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Freitag, 30.09.2022 - Jahrgang 14 - www.daz-augsburg.de

Corona und Politik

Bayerische Staatsregierung beschließt erweiterten Zugang zu Kunst- und Kultureinrichtungen und kulturellen Veranstaltungen ab Donnerstag

Die Bayerische Staatsregierung beschließt erweiterten Zugang zu Kunst- und Kultureinrichtungen und kulturellen Veranstaltungen ab Donnerstag. Dazu äußerten sich Kunstminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach.

Auf mehr Besucher dürfen Kulturschaffende seit heute wieder hoffen Foto: DAZ-Archiv

In den heute vom Bayerischen Ministerrat beschlossenen Erleichterungen beim Zugang zu Kunst- und Kultureinrichtungen und kulturellen Veranstaltungen und die Anhebung der Zuschauer-Obergrenze auf 25.000 Personen bei 75 Prozent Auslastung sehen Kunstminister Bernd Sibler und die für die Kinos zuständige Digitalministerin Judith Gerlach, „ein deutliches Zeichen der Zuversicht und der Hoffnung auf ein möglichst normales Kulturleben im Sommer“. Es sei „wieder mehr Kultur erleben möglich“.

Ab Donnerstag sind kulturelle Veranstaltungen für das Publikum unter 2G-Bedingungen geöffnet, Museen und Ausstellungen, Bibliotheken und Archive sowie Musikschulen nach der 3G-Regel zugänglich. Auch Laienensembles wie Chöre, Orchester und Theatergruppen dürfen wieder unter 3G-Bedingungen zusammenkommen. Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden, haben künftig generell zu allen Bereichen von 2G auch ohne Impfung Zugang.

„Schritt für Schritt gehen wir der neuen Normalität entgegen. Nach der zweifachen Anhebung der Auslastungskapazitäten sind die Erleichterungen beim Zugang zu Kunst und Kultur eine konsequente und wichtige nächste Etappe. Wir bewegen uns immer mehr auf einen kulturreichen Sommer zu. Die neuen Regelungen der vergangenen Wochen ermöglichen noch mehr Publikum und damit auch mehr Perspektiven für unsere Kunst- und Kultureinrichtungen in Bayern“, so Kunstminister Sibler.

Digitalministerin Gerlach fügt hinzu: „Die heute beschlossenen Lockerungen sind auch ein wichtiges Signal für die Filmtheaterbranche und die Kinobetreiber. Mit dem Wechsel von 2G plus zu 2G öffnen wir die Türen für ein größeres Publikum und machen den Kinobesuch wieder einfacher. Der Filmgenuss im Kino ist damit wieder Teil des kulturellen Alltags.“

Bernd Sibler und Judith Gerlach hatten sich gemeinsam in den vergangenen Wochen intensiv für eine erhöhte Auslastung und erleichterte Zugangsvoraussetzungen eingesetzt.  „Unsere Kultureinrichtungen haben längst bewiesen, dass sie sehr gute und effektive Maßnahmen ergriffen haben, um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren“, so Sibler und Gerlach unisono. Es sei ihnen darüber hinaus ein wichtiges Anliegen, dass sich die Besucherinnen und Besucher von kulturellen Veranstaltungen sicher fühlen: „Mit unseren Regelungen haben wir alle Vorkehrungen getroffen, dass ein effektiver Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie Kunst- und Kulturschaffenden gewährleistet wird.“ Gemeinsam ermutigen sie alle Kunst- und Kulturliebhaberinnen und -liebhaber, den jeweiligen Hygienekonzepten und Schutzmaßnahmen zu vertrauen und die Angebote wieder verstärkt zu nutzen.