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Dienstag, 12.05.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Lokalpolitik

Theater: Der „Anti-Container“ ist mehrheitsfähig

Von Siegfried Zagler

Nach einer langen und intensiven Debatte im Kulturausschuss – nach einem mündlichen Bericht von Oberbürgermeister Kurt Gribl zum Stand der Dinge in der Containerfrage – muss man in aller Ruhe und Gelassenheit konstatieren, dass der Ausschuss in seiner Sitzung am Montag, 14. Februar den Theatercontainer begraben hat.

Die SPD wird in einer Sondersitzung am 2. März ihre Pläne zur Sanierung des Gignoux-Hauses (samt Komödie) präsentieren und daran festhalten. Die Grünen werden am kommenden Freitag in einer Pressekonferenz den Rücktritt des Kulturreferenten fordern (samt Ausschreibung der Referentenstellen für Wirtschaft und Kultur) und für eine Erarbeitung von Alternativen für das Drei-Sparten-Theater plädieren. Darin wird ein Container wohl nicht vorkommen. Die neue Fraktion der Freien Wähler (FW) wird, wie Rose-Marie Kranzfelder-Poth am Montag verkündete, den Weg zum Container nicht mehr mitgehen. „Ich bin beschämt, dass ich den Weg bis jetzt mitgegangen bin“, so Kranzfelder-Poth. Für die beiden Linken Stadträte Benjamin Clamroth und Alexander Süßmair scheint die Containeridee ebenfalls gegessen. Macht zusammen 30 Gegenstimmen. Dann kommt noch aus der Tiefe des Raumes Karl Heinz Englet hinzu, und der „Anti-Container“ ist mehrheitsfähig.

Und das Theater? Was die Theaterleitung will, ist offenbar zweitrangig geworden. Steffen Rohrs Ansprache wurde im Kulturausschuss am Montag von der Opposition nur noch beiläufig zur Kenntnis genommen. Vottelers Wutrede zeigt Wirkung, allerdings nicht im Sinne des Theaters. „Der Theatercontainer spaltet die Stadtgesellschaft“, so Christa Stephan (SPD). Vermutlich hat Frau Stephan untertrieben. Der Container bringt die Stadtgesellschaft gegen das Theater auf. Außerdem ist da noch eine „Kleinigkeit“: Der Stadtrat ist der Souverän und der lässt sich nicht mit Theaterdonner erpressen.

Gribl ist es am Montag im Kulturausschuss jedenfalls nicht gelungen, den Elefanten aus dem Raum zu nehmen. Es ist nämlich nicht (nur) das fehlerhafte Angebot, das die Vergabe scheitern ließ, sondern zuvorderst eine fehlerhafte Ausschreibung. Ein einziges Angebot ist nicht „Pech“, wie Kulturreferent Peter Grab nicht müde wird zu behaupten, sondern das Resultat einer Ausschreibung, die offenbar am Markt vorbei zielte. Der Container wird nicht kommen, so die Prognose der DAZ. Und zwar nicht nur, weil es der erstarkten Opposition eine Freude sein wird, die politisch Verantwortlichen am Nasenring durch die Arena zu ziehen, sondern auch deshalb, weil die Theaterleitung sich ins politische Abseits gequatscht hat.

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Fünffingerlesturm: ZDF beendet Sendepause

WISO, das ZDF-Magazin für Wirtschaft und Soziales hat für die Sendung am heutigen Montag, 14. Februar um 19.25 Uhr eine Reportage zum Treppenfragment am Fünffingerlesturm angekündigt. Gedreht wurde am vergangenen Donnerstag. Das Augsburger Faszinosum erregt damit – nach einem TV-Bericht im Bayerischen Fernsehen und einem launischen „Treppenwitz“-Artikel in der FAZ, beides in 2008 – drei […]

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Theatercontainer: Vergabe an Züblin ist gescheitert

