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Freitag, 26.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpark West: Ein ambitioniertes Projekt im Fokus der Kritik

„Kreativer Nukleus oder vernachlässigte Ressource“, so die provokative Fragestellung einer vom Popkulturbeauftragten der Stadt angezettelten Podiumsdiskussion Mitte April im Rahmen des Modularfestivals. Eine rhetorische Frage, denn für Richard Goerlich besteht kein Zweifel daran, dass der Kulturpark West (Kupa), seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren, viele Wünsche offen lässt. Ins gleiche Horn bläst der Vorsitzende des Stadtjugendrings Raphael Brandmiller im großen DAZ-Interview.

KuPa West: Mehr Immobilienverwaltung denn Kreativer Nukleus?

KuPa West: Mehr Immobilienverwaltung denn Kreativer Nukleus? (Foto: Fijalkowski)


Für die beiden Geschäftsführer – Peter Bommas und Thomas Lindner – der gemeinnützigen Kulturpark West GmbH, die den Kulturpark federführend steuert, sieht das allerdings anders aus. Laut Homepage der gGmbH umfasst das „Kreativareal“ auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in unmittelbarer Nähe des städtischen Kulturhauses „Abraxas“ rund 6.000 Quadratmeter vermietete Nutzfläche sowie 2.000 Quadratmeter Freiflächen. Die gGmbH hat das Gelände von der Stadt, genauer von der städtischen Tochter „Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung“ (AGS) bis 2017 gepachtet. Dauer des Pachtvertrages: zehn Jahre. 2007 wurde der Kulturpark West mit viel Vorschusslorbeeren eröffnet. Bis 2012 erhält die gGmbH einen städtischen Betriebskostenzuschuss, der in diesem Jahr mit 50.000 Euro veranschlagt wurde. Seit Januar 2009 sind alle Gebäude vom Keller bis zum Dachgeschoss verpachtet. Die Miete beträgt 5,25 Euro/qm warm. Es gibt eine lange Warteliste für Band-Übungsräume und Ateliers. Etwa 1200 kulturelle Nutzer und Nutzerinnen sind in den 180 Räumen am Werkeln. Davon wurden 105 Räume von Bommas und Lindner an „Musikkultur für Augsburg e.V. („KUKI“) vermietet. KUKI ist seit 25 Jahren ein alteingesessener Verein mit großen Verdiensten und einer außerordentlichen hohen Akzeptanz bei den zirka 200 Bands, an die KUKI die angemieteten Räume mit einem geringen Aufschlag (zirka 25 Cent pro Quadratmeter) weitervermietet. Der städtische Betriebskostenzuschuss an KUKI beträgt 6.000 Euro. Damit und mit dem „Mehrwert“ des Zuschlags konnte sich KUKI aufgrund der hohen Quadratmeterzahl nach 23 Jahren ehrenamtlicher Arbeit einen hauptamtlichen Geschäftführer leisten: Jürgen Gebhardt, der aktuell für zehn Bands aus dem Kupa ein Openair-Festival „Lechwood“ beim „Fürst“ im Schloss Scherneck organisiert. KUKIs Raumpotenzial hat sich durch den Umzug an den Exerzierplatz in der Reese-Kaserne auf einen Schlag vervierfacht. KUKI ist somit mit „seinen“ zirka 1000 Musikern der Motor des Kulturparks. Will man wissen, was im Kulturpark in erster Linie täglich geschieht, muss man wissen, was bei KUKI läuft – und in der Kantine.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass die interne Kommunikation verbesserungswürdig ist“

