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Donnerstag, 02.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Städtebau

Stadtrat bringt Sanierung der Maxstraße auf den Weg

Die Maximilianstraße soll nach der Fertigstellung der Umbaumaßnahmen, die am Donnerstag per Satzungsbeschluss vom Stadtrat auf den Weg gebracht wurden, wieder werden, was sie einst war und in gewisser Weise immer noch sein könnte: „Eine der schönsten Straßen Europas“, wie Baureferent Gerd Merkle in der Debatte des Stadtrats zum Bebauungsplan 470 anmerkte.

Aufweitung und hochwertige Materialien: Gestaltungskonzept am Ulrichsplatz

Nach zirka 15 Jahren Diskussion um städtebauliche Maßnahmen, Straßenbahnlinien, Streit um Poller, Aphrodite, Müll und Runden Tischen wegen nächtlicher Krawallgänger, deutschlandweiten Schlagzeilen aufgrund des sogenannten „Dönerverbots“ und zuletzt harten Auseinandersetzungen um die Sicherheitsauflagen eines aus den Fugen geratenen Sauf- und Fressfestes gibt es nun ein „Gestaltungskonzept für die Maximilianstraße sowie Gestaltungsrichtlinien für den Bereich Rathausplatz, Maximilianstraße, Ulrichsplatz“, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Die zirka eineinhalbstündige „Debatte“ glich eher einer milden Aussprache über zwei zurückliegende Jahrzehnte, in denen viel über die Maximilianstraße nachgedacht, geplant und gestritten wurde, ohne dass etwas außer der „Käfighaltung“ (Gerd Merkle) für die Gäste der Außengastronomie geschehen wäre. Mit der gestrigen Zustimmung zum Bebauungsplan 470, der sich nur die beiden Stadträte der Linken verweigerten, sind die Weichen für den Umbau der Maximilianstraße endgültig gestellt worden.

Wesentliches Ziel des Bebauungsplans ist eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung mit verträglicher Steuerung der unterschiedlichen Nutzungen wie Handel, Gewerbe und Dienstleistungen einerseits und die Wohnbedürfnisse der städtischen Bevölkerung andererseits. Durch den Ausschluss weiterer Gastronomie und Vergnügungsstätten soll das zentrumsnahe Wohnen vor unverträglichen Belästigungen geschützt werden, ohne dass dabei der urbane, innerstädtische Charakter der Maxstraße verloren geht. Durch hochwertige Materialien und Aufweitungen im Bereich vor den Ulrichskirchen, auf Höhe des Herkulesbrunnen und um den Merkurbrunnen soll eine hohe Aufenthaltsqualität erzielt werden. Der Bebauungsplan schafft außerdem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Führung einer Straßenbahn im Linienbetrieb.

Historisches Ereignis mit Kopfschmerzen

Für Oberbürgermeister Gribl war der Satzungsbeschluss ein „historisches Ereignis“. Eine Einschätzung, die von der Opposition geteilt wurde, allerdings mit Kopfschmerzen. Die Freien Wähler lieferten noch per Dringlichkeitsantrag einen Strauß Verbesserungsvorschläge nach, der aber – bis auf farbliche Zugeständnisse nicht angenommen wurde. Regina Stuber-Schneider (FW) bemängelte auf überzeugende Weise die Abkehr von der gesperrten zur verkehrsberuhigten Hallstraße, auch wenn der laufende Wettbewerb zur Hallstraße noch nicht abgeschlossen ist. „Die Verkehrsberuhigung ist die Zielvorstellung des Bebauungsplans“, so Stuber-Schneider, die dennoch der Beschlussvorlage zustimmte.

Die Grünen stimmten dem Richtlinienszenario ebenfalls zu, mit den üblichen Schmerzen der Opposition, wie Eva Leipprand ausführte. Der Fraktionschef der SPD, Stefan Kiefer, reihte sich in Reihe der schmerzvollen Zustimmung ein, da es sich um einen Kompromiss handle, den man viel früher hätten haben können. „Der Bürgerentscheid hat uns zwei bis drei Jahre gekostet“, so Kiefer, der die Verwaltung lobte (“ein Kraftakt“) und es gar nicht glauben wollte, dass es „nach den vielen Jahren einen Satzungsbeschluss gibt.“

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Maximilianstraße: Bebauungsplan 470 auf der Zielgeraden

Der Bauausschuss gab gestern ein einstimmiges Votum für den Bebauungsplan Nr. 470 „Beiderseits der Maximilianstraße“ ab. Bebauungsplanentwurf: Gestaltungskonzept Teilbereich Ulrichsplatz Genau zwei Jahre nach dem Beschluss der Neugestaltung der historischen Prachtstraße auf Grundlage des „Kaisermeilen“-Konzeptes ist damit der Weg frei für den Satzungsbeschluss in der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause am 28. Juli. Der Bebauungsplan, […]

