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Dienstag, 23.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Parteien

CSU kritisiert Haushaltsführung des Regenbogens

Die CSU-Fraktion unterstützt die Haushaltsperre von OB Kurt Gribl, der mit „dieser notwendig gewordenen Maßnahme“ dafür sorge, dass bis Mitte des Jahres ein realistischer Kassenstand vorhanden sei, so Fraktionschef Bernd Kränzle und der finanzpolitische Sprecher der CSU Ralf Schönauer in ihrer gestrigen Presseerklärung.

Bernd Kränzle und Ralf Schönauer nahmen in ihrer gemeinsamen Bewertung der Haushaltsperre des Oberbürgermeisters auch die Rathausopposition ins Visier. Der aktuelle Haushaltsplan der bürgerlichen Koalition wurde im Dezember 2008 von der Opposition geschlossen abgelehnt. „Sie laufen mit Spendierhosen rum, müssten es aber mit dem Sparstrumpf tun“, so Karl-Heinz Schneider (SPD) in der damaligen Debatte.

Die Opposition bleibe, laut Kränzle und Schönauer, erneut eine Antwort schuldig. „Klare Alternativen sind uns insbesondere seitens der Opposition im Rathaus nicht bekannt. Wir hätten erwartet, dass wenigstens jetzt überzeugende Argumente zur Gesamtgestaltung des Haushalts eingebracht werden.“

Die von außerhalb des Stadtrates an die CSU-Fraktion herangetragenen Kritikpunkte will die CSU sorgsam abwägen und bei der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes mit in die Entscheidung einbeziehen. Die beiden CSU-Stadträte betonten dabei mit Bedauern, dass die Vorgänger-Regierung nicht in der Lage gewesen sei, die in ihrer Regierung bereits aufgelaufenen Betriebskostendefizite beim Klinikum Augsburg durch Rücklagenbildung abzusichern. Außerdem sei ein ein hohes Maß an verdeckter Verschuldung vorgefunden worden, wie zum Beispiel beim Eigenbetrieb Altenhilfe.

Ganz ohne eigene Sparalternativen ist die Augsburger Opposition indes nicht. SPD-Fraktionschef Dr. Stefan Kiefer würde gerne die Einführung der Doppik (System zur doppelten Buchführung in der öffentlichen Verwaltung) verschieben, ein siebenstelliger Ausgabeposten im Haushalt. „Es ist richtig, erst verwaltungsinterne Einsparpotentiale auszuloten“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Heinz Paula zu Kiefers Vorschlag. Die Pläne der Augsburger Stadtregierung, pauschal an Vereine zehn Prozent weniger Zuschüsse zu zahlen, ist laut Paula „ein schwerer Eingriff in die gewachsene Augsburger Bürgergesellschaft mit ihrem Freiwilligenengagement. Wer so handelt, der gibt jeden politischen Handlungswillen auf und lässt unsere Vereine im Stich“.

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„Friedensstadt hat Mixa satt“

Rund 30 Bürger, begleitet von fast ebenso vielen Polizeibeamten und Journalisten, zogen gestern vom Königsplatz zum Dom, um gegen Augsburgs Bischof Dr. Walter Mixa zu demonstrieren. Die Linksjugend SOLID, die Augsburger Linken und der Bund für Geistesfreiheit (bfg) hatten anlässlich der Osterpredigt des Bischofs zur Demonstation aufgerufen. In seiner Predigt hatte Mixa – unter Bezug […]

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Eva Leipprands Richtigstellung zum DAZ-Kommentar

Zum Kommentar „Co-Alkoholiker ohne Fehl und Tadel“ vom 16. April erreichte uns eine Zuschrift von Eva Leipprand (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), die zur Differenzierung der Problematik Maximilianstraße konstruktiv beiträgt und insbesondere Eva Leipprands Position im Bauausschuss richtigstellt. Wir veröffentlichen in voller Länge. „Im letzten Bauausschuss war die unbefriedigende Entwicklung der Maxstraße Thema der Diskussion. Der […]

