DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Samstag, 11.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Corona-Isolation: Nichts Traurigeres als ein leeres Theater

Der Kulturbetrieb leidet besonders unter der Corona-Krise, doch er zeigt sich mit findigen Ideen in einer verzweifelten Lage

Von Halrun Reinholz

Bildquelle: Staatstheater Augsburg

Ende März wandte sich André Bücker unter dem Motto  „Backstage-Geflüster“ mit einem ausführlichen Podcast an das nur virtuell vorhandene Theaterpublikum. Ein erster Versuch des Augsburger Staatstheaters, den Kontakt zu den Zuschauern  zu halten, eine Brücke aus der Isolation zu schlagen. Das Staatstheater Augsburg reiht sich damit in zahlreiche weltweite Initiativen der Kulturbetriebe ein, die in dieselbe Richtung gehen:  Museen bieten virtuelle Rundgänge an. Große Opernhäuser und Theater  – von der Met über die Wiener Staatsoper, die Berliner Schaubühne und die Münchner Kammerspiele, um nur einige herauszugreifen – bieten Online-Spielpläne an, wo man Vorstellungen streamen  kann. Das Material dafür muss selbstverständlich im Fundus vorhanden sein. 

Auch das Staatstheater Augsburg hat sich einiges ausgedacht – die Aufzeichnung des Ballettabends „Made for Two“ konnte online abgerufen werden, auch von „Per Gynt“ liegt offenbar eine Aufzeichnung vor, die dem Publikum als Stream gezeigt werden konnte.  Doch Streams – und seien sie von noch so legendären Aufführungen, wie gerade bei der Schaubühne  – sind letztlich doch kein Theaterersatz. 

Man kann sich als Theater dadurch  in Erinnerung zu rufen, aber es wirkt letztlich, wie Bücker einräumt, „rührend und hilflos“. Denn der Bühnenkünstler lebt von der Interaktion mit dem Publikum. Da diese in der nächsten Zeit nicht stattfinden kann, muss notgedrungen auf den virtuellen Kontakt gesetzt werden. Das Augsburger Theater hat bereits  unabhängig von Corona Schritte in diese Richtung unternommen – die nächste Opernproduktion „Orpheus und Euridike“ ist so gestaltet, dass mittels 3D-Brillen „virtual reality“ ins Geschehen eingebracht wird. 

André Bücker

Diese vr-Technik wird nun im Format „vr-theater@home“ angewendet: Das Ein-Personen-Stück „Judas“, das bisher auf der Freilichtbühne am Moritzplatz, im Moritz-Saal und zuletzt in der Goldschmiedekapelle zu sehen war, kann mittels 3D-Brillen nach Hause geholt werden. Die Brillen (bis zu 6 gleichzeitig) werden telefonisch geordert, von Theatermitarbeitern frei Haus geliefert und nach zwei Stunden wieder abgeholt. Im Gegensatz zu einem Stream wird hier ganz explizit das lokale Publikum angesprochen. André Bücker sieht das als wichtigen Aspekt eines Theaters: die Vernetzung vor Ort, thematisch, aber auch von der Inspiration her. Der Aufführungsort „Goldschmiedekapelle“ bei der 3D-Verfilmung ist Teil des Konzepts und der Interaktion mit den Zuschauern. Weitere vr-theater@home Produktionen sind in Vorbereitung. 

So das bereits an der Uni Augsburg gezeigte Me-Too-Stück “Oleanna“, die Ballett-Produktion „A Shifting Perspective“, das „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ von Gogol oder der Monolog „Event“ von John Clancy. „Die Auswahl der Inszenierungen wird kontinuierlich wachsen“, heißt es auf der Homepage. Es handelt sich grundsätzlich um Projekte einzelner Darsteller. Proben im herkömmlichen Sinn, als Gruppe, oft mit intensiver Interaktion, sind derzeit ja nicht möglich – künstlerische Arbeit auf Abstand wiederum nur schwer umsetzbar. 

