Fraktionsgemeinschaft setzt sich für Erhalt des Café Neruda ein
Der plötzliche Tod von Fikret Yakaboylu, dem Gründer und langjährigen Betreiber des Kulturcafés Neruda, hat in Augsburg tiefe Betroffenheit ausgelöst. Bei der heutigen Trauerfeier würdigte auch die Fraktionsgemeinschaft SPD/ÖDP/Volt sein Lebenswerk. Gleichzeitig zeichnet sich ein neuer Anlauf ab, den einzigartigen Begegnungsort zu erhalten.
Von Bruno Stubenrauch
„Das Kulturcafé Neruda ist ein ganz besonderer Ort. Hier werden Zusammenleben, Begegnung und interkultureller Austausch praktiziert“, erklärte Fraktionsvorsitzende Lara Hammer, die an der Trauerfeier teilnahm und im Namen von Oberbürgermeister Dr. Florian Freund kondolierte. Hammer betonte, dass das Café nur durch den unermüdlichen Einsatz von Herrn Yakaboylu entstehen und so lange erfolgreich bestehen konnte. Sein Tod am 22. Mai 2026 gefährde nun die Zukunft dieses Ortes.
Doch die Nachricht hat auch eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Eine Initiative aus treuen Gästen hat sich spontan gegründet, um den Betrieb des Cafés zumindest vorübergehend sicherzustellen. Die Fraktionsgemeinschaft signalisiert Unterstützung: „Wir stehen für Gespräche bereit, um mit zu überlegen, wie das Neruda erhalten bleiben kann“, so Lara Hammer.
