Der FC Augsburg hat am 26. Spieltag der Fußballbundesliga beim SV Darmstadt 98 2:2 (0:2) unentschieden gespielt. Vor 16. 000 Zuschauern im Stadion am Böllenfalltor erzielten für Darmstadt Vrancic (12.) und Wagner(40.) die Tore, während für den FCA Feulner (63.) und Finnbogason (90./Foulelfmeter) trafen.
Von Siegfried Zagler
Gegen Darmstadt baute FCA-Cheftrainer Markus Weinzierl die Augsburger Abwehrkette im Vergleich zum 3:3-Unentschieden gegen Leverkusen auf drei Positionen um. FCA-Kapitän Paul Verhaegh fehlte krankheitsbedingt, ebenso der rot-gesperrte Jeffrey Gouweleeuw. Deshalb mussten Markus Feulner und Ragnar Klavan ran. Auf der linken Verteidigerposition erhielt Konstantinos Stafylidis den Vorzug vor Philipp Max.
Aus Augsburger Sicht ist das Spiel schnell beschrieben: Der FCA zeigte im Verlauf der 94 gespielten Minuten in keiner Phase eine erstligareife Leistung gegen eine Darmstädter Mannschaft, der man bestenfalls mittleres Zweitliga-Format attestieren kann. Die Augsburger Bundesligaprofis agierten wie eine Thekenmannschaft, die nie trainiert und ohne System und und taktische Ausrichtung vor sich hin kickt. Allein das Zustandekommen der Darmstädter Führung spricht Bände: Von rechts greift Baier den Darmstädter Gondorf nur zum Schein an und als dieser schließlich flankt, dreht sich Baier weg, der Ball kommt zu Klavan, der klären will, aber Darmstadts Jungwirth anspielt, Jungwirth läuft ein paar Schritte und zieht ab, Hitz lässt den Ball schräg zu Vrancic „passt“, der kleine Mühe hat, das Spielgerät zu versenken. Fahrlässig (Baier), fahrig (Klavan), fehlerhaft (Hitz). Ein Dreiklang, der sich in allen Phasen des Spiels in allen Mannschaftsteilen wiederholen sollte. Den ersten ernstzunehmenden Torschuss gibt Caiuby in der 59. Minute ab (!). Der Anschlusstreffer sollte Feulner gelingen, der aus der Distanz den Ball an den Innenpfosten jagt, von dem das Leder ins Tor prallt (63.). Der FCA drängte nun auf den Ausgleich und Darmstadt kam kaum noch zu Entlastungsangriffen, was nichts daran änderte, dass beim FCA alles Stückwerk blieb. Dennoch kam der FCA zu weiteren Chancen: Caiuby setzt nach einer Baier-Ecke das Spielgerät an den Pfosten (74.). In der 77. Minute lenkt Mathenia einen Schuss von Finnbogason mit den Fingerspitzen über den Querbalken. Bei der anschließenden Ecke köpft Caiuby den Ball wunderbar ins Tor, doch der Schiedsrichter verweigert dem Treffer wegen eines angeblichen Foulspiels die Anerkennung. In der 89. Minute bekommt der FCA vom schwachen Schiedsrichter Dankert einen Elfmeter geschenkt. Finnbogason verwandelt sicher. Ein korrektes Unentschieden, das aber beiden Mannschaften nicht groß weiterhilft.
FCA: M. Hitz; – K. Stafylidis; R. Klavan; M. Feulner; J. Hong; – D. Baier; A. Esswein; D. Kohr; J. Koo; F. Caiuby; – A. Finnbogason.
Eingewechselt: P. Max (54.); H. Altintop (87.); A. Ajeti (54.);
Ausgewechselt: K. Stafylidis (54.); R. Klavan (87.); D. Kohr (54.); –
Auswechselbank: A. Manninger (TW); C. Janker; T. Werner; T. Rieder;
Tore:
0:1 Mario Vrancic (12.)
0:2 Sandro Wagner (40.)
1:2 Markus Feulner (63.)
