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Dienstag, 02.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Fraktionsgemeinschaft setzt sich für Erhalt des Café Neruda ein

Der plötzliche Tod von Fikret Yakaboylu, dem Gründer und lang­jährigen Betreiber des Kulturcafés Neruda, hat in Augsburg tiefe Betroffen­heit ausgelöst. Bei der heutigen Trauerfeier würdigte auch die Fraktions­gemein­schaft SPD/ÖDP/Volt sein Lebenswerk. Gleich­zeitig zeichnet sich ein neuer Anlauf ab, den einzig­artigen Begeg­nungs­ort zu erhalten.

Von Bruno Stubenrauch

„Das Kulturcafé Neruda ist ein ganz besonderer Ort. Hier werden Zusammen­leben, Begegnung und inter­kultu­reller Austausch prakti­ziert“, erklärte Fraktions­vor­sitzende Lara Hammer, die an der Trauerfeier teilnahm und im Namen von Ober­bürger­meister Dr. Florian Freund kondo­lierte. Hammer betonte, dass das Café nur durch den uner­müd­lichen Einsatz von Herrn Yakaboylu entstehen und so lange erfolg­reich bestehen konnte. Sein Tod am 22. Mai 2026 gefährde nun die Zukunft dieses Ortes.

Doch die Nachricht hat auch eine Welle der Hilfs­bereit­schaft ausgelöst. Eine Initia­tive aus treuen Gästen hat sich spontan gegründet, um den Betrieb des Cafés zumindest vorüber­gehend sicher­zu­stellen. Die Fraktions­gemein­schaft signali­siert Unter­stützung: „Wir stehen für Gespräche bereit, um mit zu überlegen, wie das Neruda erhalten bleiben kann“, so Lara Hammer.