Kupa West: 6000 Quadratmeter vermietete Nutzfläche auf dem Prüfstand

Kupa West: 6000 Quadratmeter vermietete Nutzfläche auf dem Prüfstand


Zum Kulturpark West gehören außerdem das Reesetheater und die Kradhalle, zwei großräumige Veranstaltungshallen sowie der Musik-Live-Club „Kantine“. Die Kantine ist mit Abstand der am meisten frequentierte Ort des Kupa. Zirka 5.000 Besucher im Monat verzeichnet der von Jürgen Lupart und Sebastian Kerner betriebene Club, der sich in der Stadt und darüber hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad „erarbeitet“ hat. Eine weitere „Vergnügungsstätte“ mit Livemusik des Kulturparks ist die an der Kradhalle angeschlossene Bikerkneipe „Bombig“, laut Lupart eine Art Vereinsheim der „Hells Servants“, einem Motorradclub, dem einer der gGmbH-Geschäftsführer Thomas Lindner federführend angehört. Offizieller Betreiber des „Bombig“ ist der „Förderverein Bikerkultur Augsburg & Umgebung“. Das Programm der beiden Liveclubs wird nicht abgestimmt. Das Verhältnis zwischen den Kantinebetreibern und den Geschäftsführern der gGmbH ist aber nicht deshalb „vergiftet“ (Lupart). Die „kommunikativen Probleme“ hängen mit Geldangelegenheiten und Mietvertragsklauseln zusammen. Lupart und Kerner sehen sich bezüglich der geleisteten Sanierungsarbeiten der gGmbH benachteiligt. Und sie weigerten sich beharrlich, den von der gGmbH angebotenen Mietvertrag zu unterschreiben, weil sie sich nicht vorschreiben lassen wollten, wie sie ihr Programm zu gestalten haben, denn das war ihrer Auffassung nach nicht im Grundsatzpapier zum Kulturpark verankert. Nach einer Phase „mit Drohungen und Beleidigungen“ und Schriftverkehr über ihre Anwälte haben die Kantinebetreiber mit ihren Programm-Vorstellungen den Betrieb am Exerzierplatz aufgenommen. Anwohnerbeschwerden aus der Sommestraße (zuviel Lärm, zuviel Dreck, Sachbeschädigung) führten nach langem Hin-und Her und trotz städtischem Konfliktmanagement im August 2009 zu einer schwer nachvollziehbaren Abmahnung. Sollten die Kantinebetreiber die Probleme nicht lösen, stünde am Ende als „ultima ratio“ die Auflösung des Pachtvertrages an. Die Konflikte zwischen Kantine und den Geschäftsführern der gGmbH sind in der Szene bekannt. „Insgesamt besteht kein Zweifel daran“, so Jürgen Gebhardt lakonisch, „dass die interne Kommunikation verbesserungswürdig ist“.

Kupa West: Gestalter Flur der "Künstlerkolonie"

KuPa West: Gestalteter Flur der "Künstlerkolonie" (Foto: Fijalkowski)


Die Gruppierung, die dem Grundsatzpapier des Kulturparks am ehesten entspricht, ist die kleine „Künstlerkolonie“. Sie versuchen mit gezielten Aktionen („Tag des offenen Ateliers“) dem Kulturpark von innen heraus ein nach außen wirkendes Kreativimage zu verpassen. Aktive Mieter entwickelten sich allerdings eher aus dem Kulturpark heraus, wie zum Beispiel Georg Heber, dem dort zu wenig los war. Heber hat zuerst das „Muhackl oder Blutwurst“ losgetreten und stemmt gerade mit Ivo Mannheim, Daja Zachow und Manfred Hörr ein weiteres Projekt -„Jean Stein“- das die verödete Gastronomieszene der Augsburger Innenstadt bereichert.

„Der Kulturpark West versteht sich sowohl als Motor für die Stadtteilentwicklung des „Westparks“ Kriegshaber wie als Katalysator für Szeneaktivitäten“



Kradhalle und die Bikerkneipe "Bombig" (Foto: Fijalkowski)

Kradhalle und die Bikerkneipe "Bombig" (Foto: Fijalkowski)


Das ändert allerdings nichts an den Potenzialen und Perspektiven, die Konzeptschreiber Peter Bommas weiterhin in das Projekt hineinträumt: „Der Kulturpark entwickelt sich mit Rasanz zu einem Zentrum für kulturelle Bildung, Jugendkultur und generationsübergreifende Kreativszenen. Workshops für Schulklassen, Lehrerfortbildung und Theaterkurse gehören ebenso zum Angebot wie Coachings zu Studiotechnik, Bandmanagements oder Veranstaltungstechnik. Der Kulturpark West versteht sich damit sowohl als Motor für die Stadtteilentwicklung des „Westparks“ Kriegshaber wie als Katalysator für Szeneaktivitäten, die in die Gesamtstadt wirken.“ So Bommas auf der Homepage des Kulturparks. Davon ist bisher nichts zu spüren. Die von dem ehemaligen Dramaturgen des Stadttheaters Hilko Eilts angeleierte „Best of the West Reihe“ – Kulturparkkünstler sollten sich im Hoffmannkeller des Stadttheaters präsentieren – schlief nach nicht mehr als drei Vorstellungen ein. Bei den Bewohnern im Stadtteil Kriegshaber erntet man meist nur Achselzucken, wenn man nach dem Weg zum Kulturpark fragt. Von den nächstgelegen ÖPNV-Haltestellen gibt es keine Beschilderung Richtung Kulturpark und auf dem Gelände selbst fehlt jede Navigation. Es gibt nach zwei Jahren Betrieb immer noch zu wenig Abfalleimer, kaum Beleuchtung in dem weitläufigen Gelände und kein Cafe oder einen anderen kommunikativen Ort, an dem man sich tagsüber treffen könnte. Im Innern des „Kreativen Nukleus“ versprühen die meisten Gänge der Musikerkolonie den tristen Charme amerikanischer Gefängnistrakte.

Der Kulturpark wurde – das spielt in der politischen Bewertung eine Rolle – in der Legislaturperiode des Regenbogens mit der Kulturbürgermeisterin Eva Leipprand geplant und entwickelt. Einen sehr konstruktiven Part spielte dabei der heutige Baureferent Gerd Merkle, der damals für die Konversionsflächen zuständig war. Für die Augsburger Grünen ist der Kulturpark auf einem guten Weg. Die Premiere von „Tom Dumm“ habe das gezeigt. Viele andere Entwicklungen stünden noch bevor und es sei wichtig, „dass die Politik dabei nur den Rahmen stellt und die Künstler dabei die Initiative ergreifen“.

