CFS-Debakel: Grüne läuten neue Runde ein
Eine erfreulich sachliche und unaufgeregte Pressekonferenz gaben die Grünen am gestrigen Freitag zum Curt-Frenzel-Stadion. Unter dem Arbeitstitel „Das kann so nicht stehenbleiben“ setzten sie sich mit den von OB Kurt Gribl und Sportreferent Peter Grab am 27. September vor der Presse gemachten Aussagen auseinander.
Von Bruno Stubenrauch

Gestern in gleicher Runde wie auf dem Archivbild vom 13. September (v.l.): Martina Wild, Eva Leipprand, Reiner Erben
Bevor es detailliert zur Sache ging, gab es allgemeine Kritik an OB Kurt Gribl: Aufgabe eines Oberbürgermeisters, der ja nicht von einer Partei eingesetzt, sondern direkt von den Bürgern gewählt ist, wäre es, aufzuklären und nicht im Gegenteil falsche Behauptungen in die Welt zu setzen, so der Fraktionsvorsitzende Reiner Erben, der Gribl ein „taktisches Verhältnis zur Wahrheit“ vorwarf.
Der Behauptung von OB Kurt Gribl vor einer Woche, der Umbau sei durch 14 Beschlüsse des Stadtrats gedeckt, setzten die Stadträtinnen Martina Wild und Eva Leipprand entgegen, dass der Stadtrat nach dem Projektbeschluss im April 2009 erst Anfang 2011 wieder mit einem Beschluss befasst wurde, als es um den Abriss der falsch geplanten Tribünen ging. Dazwischen hätte es aber entscheidende Umplanungen und Projektzieländerungen gegeben. „Um die Möglichkeit zu entscheiden bin ich als Stadträtin gekommen“, so Wild.
„Wir haben gesehen, dass geändert wurde und dann nachgefragt“ (mehr …)