Da Künstler aber künstlerisch arbeiten müssen, bieten sie sich dem Publikum sozusagen „individuell“ an. Mit dem Angebot „Wünsch dir was“ kann man sich (oder jemand anders)  von Schauspielern oder Sängern personalisierte Videoclips schicken lassen – mit einem Lied oder einem gelesenen/gesprochenen Text nach eigener Wahl. Roman Poboiny sang beispielsweise „O sole mio“ für „Mira-Helena“, der Clip ist auf der Homepage abrufbar.  Ein weiterer Vorstoß in die Wohnzimmer der Theaterfreunde ist das Format „ananas@home“, eine bewusste Anknüpfung an die Fernsehgewohnheiten der Zuschauer. Die erste Folge lief am 3. April, einem Freitag  Abend, um 20.15 Uhr „nach der Tagesschau“, wie es in der Ankündigung heißt. Das dreiteilig angelegte Programm startete mit einem Quiz, moderiert von der Musiktheaterdramaturgin Vera Gertz. Kandidaten waren die beiden Mitglieder des Schauspielernsembles Natalie Hünig und Andrej Kaminski, deren Opernwissen geprüft wurde. Ort des Geschehens: ein Wohnzimmer-Ambiente im Martini-Park, wo die Akteure mit Corona-korrektem Mindestabstand auftraten. Jede richtig beantwortete Frage erbrachte eine Stoffblume. Für fernsehverwöhnte Zuschauer wirkte dieses (eindeutig zu lange) Spielchen ohne jedes elektronische Klimbim etwas dröge, andererseits machte das auch wieder den Entschleunigungs-Charme aus. 

Genauso sahen es auch die Zuschauer, die sich per Chat einbringen konnten. Von „schön, euch wieder mal zu sehen“ bis „lieber mach ich jetzt mein Puzzle weiter“ lautete das breite Spektrum der Reaktionen. Zum Quiz gehörte auch jeweils ein persönlicher Vorstellungsteil, wo man einiges aus dem ( Corona-) Leben der Schauspieler erfahren konnte. Im zweiten Teil kam mit Marlene Hoffmann eine wesentlich mitreißendere Moderatorin ins Spiel. Das Format „Karaoke“, bereits im Jazz-Club erprobt, sorgte auch für etwas mehr Schwung. Die beiden Schauspieler sangen jeweils ein selbst gewähltes Lied – Kaminsky „Imagine“  von John Lennon, Natalie Hünig „What`s up“. 

Nach den Vorgaben von Zuschauern hatten sie es danach noch einmal auf eine bestimmte Art zu singen: sie „verwirrt“, er „flirty“. Natalie Hünig begleitete beide Songs  auf der Gitarre und zeigte damit mal wieder ganz nebenbei ihre vielfältigen Talente (mit denen sie es eigentlich in diesem Jahr zum Nockherberg-Singspiel gebracht hätte – wäre Corona nicht dazwischen gekommen). Im Jazz-Club gab es bei diesem Format eine Live-Band und die Darsteller konnten sich passend kostümieren, was natürlich erheblich zur Stimmung beitrug. Auch fehlte das Publikum mit seiner Reaktion schmerzlich. Der dritte Teil des 75 Minuten dauernden Live-Streams war der Literatur gewidmet. Natalie Hünig und Andrej Kaminski  waren hier wieder ganz Schauspieler, stellten konzentriert, fesselnd  und einfühlsam den Roman „1000 Serpentinen der Angst“ von Olivia Wenzel vor. 

Theater ohne Zuschauer, aber mit vielen Facetten. Und immerhin gegenwärtiger als ein Stream, da nur in Echtzeit abrufbar. Eine originelle Idee, die am 18. April in die zweite Folge geht. Da steht Musik im Vordergrund: Tuba und Piccolo-Flöte treten gegeneinander an. Das Ballett fordert mit  „Let`s dance“  zum Tanz auf und Ute Fiedler liest Geschichten von Margaret Atwood. Diesmal am Samstag „nach der Tagesschau“.

Ein Lebenszeichen zu geben, zu agieren, zu gestalten ist für Künstler lebenswichtig und die gegenwärtige Situation deshalb extrem schmerzhaft. Dabei ist, wie André Bücker in seinem Podcast explizit betont, das Ensemble des Staatstheaters noch in einer vergleichsweise komfortablen Position. Die Künstler und Techniker haben Tarifverträge und sitzen damit finanziell nicht auf dem Trockenen. Doch Millionen von Künstlern aller Sparten sind Freiberufler, arbeiten mit Honorarverträgen und sind ohne Einkommen, wenn, wie jetzt, die Vorstellungen und Tourneen ersatzlos ausfallen.  

