt.
Die Augsburger Allgemeine macht daraus ein "politisches Beben", da sich der OB nun "die Mehrheiten in anderen [...]
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Artikel vom
15.10.2010
| Autor: sz
Rubrik: Der Kommentar, Lokalpolitik