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Dienstag, 28.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Baukultur

Architektur-Film-Jazz: „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“

In der Veranstaltungsreihe „Architektur-Film-Jazz“ zeigt das Thalia Kino Am Obstmarkt in Augsburg am Montag, 07. Mai 2018 um 19 Uhr den Dokumentarfilm „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch.

Das von Walter Gropius 1919 gegründete Bauhaus war weit mehr als bloße Schule für neue Architektur und Design – hier versuchte man einen grundlegenden Neuanfang. Die wichtigsten Bauhaus-Vertreter wie Gropius, Wassily Kandinsky, Ludwig Mies van der Rohe, Oskar Schlemmer, Marcel Breuer, Paul Klee und viele mehr prägten die moderne Kunst bis an die Schwelle zum 21. Jahrhundert. Architektur im Dienste des Menschen mit Kunst, Design und Handwerk zu vereinen war Ziel der legendären Bewegung. Architektur und Stil blieben wegweisend für spätere Jahrzehnte.

Mit ihrer Dokumentation gelingt es den beiden Filmemachern Thomas Tielsch und Niels Bolbrinker anlässlich des im nächsten Jahr bevorstehenden 100-jährigen Jubiläums für das Bauhaus-Erbe zu begeistern. Konsequent zeigen sie auf, dass unsere Gesellschaft gestaltbar ist. Sie spannen den Bogen vom berühmten Bauhausgebäude in Dessau zu visionären Projekten in lateinamerikanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-Meister Wassily Kandinsky, Paul Klee und Oskar Schlemmer zur skandinavischen Schule ohne Klassenräume.

Die Kinovorstellung kostet 7 Euro.
Ab 20:30 Live-Jazz mit dem Theo Kollross-Philipp Heuermann Jazz Duo im Thalia Kaffeehaus. Live-Jazz: Eintritt frei.

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Halle 116 wird nicht in Denkmalliste aufgenommen

Die Augsburger Halle 116 wird nicht als Denkmal in die Bayerische Denkmalliste nachgetragen. Dies gab heute das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege bekannt. „Ein Denkmal ist – so definiert in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes – eine vom Menschen geschaffene Sache aus vergangener Zeit, deren Erhaltung aufgrund ihrer besonderen geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung […]

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Petition: „Angemessene Sanierung des Gignoux-Hauses“

Mit ihrem Anliegen, das Augsburger Gignoux-Haus denkmalgerechter zu sanieren, als es die Stadt vorhat, zeigt eine Gruppe von Denkmalschützern Durchhaltevermögen – und Kompetenz. Im Netz haben sie eine Online-Petition eingestellt, die regen Zuspruch findet.

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Sanierung Gignoux-Haus: Wissenschaftler fordern Stadt zum Umdenken auf

Eine hochkarätige Gruppe von Wissenschaftlern – Historiker, Architekten, Professoren und Kunstpädagogen – versucht die Stadt mittels eines dramatischen Appells bei der Sanierung des Gignoux-Hauses zum Umdenken zu bewegen. Sie sehen die erhaltenswerte Substanz des Gebäudes der organisierten Zerstörung ausgesetzt. In ihrem Offenen Brief an die Regierung von Schwaben und Oberbürgermeister Kurt Gribl fordern sie, „dass […]

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Staatsminister Spaenle unterzeichnet UNESCO-Bewerbung

Am vergangenen Montag hat sich Ulrich Müllegger, Leiter des Augsburger UNESCO-Bewerbungsbüros, auf den Weg nach München gemacht. Im Gepäck: die frisch gedruckte Bewerbung um den Welterbetitel.

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Theatersanierung: Orchesterprobengebäude soll Öffnung des Theaters manifestieren

Ein Vorentwurf für das Orchesterprobengebäude, das neben dem Theater entstehen soll, wurde im Stadtrat öffentlich vorgestellt. In Sachen Denkmalschutz scheint die „funktional-ästhetische Ergänzung eines Ensembles“ (Architekt Achatz) keine Probleme zu bereiten: Der Baukunstbeirat und das Landesdenkmalamt haben Zustimmung signalisiert.

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Stadt verkauft ehemaliges Stadtarchiv

Nun ist es offiziell: Medienunternehmer Ulrich Kubak erwirbt für zirka 2,7 Millionen Euro das Gebäude „Fuggerstraße 12“.

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Ehemaliges Stadtarchiv steht vor Verkauf

Die Stadt Augsburg verkauft wohl das Anwesen „Fuggerstraße 12“, in dem über 100 Jahre das Augsburger Stadtarchiv untergebracht war. Dieser Beschluss wurde am heutigen Mittwoch im Wirtschaftsausschuss gegen drei Stimmen bewilligt. Das letzte Wort hat nun der Stadtrat auf seiner morgigen Sitzung.

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Bahnpark: Regierung von Oberbayern ermöglicht Fortbestand unter neuen Vorzeichen

Gute Nachrichten für den Bahnpark: Die Regierung von Oberbayern hat mit ihrem Planfeststellungsbeschluss vom 18. Dezember das von der Bahnpark Augsburg gGmbH beantragte Vorhaben für die beabsichtigte Umnutzung eines Areals mit zwei großen Eisenbahnbetriebshallen in ein Eisenbahnmuseum mit Museumswerkstatt genehmigt.

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Das Gignoux-Haus – oder die Geschichte vom Ausverkauf unserer Städte

Bisweilen schafft es die Gestalt des Denkmalpflegers sogar in die Niederungen der bundesdeutschen Unterhaltungsindustrie. Im Krimi „Schandfleck“ (2015 ausgestrahlt) löst die Entscheidung des Denkmalamtes sogar einen Mord aus. Die bürokratischen Anweisungen der Denkmalpfleger sind dabei dogmatisch, ungerecht und für keinen normalen Menschen nachvollziehbar. Höchste Zeit für die Verteidigung der Denkmalpfleger.

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