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Mittwoch, 03.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpolitik

Werner Egk: Appell der Schulfamilie an den Stadtrat

„Werner Egk als Namensgeber einer Schule – gemeinsam auf dem Weg zu einer für die Schule guten Entscheidung“, so diplomatisch bittet die Schulleitung, das Lehrerkollegium und der Elternbeirat den Stadtrat um eine Umbenennung. Nachdem die DAZ um eine Stellungnahme gebeten hatte, wird sie auch im Wortlaut veröffentlicht:

„Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schulgemeinschaft wurde die Person Werner Egks in den vergangenen Jahren durch wiederkehrende Anfragen und Diskussionen zunehmend kritisch und umstritten hinterfragt, zum einen im Hinblick auf seine Rolle im Nationalsozialismus und zum anderen hinsichtlich seines für den Namensgeber einer Schule notwendigen ganz besonderen Vorbildcharakters. Aus langjährigen unterrichtspraktischen Erfahrungen erkannten wir, dass die Vermittlung der geschichtlichen Hintergründe sowie des Vorbildcharakters 6- bis 10-Jährigen selbst durch professionelle Fachkräfte nur unzureichend umsetzbar und auch für viele Erwachsene oft nicht eindeutig nachvollziehbar war. 

Daher haben wir, gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt, das Bildungsreferat um Unterstützung gebeten, die Eignung Werner Egks als Namensgeber einer Grundschule abschließend durch Experten klären zu lassen.

Auf der Grundlage der kultusministeriellen Ausführungen und der fachlichen Expertise der Kommission für Erinnerungskultur hat sich unsere Schulgemeinschaft nach einem partizipativen und kommunikativ konstruktiven Prozess mit dem Stadtteil, dem Staatlichen Schulamt und dem Bildungsreferat dazu entschlossen, um die Änderung unseres Schulnamens in die neutrale Form Grundschule Augsburg Oberhausen-Mitte zu bitten. 

Nun hoffen wir auf eine Entscheidung durch den Stadtrat, die primär die pädagogischen Belange unserer Schulgemeinschaft in den Blick nimmt und uns ermöglicht, all unser Engagement in die bestmögliche Bildung und Erziehung der uns anvertrauten Kinder investieren zu können.

Sollte keine Namensänderung erfolgen, bleibt die Sorge, dass auch in Zukunft immer wieder Anfragen und Erwartungen an unsere Schulgemeinschaft herangetragen werden, die wir nicht erfüllen können.“

So das Statement der Schulfamilie.

Der Stadtrat stimmt heute Nachmittag über die Umbenennung der Schule ab. Eine Mehrheit ist nach Informationen der DAZ gegen die Umbenennung.

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Werner-Egk-Schule soll weiter so heißen – Für Umbenennung gibt es im Stadtrat keine Mehrheit

Als am 1. April 2019 Stadträtin Ingrid Fink (CSU) für ihre Fraktion Beratungsbedarf in Sachen „Umbenennung Werner-Egk-Schule“ anmeldete, zeigte sich der Bildungsausschuss des Augsburgers Stadtrats überrascht.  Schließlich war das Thema seit über zwei Jahren in der Stadt virulent, gab es eine unmissverständliche Empfehlung der „Kommission für Erinnerungskultur“, der die Schulleitung samt Elternbeirat folgte. Und es […]

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Bezirkstagspräsident empfängt neuen Regionalbischof

Seit Januar hat der evangelische Kirchenkreis Augsburg und Schwaben mit Axel Piper einen neuen Regionalbischof. Nun empfing Bezirkstagspräsident Martin Sailer den Kirchenvertreter in der Bezirksverwaltung in Augsburg zu einem Antrittsbesuch. „Den Wert unserer Gesellschaft können wir daran bemessen, wie wir mit schwächeren, kranken, benachteiligten Menschen umgehen“, stellte Bezirkstagspräsident Sailer fest. Einem drohenden Auseinanderdriften der Gesellschaft […]

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Eröffnung der neuen Brechtbühne im Gaswerk

Am morgigen Samstag, den 12. Januar ist es soweit: Das Staatstheater Augsburg feiert die Eröffnung seiner zweiten Interimsspielstätte, der neuen Brechtbühne im Gaswerk, mit der Uraufführung von William T. Vollmanns preisgekröntem Roman »Europe Central« in der Regie von Nicole Schneiderbauer. Die neue Gastronomie Ofenhaus Augsburg begrüßt das Publikum ab 18 Uhr in den neuen Räumen. […]

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Wie geht es weiter mit dem Mozarthaus?