Auch Augsburger Institutionen wie das sensemble Theater oder die Bayerische Kammerphilharmonie gehören zur „Freien Szene“. Die Augsburger Philharmoniker als Teil des Staatstheaters haben kurz nach der Schließung aller Theater unter dem Namen „Kultur hält zusammen“ eine beherzte Initiative zum Erhalt der freien Kulturinstitutionen gestartet. Auf ein Spendenkonto der Philharmonischen Gesellschaft können Kulturfreunde  Geld überweisen, das der freien Kulturszene in Augsburg zugutekommt.

Johanna und Frank Lippe spielten am Ostersonntag per Live-Zoom ein Benefizkonzert für freie Künstler, vermutlich werden weitere ähnliche Aktionen folgen. Auch die Augsburger Philharmoniker suchen übrigens aus ihrer Isolation heraus den Kontakt mit dem Publikum – auf ihrer Facebook-Seite stellt sich unter dem Motto „Lernen wir uns kennen“ jeweils  ein Mitglied des Orchesters – persönlich und musikalisch – vor.  GMD Domonkos Héja liest das autobiografische Märchen vom Jungen mit den braunen Haaren, der wegen seines Bewegungsdrangs vom Musiklehrer in die Schlagzeug-Truppe geholt wird. 

Theater ohne Zuschauer: Freilichtbühne Augsburg ohne eine Vorstellung in dieser Saison © DAZ

Sie kennen ein Orchester, aber keine Musiker“, begründet der Orchesterchef die Initiative, jedes Orchestermitglied zu einem Video-Statement über sich selbst aufzufordern. Die Musiker gewähren Einblick in ihre Wohn- oder Musikzimmer, stellen sich vor, spielen etwas auf ihren Instrumenten – oder  erfinden gar ein aufwendiges filmisches Szenario zur Musik von Rimski-Korsakow, wie der Trompeter Gábor Vanyó. Es ist großes Vergnügen für die Zuschauer, für die das Orchester nun ein Gesicht – oder vielmehr Gesichter – bekommt. Wer hätte gedacht, dass der Geiger Christian Echl, bekannt auch als Leiter des Ärzte-Orchesters, ein Swing-Jazzer ist?

Die Kulturlandschaft wird großen Schaden durch die Zwangspause nehmen, prophezeit  André Bücker. Umso mehr ist jede Initiative zur Solidaritätsbekundung, jede Unterstützung  zu begrüßen. Kultur ist eine Nehmen und Geben. Künstler sind darauf angewiesen, ihre Kunst anzubieten. Sie befinden sich, genau wie das Publikum, das sie entgegennimmt, in einer prekären Situation. 

In einer seiner klugen Reden umriss der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker die Rolle der Kultur für die Gesellschaft folgendermaßen: „Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert.“  

Nicht nur Wirtschaft ist systemrelevant, auch Kultur – wenn auch auf eine andere Weise. André Bücker  ist überzeugt, dass  sich dies spätestens dann erweisen wird, wenn sich nach überstandener Corona-Krise der große Hunger nach dem kulturellen Gemeinschaftserlebnis einstellt. Wie anzunehmen ist, fällt nicht nur die Augsburger Freilichtbühne (und die gesamte restliche Spielzeit) Corona zum Opfer, sondern auch alle anderen Sommerfestivals und Kultur-Events in Europa und darüber hinaus. Wir werden einen langen Atem brauchen und die Künstler, die Kulturschaffenden, verdienen bis dahin auch abseits des Rampenlichts  unsere Empathie, Begleitung und Förderung.

gesamten Beitrag lesen »



Kommentar zur Kommunalwahl: Der Niedergang der Augsburger SPD hat konkret mit den hiesigen Akteuren zu tun

Warum die SPD in Augsburg stärker verlor als in anderen bayerischen Großstädten Kommentar von Siegfried Zagler Die Augsburger SPD-Fraktion ist von rund 26 Stadtratssitzen in den siebziger Jahren auf 9 Sitze im heutigen Stadtrat in die Bedeutungslosigkeit gestürzt. Die Analysen zum allgemeinen Niedergang der SPD haben mit dem gesellschaftlichen Wandel, der bundesweiten politischen Großwetterlage und […]

gesamten Beitrag lesen »



Gerüchteküche: Grüne bilden Doppelspitze beim Fraktionsvorsitz – SPD will mit Linken neue Fraktion bilden