2:2 Alfred Finnbogason (90.) Elfmeter
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13.03.2016
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Rubrik: Sport
Der FC Augsburg trifft am heutigen Samstag (15.30 Uhr) in der 26. Runde der Fußballbundesliga am Böllenfalltor in Darmstadt auf den SV Darmstadt 98. Bei den Lilien handelt es sich um sogenannte „echte Aufsteiger“.
Von Siegfried Zagler
„Unechte Aufsteiger“ wären zum Beispiel der 1. FC Nürnberg, Freiburg oder auch RB Leipzig, also Vereine, die entweder die nötigen Geldgeber oder aufgrund ihrer Geschichte und ihres Umfelds bereits Strukturen haben, die einen Aufstieg [...]
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12.03.2016
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Rubrik: Sport
Der Berliner Schauspieler und Regisseur Patrick Wengenroth soll das Brechtfestival 2017 leiten. Am kommenden Dienstag soll der Kulturausschuss darüber entscheiden. Wengenroths Chancen stehen allerdings nicht gut. Er soll SPD-Darling Joachim Lang als Festivalleiter ablösen und ist der Kandidat des parteilosen Kulturreferenten Thomas Weitzel.
Von Siegfried Zagler
Der Berliner Schauspieler und Regisseur Patrick Wengenroth (39) würde das kommende Brechtfestival gestalten, ginge es nach Augsburgs Kulturreferenten Thomas Weitzel, der Wengenroth bereits länger im Auge [...]
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11.03.2016
| Autor: sz
Rubrik: Festival, Kulturpolitik, Lokalpolitik
Ein „familiäres Beisammensein“ im städtischen Wohnzimmer zum Abschluss des Festivals
Von Halrun Reinholz
Die Technik im Goldenen Saal hat während des Brechtfestivals bereits Probleme bereitet, auch am Sonntagnachmittag wieder, als Festivalleiter Joachim Lang sich vom Augsburger Publikum mit einem „Nachruf auf Brecht“ verabschiedete. Mit ihm am Podium saßen prominente Gäste: Thomas Thieme, Meret Becker und Dominique Horwitz, charmant moderiert vom ttt-Mann Max Moor. Der Goldene Saal war mit Bedacht gewählt, wie Lang [...]
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09.03.2016
| Autor: sz
Rubrik: Festival, Vermischtes
Die Inszenierung aus Weimar überzeugte nur im zweiten Teil Von Frank Heindl Trust, das sei, erklärt der Duden, der „Zusammenschluss mehrerer Unternehmen unter einer Dachgesellschaft, meist unter Aufgabe ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit, zum Zwecke der Monopolisierung.“ Dass auch ein Staat wie ein Wirtschaftsunternehmen funktioniert und dass mithin der Faschismus eine wenn nicht zwingende, so […]
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08.03.2016
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Rubrik: Theater
Musikkabarettist Gunzi Heil sucht Brecht zwischen Jim Morrison und Konstantin Wecker Von Halrun Reinholz Der Mann mit den langen blonden Haaren sitzt am Klavier und haut in die Tasten – auch dann, wenn er eigentlich grad was erzählt. Von Brecht und seinem Grabstein, aber da hat er schon den Stein losgetreten, der das Kabarettprogramm über […]
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08.03.2016
| Autor: sz
Rubrik: Musik
Was hat Brecht mit Tango zu tun? Na ja, auch Tango entstand in den Rotlichtbezirken, in einem Ambiente, das auch Brecht gern zur Folie nahm. Mackie Messer in Buenos Aires? Warum nicht? Der Schauspieler Sebastian Arranz, seit letztem Jahr schon Ensemblemitglied des Theaters, ist zufällig Argentiner. Deshalb kam er wohl auf die Idee, den Gästen […]
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08.03.2016
| Autor: sz
Rubrik: Vermischtes
Genosse BB unter Beobachtung der Stasi: Auch beim diesjährigen Brechtfestival scheuten die bluespots Productions keinen Aufwand, um das Thema des Brechtfestivals „spielend“ nachvollziehbar zu machen. Von Halrun Reinholz Es heißt, Bertolt Brecht sei nach Augsburg zurückgekehrt, um sich hier in die Kulturszene einzumischen. Ist das wahr? Und kann das der DDR schaden? Um das Geschehen […]
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08.03.2016
| Autor: sz
Rubrik: Theater