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Sonntag, 08.03.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Lokalpolitik

CSU fordert mehr Verkehrssicherheit vor neuer Kita in der Lützowstraße

Die CSU-Stadtratsfraktion Augsburg fordert rasche Maßnahmen für mehr Sicherheit im Umfeld der neuen Kindertagesstätte an der Lützowstraße. Anlass ist die Eröffnung der Einrichtung, bei der Mitarbeitende, Eltern und die Leitung auf gefährliche Situationen im Straßenverkehr rund um die Schillstraße aufmerksam machten.

Von Bruno Stubenrauch

Schillstraße Richtung Norden; die Kita (links) hat zwar die Adresse Lützowstraße 50½, grenzt aber auch an die Schillstraße. Rechts mündet die Fraunhoferstraße ein. (Foto: DAZ)

„Tempo 50 direkt vor einer Kindertagesstätte ist aus unserer Sicht nicht vertretbar“, betont Stadtrat Bernd Zitzelsberger. „Wir müssen sicherstellen, dass Kinder, Eltern und Mitarbeitende gefahrlos unterwegs sein können.“ Auch Ruth Hintersberger, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, beschreibt die Lage deutlich: „Gerade zu Bring- und Abholzeiten ist in der Schillstraße viel los. Kinder queren die Straße, Autos parken ein und aus – das ist eine gefährliche Mischung.“

In einem Antrag an die Stadtverwaltung vom Mittwoch fordert die CSU, zu prüfen,

  • ob eine Tempo-30-Regelung im Bereich von etwa 100 Metern vor und nach der Kita eingeführt werden kann,
  • ob eine zusätzliche Querungshilfe an der Schillstraße – in Verlängerung des Trampelpfads nördlich der Fraunhoferstraße – errichtet werden kann.
  • Kurzfristig sollen außerdem Warnschilder mit der Aufschrift „Vorsicht Kindergarten!“ und eine Smiley-Geschwindigkeitsanzeige installiert werden.

In der Begründung des Antrags heißt es, derzeit gelte zwar an der benachbarten Birkenau-Grundschule (Höhe Soldnerstraße) Tempo 30 von 7 bis 17 Uhr, doch „nach einer langgezogenen Linkskurve gilt bereits vor der Kita Lützowstraße wieder Tempo 50“. Wegen der breiten Fahrbahn seien hier zudem oft höhere Geschwindigkeiten zu beobachten. Eine Mittelinsel nahe der Fraunhoferstraße biete keine sichere Querung – besonders für Hortkinder, die selbstständig nach Hause gehen, stelle die aktuelle Situation ein Risiko dar.

Grundsätzliches Signal

„Es geht uns nicht nur um diese eine Stelle, sondern um ein grundsätzliches Signal: Wo Kinder unterwegs sind, muss Sicherheit oberste Priorität haben“, sagt Stadtrat Horst Hinterbrandner.

Mit dem Antrag will die CSU erreichen, dass die Stadtverwaltung schnell handelt – damit der Weg zur Kita und zur benachbarten Grundschule künftig sicherer wird. „Eltern müssen darauf vertrauen können, dass der Weg ihrer Kinder sicher ist – das ist unsere gemeinsame Verantwortung“, heißt es abschließend.

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