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Mittwoch, 12.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

ÖDP-Volks­be­geh­ren: Knapp Hälf­te der Un­ter­schrif­ten ge­sam­melt

Knapp die Hälf­te der er­for­der­li­chen 25.000 An­trags­un­ter­schrif­ten für das Volks­be­geh­ren „Macht auf Zeit“ zur Be­gren­zung der Amts­zeit des Mi­nis­ter­prä­si­den­ten auf 10 Jah­re ist ge­sam­melt. Das mel­det die ÖDP Bay­ern nicht ein­mal vier Wo­chen nach dem Start.

Von Bruno Stubenrauch

Die ÖDP-Lan­des­vor­sit­zen­den Ag­nes Be­cker und To­bi­as Ruff, Erst­un­ter­zeich­ner und In­i­ti­a­to­ren des Volks­be­geh­rens „Macht auf Zeit“ (Bild: Jo­sef Lang)

Nicht ein­mal vier Wo­chen nach Start des Volks­be­geh­rens „Macht auf Zeit!“ zur Be­gren­zung der Amts­zeit des Mi­nis­ter­prä­si­den­ten auf 10 Jah­re mel­det die ÖDP Bay­ern einen viel­ver­spre­chen­den Zwi­schen­stand: Gut 12.000 der 25.000 er­for­der­li­chen An­trags­un­ter­schrif­ten sind be­reits ge­sam­melt. Die Zahl ist eine Hoch­rech­nung auf Basis der bis­her ein­ge­gan­ge­nen Rück­mel­dun­gen aus den ÖDP-Kreis­ver­bän­den.

30.000 Lis­ten ver­schickt

Knapp 30.000 Un­ter­schrif­ten­lis­ten mit Platz für je vier Un­ter­schrif­ten wur­den seit Mitte Juli ver­schickt. Ende Juli muss­ten we­gen der gro­ßen Nach­fra­ge so­gar Lis­ten nach­ge­druckt wer­den. Die der­zeit über­all in Bay­ern ge­sam­mel­ten Un­ter­schrif­ten sol­len bis zum 31. Au­gust an die ÖDP-Zen­tra­le in Pas­sau zu­rück­ge­schickt wer­den.

Ziel: Ent­scheid vor Land­tags­wahl 2028

Die ÖDP setzt auf einen schnel­len Ab­schluss der ers­ten Volks­be­geh­ren-Pha­se. Ziel ist, dass der ei­gent­li­che Volks­ent­scheid spä­tes­tens ein Jahr vor der nächs­ten Land­tags­wahl statt­fin­det. Die ge­setz­li­che Ma­xi­mal­frist läuft theo­re­tisch erst im Juli 2028 ab, die ÖDP strebt aber ein Da­tum im Sep­tem­ber 2026 an. Da­mit könn­te der Volks­ent­scheid recht­zei­tig vor der Land­tags­wahl im Herbst 2028 statt­fin­den.

Zur Be­grün­dung ver­weist die ÖDP auf zwei Punk­te: Eine Be­gren­zung auf zwei Pe­ri­o­den sol­le für mehr Wech­sel an der Spit­ze und neue Dy­na­mik in Par­tei­en und Par­la­ment sor­gen.