Was unterscheidet die Mozarthaus-Affäre von Höhmannhaus-Affäre? Dies will nun Stadtrat Volker Schafitel (FW) wissen, der eine Anfrage an Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl gestellt hat.  Von Siegfried Zagler Thomas Weitzel ist seit 2010 Präsident der Deutschen Mozart-Gesellschaft (DMG). Damals war Weitzel Kulturamtsleiter der Stadt Augsburg. Im Mai 2014 wurde Weitzel vom Augsburger Stadtrat zum Augsburger Kulturreferenten gewählt. Das […]

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DMG-Präsidentschaft und Kulturreferent: Weitzel sieht keinen Interessenskonflikt

Thomas Weitzel ist seit 2010 Präsident der Deutschen Mozart-Gesellschaft und seit 2014 Kulturreferent der Stadt Augsburg. Die Deutsche Mozart-Gesellschaft (DMG) residierte bis vor Kurzem im städtischen Mozarthaus für 3,07 Euro pro Quadratmeter. Die Gesellschaft selbst erhält jährlich 12.000 Euro Fördergelder aus dem Stadtsäckel. Darin sieht Augsburgs Kulturreferent Thomas Weitzel keinen Interessenskonflikt oder gar eine Befangenheit […]

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Mozarthaus: In-sich-Geschäft zwischen Stadt und Mozart-Gesellschaft?

Die Höhmannhaus-Affäre scheint der Stadt auf die Füße zu fallen. Während sich das OB-Referat um die Abwicklung des Disziplinarverfahrens gegen den Leiter der Städtischen Kunstsammlungen bemüht – und während Kulturreferent Thomas Weitzel die Abgleichung des vermeintlichen Schadens abzuarbeiten hat, steht Augsburgs Kulturreferent Thomas Weitzel plötzlich selbst im Zwielicht. Von Siegfried Zagler Thomas Weitzel wurde im […]

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Stadträte des Augsburger Kulturausschusses diskutieren über „Politik und Utopien“

„Politik und Utopien“ so das Thema eines Frühschoppen-Gesprächs mit den Mitgliedern des Augsburger Kulturausschusses. Im Rahmen des Kulturprogramms zum Hohen Friedensfest findet am Samstag, den 4. August, von 10 bis 12 Uhr ein Frühschoppen in Brechts Bistro (Auf dem Rain 6) statt. Es besteht die Möglichkeit zu einem Weißwurst-Frühstück oder einer vegetarischen Alternative. Von Politikern […]

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Mehr Geld für Augsburgs Live-Clubs

Kulturausschuss bewilligt 60.000 Euro Förderung für die Popkultur-Szene in Augsburg und stärkt mit dieser Maßnahme das Kultursozialticket  Um den Standortfaktor Popkultur in Augsburg zu würdigen, hat der Kulturausschuss in seiner letzten Sitzung einstimmig eine Förderung für die Augsburger Club-Szene in Höhe von 60.000 Euro beschlossen. „Popkultur ist ein wichtiger Faktor für eine urbane Großstadt. Die […]

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Halle 116: Initiative fordert „umgehende Nutzungsaufnahme“

In einer Stellungnahme zeigt sich die Initiative „Denkort Halle 116“ in ihrem Vorhaben bestärkt, das ehemalige Außenlager des Dachauer Konzentrationslagers („Halle 116“) als Denkort zu nutzen „Dies wäre ein überzeugender Beleg politischen Willens abseits öffentlichkeitswirksamer Bekenntnisse zur Friedensstadt“, so die Initiative, die in den zurückliegenden Monaten Gespräche mit allen im Regierungsbündnis vertretenen Fraktionen geführt hat und […]

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