Erst viel Gequassel, dann viel Spaß
Premiere im Großen Haus: „Der ideale Mann“
Premiere im Großen Haus: „Der ideale Mann“
Zufällig fiel mir in Wien im Schaufenster eines Reisebüros ein Angebot auf: „Opernraritäten in Bayern: König Kandaules in Augsburg“. Für Wiener wohl eine Reise wert. Für Augsburger steht diese Opernrarität als erste Musiktheaterpremiere der Spielzeit im Programm. Damit präsentiert sich der neue GMD Domonkos Héja seinem Publikum erstmals als Operndirigent.
Die erste Schauspielpremiere der neuen Spielzeit in der Brechtbühne erhielt freundlichen Applaus, überzeugte nicht, fiel aber auch nicht durch.
Am Samstag, den 26. September startet das Stadttheater in der Brechtbühne (19.30 Uhr) in die neue Saison mit dem Trend-Stück „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz.
Am 26. Mai 2015 schrieb eine 55-köpfige Gruppe von Geisteswissenschaftlern, Naturwissenschaftlern, Schriftstellern, Journalisten, Architekten, Kunst- und Kulturschaffenden, Ingenieuren und oppositionellen Stadträten einen Offenen Brief an Oberbürgermeister Kurt Gribl, in dem sie das Verfahren zur Theatersanierung kritisierten und eine Reihe von Forderungen aufstellten, die sie mit einer unausgesprochenen Drohung eines Bürgerbegehrens unterfütterten.
Bereits am 3. August fand im Theater Augsburg eine dreistündige Informationsveranstaltung des „Treffpunkt Architektur Schwaben“ (TAS), der lokalen Vertretung der Bayerischen Architektenkammer, statt.
Was das Friedensfest im Stadttheater bot – eine Zusammenfassung Von Frank Heindl
Am Donnerstag in der Brechtbühne: Mozarts „Zaide“ mit Flüchtlingen als Darsteller Von Frank Heindl „Was, wenn es nicht besser wird?“ Zufällig war man anwesend, als der Auftritt geprobt wurde, in dem dieser Satz fällt. Mehrmals hatte man ihn gehört, gesprochen in einer anrührenden Szene zwischen der Sklavin Zaide und ihrem geliebten Leidensgenossen Gomatz. Gespielt hatte […]
Das Augsburger Stadttheater ist ein Ort, für den man sich als Augsburger schämen muss. Damit ist weniger die Kunst gemeint, als das marode Gebäude.
Der DAZ-Bericht über die von Protestierenden verhinderte Diskussionsveranstaltung mit Klaus Rösler enthielt einen Fehler: Nicht eine „große Gruppe um die Mitarbeiter des Flüchtlingsprojekts Grand Hotel Cosmopolis“ hatte sich auf die Treppen zur Brechtbühne gelegt, um den sprichwörtlichen Weg über Leichen zu symbolisieren. Initiator der Aktion war vielmehr das Projekt „Utopia Toolbox“.
Das Projekt gibt es seit 2014, seinen festen Ort in Augsburg hat es in der Generatorenhalle im ehemaligen Tramdepot am Senkelbach. […]