Die Kommentar-Philosophie der DAZ ist ganz einfach: Keine Zeile ohne das sichere Gefühl, dass der Grundgedanke nicht irgendwie, sondern solide richtig ist. Zweitens muss gerade Meinungsjournalismus so differenziert und so entschieden wie möglich sein – und ohne die abgeschliffene „Sowohl-als-auch-Struktur“ auskommen: Mitten ins Herz zielen oder es sein lassen.
Natürlich ist es gut fürs Schreiber-Selbstbewusstsein, wenn daraus starke (also im politischen Handeln sichtbare) Reaktionen folgen. Das war bei den Max-Festen so, das war bei unserer OB-Kritik bezüglich seiner Rolle während der CSU-Spaltung so, bei der Kritik an der NCSM, bei der kommentierenden Berichterstattung über den FCA sowie einer Reihe von Ereignissen, die man nicht alle einzeln auflisten muss. Fast alle sichtbaren Reaktionen drückten Zustimmung aus, das war bei zurückliegenden „Leserbriefen“ nicht anders, viele waren voll des Lobes. Das kann man schlecht in aller Ausführlichkeit nach nach außen tragen, sonst könnte man ja merken, dass wir eitel sind.
Es geht nicht darum, um die Zustimmung der Leser zu buhlen
Natürlich ist es auch nicht uneitel, wenn man auf eine Breitseite von Negativ-Tiraden hinweist und sie der Leserschaft präsentiert. Negativ-Reaktion ist etwas, das es in der DAZ in dieser Form noch nicht gegeben hat. Das ist bei unserer Löw-Kritik der Fall. Ein Spektakel, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es mag im Prinzip auch eitel sein, okay – aber es verfolgt einen uneitlen Zweck, nämlich darauf hinzuweisen, dass es im Meinungsjournalismus nicht darum gehen soll, um die Zustimmung der Leserschaft zu buhlen, sondern darum, einen Gedanken, den es möglicherweise so noch nicht gegeben hat, herauszuarbeiten und zu festigen. „Joachim Löw ist ein unglaublich schlechter Trainer“ ist zum Beispiel so ein Gedanke. Ein richtiger Gedanke, der sich nicht nur dadurch bestätigt, indem man Klubs befragt, bei denen Löw gearbeitet hat und blitzartig gefeuert wurde, sondern auch dadurch, indem mit unabhängigen Experten über bestimmte Spiele der Nationalmannschaft redet.
Urteil nach jahrelanger Beobachtung und tagelanger Recherche (mehr …)
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Artikel vom
02.07.2012
| Autor: sz
Rubrik: Sport
Jürgen Klinsmann hat es, Theo Zwanziger hat es und nun hat es auch der ehemalige Augsburger Bürgermeister Klaus Kirchner: das Bundesverdienstkreuz.
Der SPD-Stadtrat und ehemalige Augsburger Ordnungsreferent bekam es am 21. Juni von der bayerischen Justizministerin überreicht. Aufgrund des außerordentlichen Einsatzes von Klaus Kirchner, der seit 40 Jahren dem Augsburger Stadtrat angehört, bekam Augsburg den ersten pädagogisch betreuten Spielplatz. Kirchner entwickelte ein Modellkonzept zur integrierten Versorgung psychisch kranker Menschen und war [...]
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Artikel vom
02.07.2012
| Autor: sz
Rubrik: Parteien, Politik, Sozialpolitik
Doppellesung an der Uni
Zum „Independence Day“, dem amerikanischen Nationalfeiertag am 4. Juli, hat der Lehrstuhl für Amerikanistik zwei Schriftsteller aus Vermont an die Universität Augsburg eingeladen: den Romanautor und Politiker Philip Baruth sowie den Lyriker, Literaturprofessor und Horror-Experten Tony Magistrale.
Philip Baruth ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Politiker: Er gehört dem Senat des Bundesstaats Vermont an. Er war zwölf Jahre lang als Kommentator nationaler wie lokaler Themen bei Vermont Public [...]
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Artikel vom
02.07.2012
| Autor: fh
Rubrik: Universität, Vortrag
FCA-Präsident Walter Seinsch hat angekündigt, die Pressearbeit in dieser Saison aus der Drittklassigkeit herauszuführen.
Ein Schritt in eine fan-freundlichere Berichterstattung soll die „lustige Tagebuch-Aktion“ darstellen. „Der FC Augsburg ist am Sonntag in sein erstes Trainingslager im Rahmen der Saisonvorbereitung gereist. Aus Bad Aussee im Salzkammergut in Östereich wird täglich ein FCA-Profi seine Eindrücke des Tages auf www.fcaugsburg.de schildern.“ So die Ankündigung auf der FCA-Home. Den Anfang machte gestern Sebastian Langkamp: „Als [...]
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Artikel vom
02.07.2012
| Autor: sz
Rubrik: Sport
Fiskalpakt beschlossen
Am Freitag hat der Bundestag zwar ohne Kanzlermehrheit, aber doch mit einer Mehrheit aus CDU, CSU, FDP, SPD und Bündnis90 den fatalen Fiskalpakt beschlossen.
Welche Auswirkungen das auf Augsburg hat und warum vor allem Kinder, Jugendliche und Familien die Leidtragenden sind, erläutert Otto Hutter, Vorsitzender DIE LINKE, Kreis Augsburg.
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Artikel vom
01.07.2012
| Autor: Die Linke
Rubrik: Die Linke, Rathausstimmen
Warum Joachim Löw der schlechteste Bundestrainer aller Zeiten ist Von Siegfried Zagler Vorab soll festgestellt werden, dass mit Italien die an diesem Abend taktisch, spielerisch sowie kämpferisch bessere Mannschaft ins Finale einzog und dass es in der Regel sehr amateurhaft ist, ein Fußballspiel und Trainerentscheidungen aufgrund einer Fernsehübertragung vom heimischen Sofa aus zu bewerten. Trotzdem […]
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Artikel vom
30.06.2012
| Autor: sz
Rubrik: Sport