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Montag, 22.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Umwelt

Schweigeminute zum Internationalen Tag gegen Lärm

Unter dem Motto „Lärm trennt“ findet am heutigen Mittwoch, 27. April, der 14. Internationale Tag gegen Lärm statt. Umweltreferent Rainer Schaal ruft alle Augsburger auf, um 14.15 Uhr zumindest 15 Sekunden lang Ruhe einkehren zu lassen.

Lärmkarte der Stadt Augsburg

Lärmkarte der Stadt Augsburg


„Das diesjährige Motto gilt für alle Lebensbereiche vom mp3-Player-hörenden Jugendlichen, der häufig selbst sein Gehör gefährdet, bis hin zur stark befahrenen Straße, deren Lärmschutzwände trennend wirken können“, so Schaal. Nicht nur der Gesetzgeber, sondern jeder Bürger selbst könne durch sein persönliches Verhalten einen Beitrag leisten, sich und andere nicht unnötig mit Lärm zu belasten.

Lärm wird in Umfragen immer wieder als häufigste Umweltbelastung genannt. Hauptlärmquellen sind die wachsende Mobilität auf Straße und Schiene sowie Gewerbe und Industrie. Aber auch Sport- und Freizeitaktivitäten sowie der liebe Nachbar können Quellen belastenden Lärms sein. Die Lärmempfindung ist stark subjektiv: Was vom einen als unerträglich laut und belästigend empfunden wird, wird von anderen als nicht störend eingestuft.

Stadt Augsburg geht aktiv gegen Lärm vor

Seitens der Stadt wurde zum Schutz gegen Verkehrslärm in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen des Lärmaktionsplans und des Konjunkturprogramms II des Bundes ein Schallschutzfensterprogramm durchgeführt. Bis zu 90 Prozent der Kosten für rund 1.200 Schallschutzfenster wurden dabei von Stadt, Freistaat und Bund übernommen. Außerdem wurden in der Von-Cobres-Straße und der Roten-Torwall-Straße lärmarme Asphalte eingebaut. Auch Teile der Landsberger Straße, der Bismarckstraße und der Friedberger Straße bekommen aktuell mit Hilfe der Mittel des Konjunkturprogramms lärmärmere Beläge. Konkret werden damit rund 400 Augsburger entlastet. Insgesamt betrage die Fördersumme im Rahmen des Konjunkturprogramms II für den Schallschutz an kommunalen Straßen zirka 5,4 Mio. Euro, so die Stadt Augsburg gestern in einer Pressemitteilung.

Interaktive Lärmkarte Augsburg



Über eine interaktive Kartendarstellung im Internet (Stand 2009) können sich die Augsburger ein Bild über die Lärmsituation im Stadtgebiet und in ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld machen. Hausgenau lassen sich die Beurteilungspegel für Tag und Nacht in dB(A) ablesen, auch differenziert nach Straßen-, Schienen- oder Gewerbelärm. Die Gebäude können direkt über eine Straßeneingabe angesteuert werden. Die Karte lässt sich bis zu einem Maßstab von 1:2500 zoomen. Die jeweiligen Lärmpegel werden per Mausklick angezeigt.



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Atomausstieg selbst gemacht

Am heutigen Samstag von 14 bis 16.30 Uhr hält die Grüne Jugend Augsburg und Umgebung in der Maximilianstraße 17, direkt vor dem „Grünen Büro“, eine Kundgebung zum Thema Atomausstieg und Energiewende ab. Es werden Informationen zu Ökostrommöglichkeiten und Informationen zum Stromanbieterwechsel verbreitet und Flyer mit Ökostromanbietern verteilt. Alle Interessierten können außerdem selbst „Atommüll“ vernichten. Hierzu […]

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Osterdemo gegen Atomkraft in Günzburg

Grüne und andere Organisationen rufen auf Die Augsburger Grünen unterstützen neben mehreren anderen Organisationen die Großdemonstration für den Atomausstieg am Ostermontag in Günzburg. Mit der Demonstration soll an die Gefahren der Atomkraft erinnert werden. „Die Demonstration ist seit Januar in Planung. Ursprünglich wollten wir damit an den 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe erinnern. Leider haben die […]

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Energie-Revolution im Filmsaal

attac zeigt einen sehenswerten Dokumentarfilm Den Dokumentarfilm „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ von Carl-A. Fechner zeigt attac Augsburg am heutigen Donnerstag, 14.4. um 19 Uhr im Filmsaal des Zeughauses, Zeugplatz 4. Fechners Film steht für eine sehr aktuelle und umstrittene Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – […]

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Landesamt für Umwelt mit neuer Führung

Das Landesamt für Umwelt (LfU) wird künftig von Claus Kumutat geleitet. Kumutat war bisher stellvertretender Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Der 54-jährige Bauingenieur folgt Prof. Dr.-Ing. Albert Göttle nach, der dem LfU seit August 2005 vorstand. Göttle übernimmt am Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit die Abteilung „Reaktorsicherheit und Ökoenergie“. […]

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Tschernobyl belastet weiterhin Tiere der Region

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Gundremmingen: Stadtrat drückt sich um Forderung nach Abschalten

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