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Samstag, 13.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Begabtenförderung: Augsburg erhält Kompetenzzentrum

Das Gymnasium bei St. Stephan wird Kompetenzzentrum für Begabtenförderung

Kompetenzzentren für Begabtenförderung gibt es an acht bayerischen Gymnasien: Bayreuth, Deggendorf, Gauting, München, Nürnberg, Weiden, Würzburg und seit dieser Woche auch in Augsburg  (Gymnasium bei St. Stephan). Mit dem Kompetenzzentrum bei St. Stephan will sich der Freistaat in Zukunft intensiver um die Förderung hochbegabter Schüler kümmern.

Staatssekretär Georg Eisenreich (links) hält zusammen mit Schulleiter Bernhard Stegmann die Ernennungsurkunde. Mit auf dem Bild sind (v.l.n.r.) Karina Staffler, Martina David, Marcel Zapf (Kompetenzteam) Ministerialrat Dr. Rolf Kussl und der Stellvertretender Schulleiter Pater Emmanuel Andres.

Staatssekretär Georg Eisenreich (links) hält zusammen mit Schulleiter Bernhard Stegmann die Ernennungsurkunde. Mit auf dem Bild sind (v.l.n.r.) Karina Staffler, Martina David, Marcel Zapf (Kompetenzteam), der stellvertretende Schulleiter Pater Emmanuel Andres und Ministerialrat Dr. Rolf Kussl.


Seit Jahren engagieren sich die bayerischen Gymnasien bereits für eine adäquate Begabtenförderung. Denn das Potenzial hochbegabter Kinder kann bei mangelnder Förderung nicht nur verloren gehen, sondern bei dauerhafter Unterforderung etwa auch zu Verhaltensauffälligkeiten oder Vereinsamung führen. Im Gegensatz zu musischen oder motorischen Begabungen, die über den Freizeit- oder Sportbereich abgedeckt werden können, kommen kognitive Begabungen in Naturwissenschaften oder Sprachen meist zu kurz. Bietet eine Schule kein Programm zur Begabtenförderung an, hängt vieles vom Zufall ab. Die Bedürfnisse begabter Schüler wurden und werden in Lehrerkollegien nicht selten als „Luxusprobleme“ abgetan. Das soll sich ändern, denn die individuelle Förderung aller Kinder sollte eigentlich zur wichtigsten Aufgabe eines Lehrers zählen. Bei der Betreuung der normalen Leistungsbreite werden die leistungsstarken Eleven oft vergessen und geraten in einen gefährlichen Sog von Langeweile und Desinteresse. In einem dergestalt geprägten Schulalltag bleibt das Potential bei vielen Hochbegabten auf der Strecke oder wird nicht entdeckt und somit nicht entwickelt.

Die acht angeführten bayerischen Gymnasien haben sich über die Einrichtung von Hochbegabtenklassen bereits langjährige und umfassende Erfahrungen erarbeitet. Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Karg Campus Schule Bayern“ zwischen dem Bayerischen Bildungsministerium und der Karg-Stiftung „Karg Campus Schule Bayern“ mit Sitz in Frankfurt am Main wurden sie im Lauf der vergangenen zwei Jahre zu Kompetenzzentren für Begabtenförderung weiterentwickelt. Mit ihrer erworbenen Kompetenz werden sie in Zukunft anderen Gymnasien bei Fragen der Unterrichtspraxis und Schulentwicklung beratend zur Seite stehen und in der Region neue Impulse in der Begabtenförderung setzen. Sie ergänzen damit die bereits bestehenden Angebote der Ministerialbeauftragten und der Staatlichen Schulberatungsstellen.

„Um Bildungsgerechtigkeit herzustellen, muss auch das besonders begabte und potenziell hochleistende Kind stärker Berücksichtigung finden. Nur dann kann Deutschland auch in diesem Bereich der Lern- und Leistungsskala im internationalen Vergleich besser werden. Und wie das geht, wird man noch besser als bisher auch von Bayern lernen können!“, so Dr. Ingmar Ahl, Vorstand der Karg-Stiftung.

Das unterstreicht auch Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich: „Wir wollen die Lehrkräfte an den Gymnasien in Bayern noch stärker für das Thema Begabtenförderung sensibilisieren. Auch hochbegabte und überdurchschnittlich leistungsfähige Jugendliche sollen die individuelle Förderung erhalten, die ihnen eine Entfaltung ihrer besonderen Talente und Begabungen ermöglicht. Von den neuen Kompetenzzentren werden hier sicherlich wertvolle Impulse ausgehen.“

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FCA in Freiburg: Vier der der letzten fünf Begegnungen gingen an den FCA

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Brechthaus: Drei Lyriker geben „Rauchzeichen“

Im Rahmen des Augsburger Lyrikformats "Rauchzeichen“ setzen drei Lyriker im Brechthaus Akzente Unter Brechts Blicken fühlte Moderator Michael Schreiner (Leiter des Feuilletons der Augsburger Allgemeinen) Knut Schaflinger, Kerstin Becker und Max Sessner (von links nach rechts) den lyrischen Puls. So gewannen die drei Autoren im Brechthaus ein signifikantes Profil. Zuerst ließ Schaflingers prosaische Lyrik aufhorchen, klassisch zu nennen sein Ausgleich zwischen Inhalt und Form. Im Kontrast dazu stand Beckers Subjektivismus, wandelte [...]