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„Anti Mixa-Demo“ am Kö

Die Linksjugend SOLID Augsburg ruft am heutigen Samstag zu einer Demonstration gegen den Augsburger Bischof Dr. Walter Mixa auf. Mixa hatte in seiner Osterpredigt unter Bezug auf den Nationalsozialismus und den Kommunismus die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus angeprangert (die DAZ berichtete). Für die Linksjugend hat Walter Mixa mit seiner Predigt den Ruf Augsburgs als Friedensstadt […]

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90 Jahre Revolution in Augsburg

In diesen Monaten jähren sich zum 90. Mal die Anfänge der ersten Deutschen Demokratie, die mit der Novemberrevolution 1918 begann und im August 1919 zur Verkündung der ersten demokratischen Verfassung führte. Auch Augsburg spielte als Arbeiterstadt eine wichtige Rolle. Zu den Ereignissen in dieser Zeit in Augsburg gehört die Räterepublik, die an Ostern 1919 gewaltsam […]

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Bischof Mixa schwer in der Kritik

Wegen seiner Osterrede in Augsburg ist Bischof Walter Mixa bei den Augsburger Linken und beim Bund für Geistesfreiheit (bfg) Bayern schwer in Kritik geraten. Mixa hatte unter Bezug auf den Nationalsozialismus und den Kommunismus die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus angeprangert. Die Stadträte der Linken, Alexander Süßmair und Dietmar Michalke werfen Mixa „geistige Brandstiftung“ vor: „Ob […]

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Bahnhofsumbau: Steuerzahlerpräsident Rolf von Hohenau in der Kritik

Die Stadtratsfraktionen der Grünen und der SPD kritisieren die Aussagen des bayerischen Steuerzahlerpräsidenten von Hohenhau im Zusammenhang mit dem Bahnhofsumbau. Der CSU-Politiker hatte angesichts der hohen Umbaukosten die Pferseer Unterführung als Alternative ins Spiel gebracht. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Reiner Erben wirft dem Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern vor, bei der Kritik an […]

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Grüne beantragen Resolution zur Sicherung der ARGEN

Die Grüne Stadtratsfraktion hat eine Resolution des Stadtrats zur Sicherung der Arbeitsgemeinschaften (ARGEN) von Sozialämtern und Arbeitsagenturen beantragt. Der Fortbestand der ARGEN ist durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Gefahr. Die ARGEN von Sozialämtern und Arbeitsagenturen ermöglichen bisher eine Unterstützung für arbeitslose Menschen aus einer Hand. Durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 20. Dezember […]

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Maximilianstraße: CSU-Stadtratsfraktion bildet Arbeitsgruppe

Die Stadtratsfraktion der CSU hat eine Arbeitsgruppe zur Stadtqualität der Maximilianstraße ins Leben gerufen. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist, die durch den Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs Innenstadt vorgegebenen Lösungsansätze in die kommunalpolitisch machbare Umsetzung zu diskutieren und für die Arbeit der Fraktion vorzubereiten. Der Gruppe gehören Claudia Haselmeier, Thorsten Große, Dr. Volker Ullrich und Wolfgang Kronthaler an, […]

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Grüne: Klinikum braucht Unterstützung, keine leeren Versprechen

Die Grüne Landtagsabgeordnete Christine Kamm und die Vorsitzenden der Grünen Fraktionen im Stadt- und Kreisrat haben sich auf gemeinsame Forderungen für die weitere Entwicklung im Zentralklinikum verständigt. Anlass war die Vorlage der IST-Analyse des Peritinos-Gutachtens zum Zentralklinikum. Handlungsbedarf sieht man vor allem bei den Punkten Investitionsstau, Verbesserungen im Betriebsablauf und einer Gesamtkonzeption für die Region. […]

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