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Freitag, 27.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Geschichte

140. Georgidult startet am 4. April

Augsburg blickt im kommenden Monat auf eine über tausend­jährige Tradition zurück, wenn die 140. Augsburger Frühjahrsdult ihre Tore öffnet. Vom 4. bis zum 19. April 2026 verwandelt sich der Bereich zwischen dem Vogeltor und dem Jakobertor wieder in das längste Freiluft­kaufhaus der Region.

Von Bruno Stubenrauch

Logo: Stadt Augsburg, Pressemappe

Die Geschichte des Marktes reicht bis in das Jahr 967 zurück, als er erstmals als „Führnehmer Markt“ Erwähnung fand. Auf einer Strecke von über 1.000 Metern präsen­tieren insgesamt 112 zugelassene Händlerinnen und Händler ein breit gefächertes Sortiment, das sowohl altbewährte Klassiker als auch moderne Neuheiten umfasst.

Neben traditionellen Waren wie Textilien, Stahlwaren und Gewürzen bereichern in diesem Jahr neue Angebote das Sortiment: Besucher können sich auf ungarische Langos, Biodatteln, spezielle Rapskissen oder Infor­mationen zu Photo­voltaik­anlagen freuen.

Anreise mit dem ÖPNV oder Parken in der City Galerie empfohlen

Da die umliegenden Straßen wie die Rosengasse und das Kappeneck für den Verkehr gesperrt sind, wird die Anreise mit dem öffent­lichen Nahverkehr über die Halte­stellen Jakobertor oder Gärtner­straße empfohlen. Wer dennoch mit dem Auto anreist, findet Park­möglich­keiten im nahe­gelegenen Parkhaus der City Galerie.

Die Dult ist täglich zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Die feierliche Eröffnung mit anschlie­ßendem Rundgang findet am Samstag, den 4. April, um 10.30 Uhr am Vogeltor statt.

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Das Feuer der Unbeugsamen: Eine Weltgeschichte des Newroz

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Rares römisches Mosaik kehrt nach Augsburg zurück

Ein seltenes Zeugnis aus der römischen Vergangenheit Augsburgs ist nach aufwendiger Restaurierung in die Stadt zurückgekehrt. Das rund 1800 Jahre alte Bodenmosaik aus dem Stephans­garten wird künftig zu den Höhepunkten der geplanten Archäo­logischen Landes­ausstellung sowie des neuen Römischen Museums zählen. Von Bruno Stubenrauch Fundsituation des Mosaiks im Stefansgarten in den 1980er Jahren Bild: © Stadtarchäologie Augsburg […]

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„Was giebt’s Neues?“ – Quellenlesung im Stadtarchiv

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Lichterglanz, Besucher­rekord und Poller-Weltruhm

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Sympathisch und attraktiv: Augsburg im Städteranking weit vorn

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Nostalgie pur: Historische Straßenbahn und Wasserwerk öffnen ihre Türen

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Zwei neue Stolpersteine in Augsburg

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