Zum 31. Dezember beendet Iris Steiner ihre Tätigkeit als Kulturkoordinatorin der Stadt Augsburg.
Dies teilte die Stadt heute Mittag mit. Iris Steiner begann ihre Tätigkeit im Februar 2009. Wenige Monate später wurde sie zur städtischen „Frontfrau“ für das von der Rathausopposition stark kritisierte Projekt ku.spo. Im Oktober 2009 wurde ihre Stelle als Kulturkoordinatorin in „Kulturmanagerin für WM und ku.spo“ umgewidmet. Die Kulturkoordinatorin gebe es nicht mehr, so Kulturreferent Peter Grab damals. Steiner war ab sofort federführend für das kulturelle Rahmenprogramm zur Fußball-Frauen-WM 2011 zuständig. Als ihr im August 2010 der Popkulturbeauftragte Richard Goerlich als Verantwortlicher für das Rahmenprogramm „vorgesetzt“ wurde, bestand Steiner auf ihren alten Vertrag, der nie aufgelöst worden war, und setzte – wie es heißt mit juristischer Hilfe – ihre Rückkehr als Kulturkoordinatorin durch.
In der heutigen Pressemitteilung wünscht Bürgermeister und Kulturreferent Grab Iris Steiner „für ihre Zukunft alles Gute“ und dankt ihr, „dass sie trotz schwieriger Rahmenbedingungen und Projekte die Aufgabe als Kulturkoordinatorin ausgeübt hat“. Die von Iris Steiner begonnenen Projekte wie das Ticketing in Augsburg, ein Kulturportal und ein Kulturrat „können aufgrund der allgemein bekannten Wiederbesetzungssperre nur bedingt fortgesetzt werden“, heißt es in der städtischen Mitteilung.
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