Wie unsere Zeitung am gestrigen Donnerstagabend erfuhr, ist die Vergabe des Auftrags für den Theatercontainer an den einzigen Bieter, die Firma Züblin aus München, endgültig gescheitert. Die Regierung von Schwaben erteilt die hierfür nötige Unbedenklichkeitsbescheinigung definitiv nicht. Am Montag waren erstmals Umstände öffentlich geworden, die eine Vergabe des Bauauftrags ohne Rechtsverstoß in Zweifel stellten (DAZ […]

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Heimatpfleger: Kandidat ist gefunden

In der nächsten Bauausschusssitzung am Donnerstag, 17. Februar wird Baureferent Gerd Merkle im nichtöffentlichen Teil Hubert Schulz für das Amt des Heimatpflegers vorschlagen. Hubert Schulz ist der einzige Kandidat, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war. Das Amt des Heimatpflegers hat hohe Außenwirkung und gehört zu den wichtigsten Ehrenämtern der Stadt. Das Anforderungsprofil des […]

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Maxfest: CIA will 180.000 Euro Ausfallbürgschaft von der Stadt

CIA Geschäftsführer Heinz Stinglwagner hat gestern in einem Schreiben an die Stadträte um die Zustimmung von „maximal 180.000 Euro“ Ausfallbürgschaft gebeten. Das Maxfest soll aus Sicherheitsgründen auf die kurze Maximilianstraße und den Rathausplatz ausgeweitet werden. Die Mehrkosten begründet Stinglwagner mit dem erhöhten „Sicherheitspersonaleinsatz“, dem notwendigen Schienenersatzverkehr sowie mit dem Einsatz zusätzlicher Technik. Bisher hat die […]

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Maxfest: Die Stadt vor der Entscheidung

„Ich habe den Experten ein erweitertes Sicherheitskonzept vorgelegt. Dies wurde für gut befunden“, so CIA-Geschäftsführer Heinz Stinglwagner zur DAZ auf Nachfrage. Aktuell ermittelt die CIA die erheblichen Mehrkosten aufgrund der Ausweitung der Veranstaltungsfläche. Laut Stinglwagner „kann die CIA diese Mehrkosten nicht allein aufbringen“, weshalb die Stadt die Zusatzkosten mit einer Ausfallbürgschaft absichern soll. Beratungen dazu […]

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Referentenposse

Kommentar von Frank Heindl Der OB hatte auf dem Rückweg aus München Verspätung – das kann vorkommen. Deshalb übernahm nicht er, sondern – nun ja, eben nicht der Kulturreferent und dritte Bürgermeister Peter Grab, sondern, was läge näher, der Finanzreferent und zweite Bürgermeister Hermann Weber die Begrüßungsrede der Stadt. Dass dabei mal wieder in inspirationsfreier […]

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Maxfest kommt

Max11 findet statt. Darauf haben sich heute Vertreter der Stadt und der CIA geeinigt. In einer Elefantenrunde haben sich der Geschäftsführer der City Initiative Augsburg (CIA) Heinz Stinglwagner und Umweltreferent Rainer Schaal zusammen mit Vertretern der Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdiensten und den Stadtwerken am heutigen Freitag darauf verständigt, das Maxfest auch im kommenden Sommer vom 14. […]

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Brechtfestival: Hillesheim darf vortragen

Von Siegfried Zagler Am Montag meldete die Pressestelle des OB-Referates, dass Kulturreferent Peter Grab der Bitte der Brecht-Erbin Barbara Brecht-Schall nachkommen werde und den vorgesehenen Vortrag von Jürgen Hillesheim am 13. Februar „bis zur Klärung des Sachverhalts bis auf Weiteres aussetzt“. Grund der Bitte war ein Foto auf dem Hillesheim Bertolt Brecht mit „Mozartperücke“ und […]

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Eine Frage der Prägnanz

Kommentar zur Beendigung des CFS-Debakels Von Bruno Stubenrauch Heute stimmt der Stadtrat über die Lösung des Sichtproblems im Curt-Frenzel-Stadion ab. Verlieren werden die Stadionarchitekten Hermann + Öttl. Nicht weil ihre Optimierungsvarianten technisch und gestalterisch schlechter, teurer oder terminkritischer wären. Bei den beiden letzten Punkten könnte sogar das Gegenteil richtig sein. Nein: Der Grund liegt in […]

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