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Zum Teufel mit dem Turamichele – Teil 2

Im 17. Jahrhundert Mittel religiöser Hetze, im bayerischen Königreich von Aufklärern verboten, bei Nationalisten und Nazis beliebt - heute scheinheiliges Instrument im Kampf um die Gewerbesteuer: Mit dem Turamichele feiert die Stadt Augsburg seit über 400 Jahren ein eigentümliches Fest zwischen religiöser Ideologie, deutschem Überlegenheitswahn und blindem Kommerz. Von Bernhard Schiller Merkmal zivilisierter Kulturen ist die Einhegung der Gewalt und darin die physische Verschonung des unterworfenen Feindes sowie seine Zuführung zu einem [...]

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Kino: Wilhelm Hauffs neu verfilmte Erzählung „Das kalte Herz“ gestartet

Gute Kritiken erhielt die Neuverfilmung des Hauff-Märchens „Das kalte Herz“ zum Kinostart. Regisseur Johannes Naber ist am Sonntag zu Gast im Thalia. Wilhelm Hauffs düstere „Fantasie-Erzählung“ wurde 1950 in dem DEFA-Klassiker von Paul Verhoeven als antikapitalistische Parabel verfilmt. Diesen Faden greift nun der deutsche Regisseur Johannes Naber wieder auf und schickt eine Schar deutscher Filmstars […]

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Hohe Anerkennung für Markwart Herzog

Dr. Markwart Herzog, Direktor der Schwabenakademie erhält, zusammen mit seinem Schweizer Wissenschaftskollegen Dr. Fabian Brändle die bedeutende Auszeichnung des Programms „Geisteswissenschaft International“. Ziel dieses Programms, das u.a. vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Auswärtigen Amt getragen wird, ist es, verstärkt internationale Aufmerksamkeit auf die deutsche geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung zu lenken. Es werden umfassend […]

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Theatersanierung: Kritiker geben Unterschriften ab

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hat heute im Oberen Fletz des Augsburger Rathauses die von der Initiative Kulturelle Stadtentwicklung gesammelten Unterschriften entgegengenommen. Nach Angabe der Initiative haben zirka 11.000 Bürger das Bürgerbegehren mit der Fragestellung „Soll die Stadt Augsburg die Sanierung des Theaters trotz finanziell schwieriger Situation über Neuverschuldung finanzieren?“ unterzeichnet. Wird ein Bürgerbegehren eingereicht, muss […]

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Der Jüngste Tag: Premiere im Provisorium

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FCA hält Schalke nieder

Angesichts des Hypes, der im Vorfeld dieser Partie um den ersten Auftritt von Markus Weinzierl an der Stätte seiner einstigen Triumphe gemacht wurde, blieb die Begegnung zwischen den Schalker Knappen und dem FCA vieles schuldig. In der in dieser Saison erstmals ausverkauften WWK Arena dümpelte das Spiel vor allem in der ersten Halbzeit völlig unspektakulär […]

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Don’t follow leaders

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Der Literaturnobelpreis für Bob Dylan war längst überfällig

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Die Augsburger Kanutin Ricarda Funk hat Gold bei ihrem Heim-Weltcup am Eiskanal gewonnen. Die Olympia­siegerin setzte sich im Finale des Kajak-Einers vor witterungs­bedingt spärlichem Publikum souverän durch. Der tschechische Starter Jakub Krejci triumphierte in der Männer­konkurrenz. Von Bruno Stubenrauch Für Ricarda Funk war es ein perfekter Auftakt: Die Tokio-Olympia­­siegerin gewann am Freitag, 12. Juni, den Kajak-Wettbewerb […]

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Rote Nase, ganzes Leben: Augsburger Clownin veröffentlicht erstes Buch für Erwachsene



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Nur noch wenige Tage: „pflanz mit!“-Bewerbungsfrist endet am 30. Juni



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Hinweise der Stadt Augsburg zum Fest am Theater



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Update: Liebesgedichte von Brecht an der Kahnfahrt verschoben



Der Buchhändler Kurt Idrizovic und die Schrif­tstellerin Ulrike Schimpf lesen jetzt am Freitag, 19. Juni, Liebesgedichte von Bertolt Brecht an der histori­schen Augsburger Kahnfahrt. Die einstündige Ver­anstaltung beginnt um 19 Uhr. Eine Wiederholung findet am Mittwoch, 22. Juli statt. Von Bruno Stubenrauch Die Kahnfahrt kurz nach der Eröffnung Anfang Mai 2026 (Foto: DAZ) Bertolt Brecht, einer der berühmtesten […]

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