Welserschule als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ausgezeichnet
Die Berufsschule 4 Augsburg – Welserschule ist als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern 2025/26“ ausgezeichnet worden. Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber, Kultusministerin Anna Stolz und Eva Fuchs vom VerbraucherService Bayern würdigten in München insgesamt 115 Schulen in ganz Bayern – ein neuer Höchststand.
Von Bruno Stubenrauch
Foto: (von links) Der Bayerische Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber, die Bayerische Kultusministerin Anna Stolz und die Landesvorsitzende des VerbraucherService Bayern Eva Fuchs (Bild: 2026 Fabian Gebert, StMUK)Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Thema „Geld und Finanzen: Wir blicken durch!“. Hintergrund ist die Jugendstudie 2026: Steigende Preise, die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und zunehmende Jugendverschuldung verunsichern viele Heranwachsende.
Thema „buy now, pay later“
Die Schülerinnen und Schüler der Welserschule beschäftigten sich unter anderem mit Fragen wie „Wie viel Geld habe ich zur Verfügung und wofür gebe ich es aus?“ und „Finanzen im Griff mit ‚pay now!‘ statt ‚buy now, pay later!‘“.
„Junge Menschen interessieren sich stark für zentrale Zukunftsthemen wie Finanzen, nachhaltigen Konsum oder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet“, sagte Glauber. „Kinder und Jugendliche müssen so früh wie möglich auf die immer komplexer werdende Konsumwelt vorbereitet werden.“
Kultusministerin Stolz ergänzte: „Verbraucherbildung schafft Orientierung, stärkt Eigenverantwortung und ist eine unverzichtbare Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Unsere Partnerschulen holen das Thema Finanzen direkt in die Klassenzimmer – praxisnah und mit sehr hoher Qualität.“
Finanzielle Bildung stärkt Selbstvertrauen
Die teilnehmenden Schulen reichten einen Medienbeitrag zu „Geld und Finanzen“ oder „Werbetricks? Wir checken’s!“ ein. Grundschulen arbeiteten etwa zum Taschengeldparagrafen, höhere Jahrgänge verglichen den Zinseszinseffekt bei Tagesgeld und Aktienfonds oder analysierten Risikostreuung, Rendite und Liquidität. Für viele stand im Vordergrund, wie sie Schulden vermeiden und ihre Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten. „Finanzielle Bildung bedeutet mehr als Zahlen und Zinsen zu verstehen. Sie schafft Orientierung und stärkt Selbstvertrauen“, sagte Eva Fuchs.
Die Initiative „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ wird vom Verbraucherschutzministerium, dem Kultusministerium und dem VerbraucherService Bayern getragen.