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Sonntag, 26.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Umwelt

Energiewende: ÖDP unterstützt Gribl

OB Kurt Gribl stößt mit seinem Bekenntnis zur Energiewende, das er im Rahmen der Diskussion um das Wasserkraftwerk am Hochablass wiederholt abgegeben hat, auf die „volle Unterstützung“ der ÖDP.

Mit Stadtwerkebeteiligung: Windkraftanlage Gnannenweiler

Mit Stadtwerkebeteiligung: Windkraftanlage Gnannenweiler


Dies geht aus einer Pressemitteilung der Ökopartei vom gestrigen Montag hervor. In einem offenen Brief weitet die ÖDP das Thema auf die Nutzung der Windenergie aus. Sie verweist darin auf die vom Regionalen Planungsverband (RPV) der Region Augsburg an alle Gemeinden ergangene Aufforderung, bis Mai 2012 auf ihren Gebieten möglichst viele für den Bau von Windkraftanlagen geeignete Flächen zu finden und diese in den neu zu fassenden „Regionalplan zur Nutzung der Windenergie“ (RPWind) einfließen zu lassen. Die Überarbeitung des RPWind war im vergangenen Jahr vom RPV beschlossen worden, nachdem unter dem Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima die Bundesregierung den Atomausstieg und in Folge davon die Bayerische Staatsregierung den Neubau von 1500 Windkraftanlagen beschlossen hatte.

Anträge für Windkraft in Bürgerhand vorbereitet

Vom Vorstoß Richtung Oberbürgermeister verspricht sich die ÖDP Augsburg die beschleunigte Bearbeitung zweier von ihr vorbereiteter Bürgeranträge. Nach Vorstellung der ÖDP soll die Stadt unter Federführung der Stadtwerke Augsburg auf städtischen Flächen einen oder mehrere Windparks errichten, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger Augsburgs in erheblichem Umfang finanziell beteiligen können. So würden die Gewinne in der Region bleiben und „nicht in die Taschen von multinationalen Konzernen verschwinden“. An geeigneten Flächen fehlt es laut ÖDP nicht: Windanlagen könne man entlang der großen Einfallstraßen, in Randbereichen von Industrieflächen, in ausgedehnten Waldflächen oder rund um die SGL-Arena errichten, so der ÖDP-Vorsitzende Christian Pettinger.

» Bürgerantrag ÖDP an den Stadtrat Augsburg zur Energiewende (pdf, 74 kB)

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Hochablass: „Die Vor- und Nachteile müssen von der Politik zur Kenntnis genommen werden“

Die Bürgerinitiative „Rettet den Hochablass“ hat sich gestern mit einem Schreiben an die Öffentlichkeit gewandt. Dabei geht es in der Hauptsache um ein moderneres und effizienteres Kraftwerk am Hochablass sowie um eine Positionierung für den Ausbau zur Gewinnung von regenerativer Energie. Lageplan Hochablass – Grafik: Stadtwerke Augsburg „Der Ausstieg aus der Atomenergie bei gleichzeitiger Reduzierung […]

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Hochablass: Gribl hält am Ratsbegehren fest

In einer städtischen Pressemitteilung bezeichnete Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl gestern die Medienberichte über die nicht vorhandene Stadtratsmehrheit bezüglich des Ratsbegehren als „Spekulationen“ und positionierte sich entschieden für das geplante Ratsbegehren in Sachen Wasserkraftwerk am Hochablass. Von Siegfried Zagler „Ungeachtet der Spekulationen über mögliche Mehrheitsverhältnisse bei der Abstimmung über ein Ratsbegehren im Stadtrat“, will Augsburgs OB […]

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Ratsbegehren ohne Rat

Das von der Regierung geplante Ratsbegehren kann als gescheitert bezeichnet werden. Eine Woche vor der dafür notwendigen Bewilligung auf der kommenden Stadtratssitzung am Donnerstag, 26. Januar steht beinahe sicher fest, dass es dafür keine Mehrheit geben wird. Der Augsburger Hochablass vom westlichen Lechufer aus gesehen: In die beiden linken Abstürze soll das Kraftwerk eingebaut werden. […]

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Wasserkraftwerk am Hochablass: Ratsbegehren vor dem Aus

Kommentar von Siegfried Zagler Abendstimmung am Augsburger Hochablass Die Stadtregierung will ihren Bürgern innerhalb von 16 Monaten das zweite Ratsbegehren zumuten. Das erste Ratsbegehren der Stadtregierung war damals eine richtige und notwendige Maßnahme. Der Bürgerentscheid am 21. November 2010 zum Königsplatzumbau hat nicht nur die Kritiker in den eigenen Reihen und die SPD auf Linie […]

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Kraftwerk am Hochablass: „Bürgerfernes Verfahren“

Die Kritik an der Informationspolitik der Stadtregierung und den Stadtwerken in Sachen Wasserkraftwerk am Hochablass nimmt massiv zu. „Absolut mangelhaft“ (Grüne) sei das „bürgerferne Verfahren“ (Aktionsgemeinschaft Hochzoll). Oberbürgermeister Kurt Gribl hat indes am Sonntag versprochen, sämtliche Einwände und Belange zu prüfen, „bevor zum Beispiel am Hochablass ein Kraftwerk gebaut werden kann.“ „Es ist an der […]

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Der Lech schickt nasse Grüße

Feuchte Demo gegen Kraftwerk am Hochablass Von Josef Willmeroth-Hohenadl Der strömende Regen konnte am vergangenen Sonntag dem harten Kern des Widerstands gegen das Restwasserkraftwerk im Hochablass nichts anhaben. 180 Teilnehmer aus allen Stadtteilen hörten in den Vorträgen: „Keinen Baubeginn vor einer erneuten Behandlung im Stadtrat“ und „Nicht dieses Kraftwerk an dieser Stelle“. Was alle auf […]

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IHK: Weitere Verschärfung der Umweltzone überflüssig

Die IHK Schwaben kritisiert die Forderung des Bund Naturschutz nach weiteren Verschärfungen von Umweltzonen. Der Bund Naturschutz (BN) hatte Mitte November gefordert, in Augsburg die Einführung der 3. Stufe der Umweltzone (Einfahrt nur noch mit grüner Plakette) vorzuziehen, weil der Feinstaubgrenzwert von 50 µg/m³ am Königsplatz mehr als 35-mal überschritten wurde (DAZ berichtete). Die IHK […]

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Augsburg überschreitet EU-Feinstaubgrenzwert

Am Dienstag, den 16. November wurde am Augsburger Königsplatz der erlaubte EU-Feinstaubjahresgrenzwert überschritten. Dies teilte der Bund Naturschutz am Freitag mit. Erlaubt sind im Jahr 35 Überschreitungen des Tagesmittelwertes von 50 µg/m³ PM10. An der Messstelle Königsplatz wurde dieser Tagesmittelwert jetzt zum 36. Mal überschritten. „Augsburg muss nun Sofortmaßnahmen zur Luftverbesserung einleiten, um nicht weiterhin […]

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Der Winter kann kommen

Gut vorbereitet auf einen harten Winter präsentierte sich gestern der städtische Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb aws den Medien. Im Stadtreinigungsdepot Ost in der Johannes-Haag-Straße erläuterte Umweltreferent Rainer Schaal Details zum Winterdienst. 5.000 Tonnen Salz, 1.000 Tonnen Splitt-Salz-Gemisch und 1.000 Tonnen Splitt hat der aws allein in diesem Depot, einem von insgesamt fünf im Stadtgebiet, eingelagert. 150 […]

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