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Sonntag, 26.07.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Welser­schule als „Partner­schule Verbrau­cher­bildung Bayern“ ausge­zeichnet

Die Berufs­schule 4 Augsburg – Welser­schule ist als „Partner­schule Verbrau­cher­bildung Bayern 2025/26“ ausge­zeichnet worden. Verbrau­cher­schutz­minister Thorsten Glauber, Kultus­minis­terin Anna Stolz und Eva Fuchs vom Verbrau­cher­Service Bayern würdigten in München insgesamt 115 Schulen in ganz Bayern – ein neuer Höchst­stand.

Von Bruno Stubenrauch

Foto: (von links) Der Bayerische Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber, die Bayerische Kultusministerin Anna Stolz und die Landesvorsitzende des VerbraucherService Bayern Eva Fuchs (Bild: 2026 Fabian Gebert, StMUK)

Im Mittel­punkt stand in diesem Jahr das Thema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“. Hintergrund ist die Jugend­studie 2026: Steigende Preise, die ange­spannte Lage auf dem Wohnungs­markt und zuneh­mende Jugend­ver­schuldung verun­sichern viele Heran­wachsende.

Thema „buy now, pay later“

Die Schüler­innen und Schüler der Welser­schule beschäf­tigten sich unter anderem mit Fragen wie „Wie viel Geld habe ich zur Verfügung und wofür gebe ich es aus?“ und „Finanzen im Griff mit ‚pay now!‘ statt ‚buy now, pay later!‘“.

„Junge Menschen interes­sieren sich stark für zentrale Zukunfts­themen wie Finanzen, nach­haltigen Konsum oder den verant­wor­tungs­vollen Umgang mit dem Internet“, sagte Glauber. „Kinder und Jugend­liche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsum­welt vorbe­reitet werden.“

Kultus­minis­terin Stolz ergänzte: „Verbrau­cher­bildung schafft Orien­tierung, stärkt Eigen­ver­ant­wortung und ist eine unver­zichtbare Grund­lage für ein selbst­be­stimmtes Leben. Unsere Partner­schulen holen das Thema Finanzen direkt in die Klassen­zimmer – praxisnah und mit sehr hoher Qualität.“

Finan­zielle Bildung stärkt Selbst­ver­trauen

Die teil­neh­menden Schulen reichten einen Medien­beitrag zu „Geld und Finanzen“ oder „Werbe­tricks? Wir checken’s!“ ein. Grund­schulen arbei­teten etwa zum Taschen­geld­para­grafen, höhere Jahr­gänge verglichen den Zinses­zins­effekt bei Tages­geld und Aktien­fonds oder analy­sierten Risiko­streuung, Rendite und Liqui­dität. Für viele stand im Vorder­grund, wie sie Schulden vermeiden und ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten. „Finan­zielle Bildung bedeutet mehr als Zahlen und Zinsen zu verstehen. Sie schafft Orien­tierung und stärkt Selbst­ver­trauen“, sagte Eva Fuchs.

Die Initia­tive „Partner­schule Verbrau­cher­bildung Bayern“ wird vom Verbrau­cher­schutz­minis­terium, dem Kultus­minis­terium und dem Verbrau­cher­Service Bayern getragen.