Gerüchte werden von der DAZ auch deshalb als Gerüchte bezeichnet, weil die Information nicht durchrecherchiert ist, sondern von nur einem Informant, einer Informantin stammt, den/die es auch noch über alle Maßen zu schützen gilt. Beides ist für die folgenden Meldungen und Kommentierungen nicht zutreffend. Mehrfach wurde die DAZ nämlich darüber informiert, dass die Augsburger SPD ihre Wahlschlappe kompensieren will, indem sie eine Fraktion mit den Augsburger Linken bildet. Zusammen mit den [...]

gesamten Beitrag lesen »



Grüner gehts nicht: Kommentar zum Koalitionsvertrag der Schwarz-Grünen Stadtregierung

Die Augsburger Stadtregierung aus CSU und den Grünen hat sich auf dem Papier eine linksgrüne Programmatik verordnet, die sich die Grünen in ihren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können. Es ist ein Werk des Grünen Aufbruchs, sodass man den Eindruck erhält, dass sich die Gribl-CSU in Luft aufgelöst hat Von Siegfried Zagler Die Maximilianstraße und […]

gesamten Beitrag lesen »



Stadtregierung stellt Koalitionsvertrag vor: Augsburg soll Regenbogenstadt werden

Der Koalitionsvertrag zwischen der CSU und den Grünen ist in trockenen Tüchern und bereits an Medien verteilt worden. Am Ende des Artikels steht das Papier den DAZ-Lesern als pdf-Datei zur Verfügung. „Zukunftsplan für Augsburg – eine Stadt der Chancen für Alle“ lautet der Titel der gemeinsamen Vereinbarung von CSU und den Grünen. „Wir wollen, dass Augsburg […]

gesamten Beitrag lesen »



Die Gartner-Zwillinge: Zwei Leben für die Kunst

Zum 75. der Künstler-Zwillinge Hansjürgen und Joachim Lothar Gartner Von Sybille Schiller Der Name Gartner hat – was die Augsburger Kunst- und Künstlerszene betrifft – einen hohen Stellenwert. Heute am 16. April feiern die Zwillingsbrüder Hansjürgen und Joachim Lothar Gartner ihren 75. Geburtstag, und, das gilt es anzufügen, aufgrund von Corona natürlich getrennt. Hansjürgen feiert […]

gesamten Beitrag lesen »



Schwarz-Grüne Stadtregierung: CSU-Bezirksvorstand stimmt Koalitionsvertrag einstimmig zu

Das Vorhaben der neu gewählten Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber, in Augsburg eine Schwarz-Grüne Stadtregierung zu etablieren, hat eine wichtige Hürde genommen. Am heutigen Mittwochabend hat der 25-köpfige Bezirksvorstand der Augsburger CSU dem zirka 50-seitigen Koalitionspapier zwischen der CSU und den Grünen einstimmig zugestimmt. Damit hat das ausgehandelte Augsburger Regierungsprogramm die erste Hürde spielend genommen. Die […]

gesamten Beitrag lesen »



Ostermontag: Entspannung von dem Stress, den man mit Jesus hatte

Augsburgs neuer Bischof Bertram Meier hat in seiner heutigen Predigt eine Episode des Lukasevangeliums vorgetragen und dabei eine Exegese der besonderen Art unternommen Das Evangelium von den Emmausjüngern sei geradezu „wie für uns geschrieben“, so Augsburgs neuer Bischof Dr. Bertram Meier in seiner heutigen Predigt zum Ostermontag in Bezug auf die Corona-Krise und die damit […]

gesamten Beitrag lesen »



Coronavirus in Augsburg: 310 Fälle bestätigt – Tendenz weiter rückläufig

Wie es mit der Ausgangsbeschränkung in Deutschland weitergeht, ist aktuell offen. Aus der Politik kommen die ersten Signale, die eine Lockerung in Aussicht stellen, während laut Meinungsumfragen die meisten Deutschen an der aktuellen Ausgangsbeschränkung festhalten wollen. Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg verzeichnet einen weiteren COVID-19-Fall. Insgesamt wurden somit 310 in Augsburg wohnhafte Personen positiv auf […]

gesamten Beitrag lesen »



Schwarz-Grün folgt einem Wählerauftrag – Kommentar zur Bildung der neuen Augsburger Stadtregierung

Warum nach zwei schwachen Regierungen der Gribl-Ära eine starke Stadtregierung zu erwarten ist Kommentar von Siegfried Zagler Es ist eine gute Sache im demokratischen Sinn, wenn sich eine Regierungskoalition aus zwei Parteien bildet. In Augsburg lässt sich nach der Kommunalwahl 2020 der Wille des Wählers mit Händen greifen: Die Grünen konnten die Anzahl ihrer Stadträte […]

gesamten Beitrag lesen »



Coronakrise in Augsburg: Stabil rückläufig!

Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg verzeichnet fünf weitere COVID-19-Fälle. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ist rückläufig. Augsburg befindet sich auf dem Weg der Besserung. Für eine Entwarnung gibt es allerdings noch keinen Anlass.    Insgesamt wurden somit 309 in Augsburg wohnhafte Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 202 von 309 Personen sind laut Gesundheitsamt genesen […]

gesamten Beitrag lesen »



Coronavirus in Augsburg: 304 Fälle bestätigt, davon 172 genesen – Zahl der Neuinfektionen rückläufig – 7 Todesfälle

Das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg verzeichnet drei weitere COVID-19-Fälle. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ist rückläufig. Augsburg befindet sich auf dem Weg der Besserung. Für eine Entwarnung gibt es allerdings noch keinen Anlass.    Insgesamt wurden somit 304 in Augsburg wohnhafte Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 172 von 304 Personen sind laut Gesundheitsamt genesen […]

gesamten Beitrag lesen »



« neuere Artikel ältere Artikel »

Kurznachrichten

64-Jährige aus Mering vermisst



Mering – Seit heute, Samstag (11.04.2026), wird die 64-jährige Christa Neumeir aus Mering vermisst. Die 64-Jährige verließ heute gegen 07.30 Uhr das Wohnanwesen in Mering. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Die Vermisste wird wie folgt beschrieben: Die 64-Jährige ist ca. 172 cm groß, schlank und hat mittelbraune Haare mit Bobschnitt. Bekleidet ist die […]

gesamten Beitrag lesen »



Café Noa eröffnet am Augsburger Stadtmarkt



Nach einer Umbauphase eröffnet am 17. April 2026 das Café Noa am Augs­burger Stadtmarkt. Die Betreiber Julia und Marco Talarico setzen auf itali­enische Lebensart – mit Espresso, Cornetto, haus­gemachten Dolci und einem wech­selnden Mittagstisch. Julia und Marco Talarico vor ihrem Café Noa (© Augsburg Marketing) Der Standort am Stadtmarkt, sonnig gelegen mit rund 100 Außen­plätzen, bleibt damit […]

gesamten Beitrag lesen »



Neues Künstlerhaus in Augsburg eröffnet



In vier Wochen ist es so weit: Der Schöne Felder Verein lädt am 9. Mai zum Tag der offenen Tür in sein neu eröffnetes Künstler­haus ein. In zwei verbundenen Gebäuden in zentraler Lage – Schaezler­straße 34 und Volkhart­straße 9 – entstehen Ateliers, Aus­stellungs­flächen und Werk­stätten für 85 Kreative. Ab 15 Uhr können Interessierte die Räum­lich­keiten erkunden, offene Ateliers besuchen […]

gesamten Beitrag lesen »



Remis mit Chancenplus: FCA verpasst Heimsieg gegen Hoffenheim



Der FC Augsburg hat sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit einem 2:2 begnügen müssen – und fühlt sich am Ende doch eher wie ein Verlierer. Nach furiosem Start und zwischenzeitlicher 2:0-Führung durch Alexis Claude-Maurice und Michael Gregoritsch zeigte der FCA über weite Strecken die reifere und gefährlichere Spielanlage. Auch nach dem Hoffenheimer Ausgleich […]

gesamten Beitrag lesen »



Halbzeit 2:2 – Starker FCA verspielt Führung



Was für eine erste Halbzeit aus Augsburger Sicht! Der FC Augsburg legte furios los und überrumpelte die TSG Hoffenheim früh mit zwei Treffern, doch Hoffenheim kam zurück. Erst traf Alexis Claude-Maurice sehenswert zur Führung (11.), dann erhöhte Michael Gregoritsch mit einem wuchtigen Abschluss aus der Distanz auf 2:0 (14.). Die Augsburger hatten das Spiel zunächst […]

gesamten Beitrag lesen »



Suche in der DAZ

  

DAZ Archiv

April 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930