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Kultur

Ausstellung im Höhmannhaus: To Light the Dark.

In der neuen Ausstellung in der Neuen Galerie im Höhmannhaus trifft Malerei auf Fotografie

Foto © Thomas Elsen

In der neuen Ausstellung in der Neuen Galerie im Höhmannhaus steht pastose Acryl- malerei von Werner Knaupp, tiefdunkel, ein scheinbar undurchdringlich schwarzes Farbmeer für das Auge, eigenen schwarz-weißen Landschaftsfotografien Christof Rehms gegenüber. Die Schau startet am 25. Februar und läuft bis zum 1. Mai 2022. Bereits im Frühjahr 2020 wartete Rehm in seiner „Furor“ betitelten Präsentation mit dieser überraschenden wie inspirierenden Gegenüberstellung auf. Was dort als Ahnung nur angedeutet war, entfaltet nun, zwei Jahre später, in Licht und großzügiger Hängung seine volle Kraft.

„To light the Dark“ ist ein Kunstschauspiel der Extraklasse, in dem gemalte und fotografierte Bilder als künstlerische Elementarkräfte wie Ebbe und Flut aufeinander wirken.

Kunstschauspiel der Elementarkräfte

Wie intensiv das Dunkle zu leuchten vermag, tritt im Dialog zwischen gemaltem und fotografiertem Bild in einer Intensität hervor, die alle Unterschiede künstlerischer Medien in den Hintergrund rückt, ja sie bisweilen fast vergessen lässt. Elementare Kräfte der Natur, die beide Künstler in ihren Eindrücken isländischer Landschaften bildhaft machen, scheinen ihre neue, eigene Nahtstelle gefunden zu haben – genau dort, wo die Bilder auf- und aneinanderstoßen. Ihre Begrenzungen erzeugen im Dialog die eigene Entgrenzung, Übergänge zwischen Malerei und Fotografie werden so fließend wie die Bildatmosphären, die sie beschreiben.

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Die Künstler: Werner Knaupp und Christof Rehm

Der Maler und Bildhauer Werner Knaupp (*1936 Nürnberg) nahm 1977 an der documenta 6 teil. Von 1986 bis 2001 war er Inhaber der Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seit 2004 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München. Knaupp präsentierte seine Werke in zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen national und international. Er lebt und arbeitet in Ernhofen bei Nürnberg.

Der Fotograf Christof Rehm studierte an der Akademie der bildenden Künste München und war Meisterschüler bei Günther Förg. Er ist Gründer und Galerist des Projektraums „Fotodiskurs“ in Augsburg. Rehms Werke finden sich in öffentlichen Sammlungen, zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Er lebt und arbeitet in Augsburg.

Die Ausstellung „To Light the Dark“ läuft vom 25. Februar bis 1. Mai 2022 in der Neuen Galerie im Höhmannhaus. Der Eintritt ist frei.

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