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4 Angebote für die Interimsspielstätte

Vier der elf eingeladenen, europaweit tätigen Firmen haben ein Angebot für die Rohbauarbeiten des Kleinen Hauses am Theater, der Interimsspielstätte für das Schauspiel, abgegeben. Das berichtete Baureferent Gerd Merkle gestern im Bauausschuss. Angebotssummen wurden im öffentlichen Teil der Sitzung nicht genannt. Das günstigste Angebot bewege sich aber „im Kostenrahmen“, so Merkle. Weitere acht Angebote für […]

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Der Schornstein am Glaspalast fällt nicht

Der Schornstein des Kesselhauses beim Glaspalast wird für rund 210.000 Euro dauerhaft saniert. Dies beschloss der Liegenschaftsausschuss der Stadt am gestrigen Montag einstimmig. Damit revidierte der Ausschuss seinen Beschluss vom Mai 2010, wonach der „Weg des Abbruchs“ für das 65 Meter hohe Industriedenkmal gegangen werden sollte (DAZ berichtete exklusiv). Dass beim Schornstein Handlungsbedarf besteht, stellte […]

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„Wertach vital“: Stadtrat vertagt Entscheidung

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag keine Entscheidung über die Planung des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth zum 4. Realisierungsabschnitt des Projekts „Wertach vital“ getroffen. Wertach vital – 4. Realisierungsabschnitt südlich der B17 Ziel des Projekts „Wertach vital“ ist es, die Wertach wieder in einen naturnäheren Zustand zu entwickeln, die Flusssohle zu stabilisieren und den […]

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Kö-Umbau: Infobox ist ab sofort geöffnet

Zentrale Anlaufstelle für Information und Dialog „Ohne Kommunikation können Sie in der heutigen Zeit Großprojekte wie die Mobilitätsdrehscheibe überhaupt nicht mehr umsetzen“, leitete OB Kurt Gribl am gestrigen Montag seine Ansprache zur Eröffnung der Infobox am Königsplatz ein. Als zentrale und leicht erreichbare Anlaufstelle für Bürger und Interessierte soll die großflächig verglaste, klimatisierte und behindertengerecht […]

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Halbzeit bei der Sanierung der Kongresshalle

Seit dem 1. Mai 2010 ist die Augsburger Kongresshalle aufgrund umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen, in knapp einem Jahr ist die Wiedereröffnung geplant. Erste Veranstaltung: der Bayerische Apothekertag im Mai 2012. Kleeblatt-Film war zur Halbzeit der 20-Millionen-Sanierung vor Ort. Neben aktuellen Baustellenbildern zeigt der dritte Kongresshallen-Film des DAZ-Medienpartners Interviews mit der designierten Wirtschaftsreferentin Eva Weber und AGS-Geschäftsführer […]

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Größere Buchstaben für die „SGL arena“

Neuer Werbeschriftzug auf dem Dach des Fußballstadions im Bauausschuss abgesegnet Gegen die Stimmen der drei Stadträte Leo Dietz (CSU), Stefan Quarg und Sieghard Schramm (beide SPD) stellte gestern der 12-köpfige Bauausschuss die Genehmigung des Schriftzugs des neuen Sponsors auf dem Dach der Fußballarena des FCA in Aussicht. Die Werbung weicht von den Festsetzungen des Bebauungsplans […]

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Run auf’s „Kleine Haus“

14 Firmen bewerben sich um den Rohbau der Interimsspielstätte des Theaters Augsburg – Ausschreibung im Terminplan Deutlich größeres Interesse als im Jahr 2010 zeigt die Bauwirtschaft beim zweiten Vergabeverfahren zur Schauspiel-Interimsspielstätte, die bis Mai 2012 auf dem Parkplatz neben dem Großen Haus des Theaters entstehen soll. Dies konnte gestern Baureferent Gerd Merkle im Bauausschuss berichten. […]

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SPD: „Augsburg keine fahrradfreundliche Kommune“

Das Fehlen Augsburgs in einer am gestrigen Dienstag gegründeten Arbeitsgemeinschaft zum Erfahrungsaustausch über kommunale Maßnahmen im Radverkehr beklagt die SPD. 15 bayerische Städte und Landkreise haben sich unter Federführung des Bayerischen Städtetags zu einer vom Freistaat finanziell unterstützten Initiative „Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern“ formiert. Augsburg ist nicht dabei. „Jetzt ist es amtlich: Augsburg ignoriert die […]

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