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Mittwoch, 24.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Theater

Theatersanierung: Grab bleibt in der Verantwortung

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl hat einen Antrag der Grünen, die Stadt solle Kulturreferent Peter Grab die Verantwortung für die Theatersanierung entziehen, abgelehnt. Peter Grab soll weiterhin federführend als Kulturreferent für die Sanierung des Theaters verantwortlich bleiben. „Damit riskiert Gribl einen Schaden für das Theater,“ so die Reaktion der Grünen.

"Keinerlei konzeptionelle Ideen": Peter Grab und Sabine Gentner auf dem Cover der aktuellen trendyone-Ausgabe

Peter Grab und Sabine Gentner auf dem Cover von trendy-one


„Bisher fehlen klare kulturpolitische Vorstellungen wie das Theater der Zukunft aussehen soll. Der zuständige Kulturreferent hat dazu nichts geliefert. Und OB Gribl muss als Lehre aus dem Skandal um die Sanierung des Curt-Frenzel-Stadions dem Kulturreferenten die Zuständigkeit für die Theatersanierung entziehen“, so der Grüne Fraktionschef Reiner Erben in einer Presseerklärung im August, in der es darum ging, einen Antrag der Grünen zu begründen. In diesem Antrag forderten die Grünen, dass man vor der Sanierung eine eventuell neue inhaltliche Ausrichtung des Theaters diskutieren müsse und dass Peter Grab nichts mit dem Sanierungsprojekt zu tun haben dürfe, da sonst mit einem weiteren Desaster zu rechnen sei. Für Erben besteht offenbar kein Zweifel daran, dass Referent Peter Grab „völlig überfordert ist, für komplexe Projekte dieser Art die Verantwortung zu übernehmen.“ Das CFS und die Brechtbühne wurden nach deren Sinkflügen von Peter Grab an den Baureferenten Gerd Merkle übergeben, das Stadtarchiv an den Kämmerer. Aufgrund dieser Erfahrungen forderten die Grünen bereits im Sommer Oberbürgermeister Kurt Gribl auf, „dem Kulturreferenten jegliche Zuständigkeit für dieses Projekt zu entziehen und deutlich zu machen, wer an seiner Stelle die Verantwortung für die Sanierung des Theaters übernehmen soll.“

„Keinerlei konzeptionelle Ideen“

 

Wie nun aus der gestrigen Ausgabe der Augsburger Allgemeinen zu entnehmen war, nahm Augsburgs Oberbürgermeister von diesem Begehr der Grünen Abstand, was die Grünen heute wiederum zum Anlass nahmen, Gribls Entscheidung zu kritisieren. Sie sei nur damit zu erklären, dass Herr Gribl kurz vor der Wahl die Koalition mit Pro Augsburg nicht gefährden wolle. „Sachlich zu begründen ist die Entscheidung nicht.“ Die Grünen verwiesen erneut darauf, dass Peter Grab keinerlei konzeptionelle Ideen für die Zukunft des Stadttheaters erkennen lasse und unter Peter Grabs Führung großer Schaden entstehen könne. Dies habe Augsburgs Kulturreferent mit der Brechtbühne und dem Curt-Frenzel-Stadion nachhaltig unter Beweis gestellt.

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Mitreißender Grusel für Jung und Alt

Hauffs „Das kalte Herz“ als Weihnachtsstück am Theater Augsburg
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Dass Reichtum unglücklich macht, dass der Schuster bei seinen Leisten bleiben soll und der Köhler in seinem Wald, das hat man den Kindern seit jeher erzählt. Ob’s stimmt oder ob das nur Ammenmärchen sind, mit denen „die da oben“ sich vor „denen da unten“ ideologisch absichern möchten? Und ob die Zeiten momentan so sind, dass das nötig wäre? […]

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Kein Skandal, nirgends

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Das reine Vergnügen auf bayrisch

Der „Brandner Kasper“ gelingt in der Brechtbühne als waschechter Bauernschwank Von Frank Heindl Diese „G’schicht“ vom Brandner Kasper kann man als durchaus subversiv betrachten. Wie da „der Himmel“ vermenschlicht wird, wie man Gottvater, -mutter und -sohn aus dem Off herzlich lachen hört, und wie der Erzengel Michael als Pedant und Bürokrat nervt – das mag […]

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Szenische Aktion, inszenierter Tumult

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Oper mit gewaltigem Aufwand

Premiere am Freitag: Luigi Nonos „Intolleranza 1960“
Von Frank Heindl
Es ist eine radikale, ein verstörende, eine immer noch brandaktuelle Oper, die der Italiener Luigi Nono vor gut 50 Jahren unter dem Titel „Intolleranza 1960“ geschrieben hat. Ihre Inszenierung erfordert Kraft und – auch heute noch – Mut. Juliane Votteler hat diesen Mut, hat die Kraft, schultert gerne organisationsintensive Projekte, […]

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Macht und Ohnmacht des Bankers

Ibsens „John Gabriel Borkman“ als erste Stadttheater-Premiere der Saison
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Es wäre zu einfach gewesen, sagte Intendantin Juliane Votteler im Anschluss an die Premiere, Henrik Ibsens Schauspiel von 1896 über den gescheiterten Banker John Gabriel Borkman mit DAX-Kurven und Kurszetteln zu aktualisieren. Könnte aber auch sein, dass genau dies dem Drama nicht nur mehr Aktualität, sondern auch mehr Spannung verliehen hätte. […]

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Grüne: OB Gribl soll Grab die Verantwortung für die Theatersanierung entziehen

Die Grüne Stadtratsfraktion hat beantragt, ein öffentliches Hearing zur Theaterentwicklung durchzuführen und die fachlichen Zuständigkeiten für die Theatersanierung neu zu ordnen. „Bisher fehlen klare kulturpolitische Vorstellungen wie das Theater der Zukunft aussehen soll. Der zuständige Kulturreferent hat dazu nichts geliefert. Mit der von uns beantragten Anhörung muss diese Lücke geschlossen werden. Und OB Gribl muss […]

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Stadttheater verzeichnet Besucherrekord

Das Augsburger Stadttheater verbuchte für die die Spielzeit 2012/2013 einen Besucherrekord auf der Freilichtbühne und eine insgesamt sehr gut besuchte Spielzeit. Zu 21 Vorstellungen von „Hair“ kamen insgesamt 41.806 Besucher, womit das Rekordjahr 2006 um 94 Besucher übertroffen wurde. 1,1 Mio. Euro wurde an Eintrittsgeldern eingenommen. Die Auslastung lag bei 96,1%. Keine Vorstellung musste abgesagt […]

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Heinrich-Götz George

Joachim Lang zeigte in der Brechtbühne sein bewegendes Dokudrama
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Götz George, Tatort-Kommissar, vielfach ausgezeichneter und äußerst beliebter Schauspieler, ist möglicherweise Zeit seines Lebens vor allem eines geblieben: Sohn. Sohn des in den Weimarer Republik wie in der Nazizeit vom Publikum geradezu verehrten Heinrich George, der als von den Sowjets verurteilter Nazi-Kollaborateur 1946 in einem Speziallager starb. […]

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