Seniorenzentrum Servatius setzt auf MAKS-Therapie
Die Altenhilfe der Stadt Augsburg erweitert im Seniorenzentrum Servatius die beschützende Tagespflege für Menschen mit Demenz. Zum Angebot gehört künftig die MAKS-Therapie, die Bewegung, Gedächtnistraining, alltagspraktische Übungen und gemeinschaftliche Aktivitäten verbindet.
Von Bruno Stubenrauch

Symbolbild
Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten der Tagespflege-Gäste möglichst lange zu erhalten und ihre Selbstständigkeit im Alltag zu fördern. Dafür wurden Mitarbeiter der Altenhilfe speziell zu zertifizierten MAKS-Therapeutinnen und -Therapeuten geschult.
Bewegung, Gedächtnis und Alltag
MAKS steht für Motorik, Alltagspraktik, Kognition und Soziales. Die rund zweistündigen Einheiten finden in kleinen Gruppen statt und werden an die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst. Neben Bewegungs- und Gedächtnisübungen gehören auch alltagspraktische Aufgaben und gemeinschaftliche Aktivitäten zum Konzept.
Die Therapie wurde am Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt und wissenschaftlich evaluiert. Studien zeigen laut Stadt Augsburg, dass regelmäßige MAKS-Therapie dazu beitragen kann, kognitive und alltagspraktische Fähigkeiten länger zu erhalten und soziale Teilhabe zu fördern.
Die Tagespflege bietet zugleich Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige und soll dazu beitragen, die Versorgung der Betroffenen zu Hause möglichst lange aufrechtzuerhalten.