Die Augsburger Zeitung

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DAZ-Archiv vom 20. Juli 2012 • www.daz-augsburg.de

Neue Helden für Augsburg

„Heroes“ kämpfen gegen falsche Vorstellungen von Ehre

Von Frank Heindl

Ist Held sein ein Beruf? Kann man Heldentum lernen? Und wie viel verdient man dabei? Fragen, die Erwin Schletterer, Geschäftsführer der Augsburger „Brücke e.V.“, relativ eindeutig beantworten kann: Beruf? – Eher nicht. Verdienst? – Eher schlecht. Erlernbar? – Auf jeden Fall. Die „Brücke“, eigentlich zuständig für Prävention und straffällige Jugendliche, bietet nämlich eine Ausbildung zum Helden an. Wer sie auf sich nimmt, kann sich allerdings nicht einfach in Super- oder Spiderman verwandeln – er nimmt stattdessen teil an einem „Gleichberechtigungsprojekt gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“.

Gruppengespräch am Tisch der „Helden“: Das Heroes-Projekt hat eigene Räume in der Ballonfabrik. Rechts am Tisch Brigitte Schürmann, Projektleiterin und einzige Frau im Team. Zu den Adressaten der Diskussionen über den Ehrbegriff aber gehören selbstverständlich auch die Mädchen.

Ganz so pathetisch, wie der Titel „Heroes“ vermuten lässt, war die Veranstaltung nun doch nicht, in der Schletterer und seine Projektleiter die neue Initiative vorstellten. Kein Wunder, denn der „Ausbildungsgang“ ist durchaus fern von Heldentum und dafür nah an viel praktischer Arbeit, die ohne Bezahlung, also rein ehrenamtlich erfolgt. Zwei Gruppenleiter der „Brücke“ schulen dabei derzeit acht Freiwillige in der Kunst, ein Held zu sein. Doch worum geht es eigentlich?


Sechs Master-Urkunden für die ersten Absolventen der Augsburger Friedensforschung

Studiengang ist „in der Friedensstadt verankert“

Für den heutigen Freitag, 20. Juli lädt der Augsburger Masterstudiengang „Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung“ zur feierlichen Verabschiedung seiner ersten Absolventinnen und Absolventen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Festvortrag des bekannten Frankfurter Friedens- und Konfliktforschers Prof. em. Dr. Lothar Brock, der zum Thema „Schutzverantwortung versus Friedenspflicht“ sprechen wird. [...]

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Zukunftsdenker bei Pro Augsburg

Werner Lorbeer und Johannes Althammer haben sich mit einem Problem auseinandergesetzt, für das es „mit den alten Mitteln und Methoden keinen Ausweg gibt“, so Stadtrat Lorbeer (Pro Augsburg) und Althammer, der dem Pro Augsburg „Arbeitskreis Kultur“ vorsitzt. Es geht um die städtische Kulturpolitik.

In ihrem Diskussionspapier skizzieren die beiden Lokalpolitiker jenseits aller Sonntagsreden und jenseits [...]

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