Der kulturpolitische Sprecher der SPD Frank Mardaus räumt immerhin ein, dass das Konzept, „wie es manchmal nach außen wirkt, nämlich innovativ und jung, nicht ganz der Wirklichkeit entspricht“. Ein Konzept, so Mardaus, müsse sich an der langfristigen Realität messen lassen – und da sei ungeordnetes Schaffen besser als eine auf Erfolg getrimmte Kreativwirtschaft. Jeder Kreative, ob jung oder alt, ob aus der Subkulturszene oder dem Schuldienst, solle die Möglichkeit haben, sich professionell oder in seiner Freizeit zu verwirklichen, so Mardaus.

„Immobilienverwaltung für subventionierte Arbeits- und Übungsräume“

KUKI-Gang: Die meisten Flure der Musiker verprühen den tristen Charme amerikanischer Gefängnistrakte und mittelalterlicher Besserungsanstalten

KUKI-Gang: Die Gänge der Musikerkolonie versprühen den tristen Charme amerikanischer Gefängnistrakte (Foto: Fijalkowski)


Konkreter und auch wesentlich kritischer bewertet Johannes Althammer, Sprecher des Pro Augsburg Arbeitskreises „Kultur und Urbanes Leben“, den Kulturpark und die gGmbH: „Liest man die Internetseiten des Kulturparks West, so könnte man glauben, ein faszinierendes Kulturprojekt vor sich zu haben, das nur so vor Kreativität und Tatendrang strotzt. Schaut man aber einmal in die Reese-Kaserne, so sieht man eher eine Immobilienverwaltung, die an vielerlei Künstler subventionierte Arbeits- und Übungsräume vermietet. Hinzu gesellen sich ein toller Club und eine witzige Rockerkneipe, und diese beiden Gastronomiebetriebe machen auch ein richtig tolles Kulturprogramm. Die Frage ist allerdings, ob zwei Gastronomiebetriebe mit angeschlossenen Atelierräumen schon ein Kulturpark sind, der von einer gGmbH geführt werden muss.“ -Kulturreferent Peter Grab (Pro Augsburg) sieht wie Richard Goerlich, wenn auch in die andere Richtung denkend, „Defizite bei den Richtlinien der Raumvergabe“. Ein Defizit, so Grab, dessen Aufarbeitung er sich „im Sinne der Augsburger Künstler“ wünsche. Grab zielt dabei auf einen Stadtratsbeschluss vom März 2007, wonach die Vermieter im Kulturpark aus dem No- oder Low-Profitbereich kommen sollten. Gewerbemietverträge seien deshalb immer ausgeschlossen worden, die absolute Priorität hätten „immer Hobbykünstler“, so Grab. Ein Dorn im Auge des Kulturreferenten könnte womöglich die Firma „Stage und Entertainment-Service“ (ses) sein, die samt Sekretärin im Kulturpark residiert und – wie auch die gGmbh Kulturpark West – laut Homepage das Reese-Theater verwaltet und vermietet. Geschäftsinhaber von „Stage und Entertainment-Service“: Thomas Lindner.

» Interview: „Dafür bedürfte es keines Kulturparks“

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„Dafür bedürfte es keines Kulturparks“

Der 1. Vorstand des Stadtjugendrings Raphael Brandmiller und der Popkulturbeauftragte der Stadt Augsburg Richard Goerlich haben den Kulturpark West ins Gerede gebracht. Es gebe ein starkes Vakuum zwischen Sein und sein wollen, so Goerlich. Brandmiller plädiert im DAZ-Interview indirekt dafür, dass die Stadt in die Gestaltungsmöglichkeiten des Kulturparks mit einbezogen wird, da der Kulturpark in der Sommestraße in Kriegshaber eine gigantische Chance für die Stadt und ihre kreative Entwicklung sein [...]

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„Jahrhundertereignis“ – oder Offenbarungseid?

Mit großem Pathos haben Baureferent Gerd Merkle und OB Dr. Kurt Gribl die von ihnen erhoffte Entscheidung zur Mobilitätsdrehscheibe als "Jahrhundertereignis", als großen Durchbruch für den ÖPNV gefeiert. Dummerweise kam vorher durch die Medien heraus, was sie für den ÖPNV wohl tatsächlich bedeuten wird: eine einschneidende Service-Verschlechterung. Für die Zeit nach dem Bau der "Mobilitätsdrehscheibe" nämlich planen die Stadtwerke den Takt der Strassenbahnen an Sonn- und Feiertagen zu reduzieren (von [...]

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„Du musst nur an dich glauben“

Das jtt zeigt junge Menschen beim Versuch, ins Arbeitsleben zu starten Von Frank Heindl Am Ende mag der Berufswunsch „Würschtelverkäuferin“ wohl doch der realistischste gewesen sein. Am Ende wird man sich womöglich bescheiden mit dem, was kommt. Oder man wird am Ende glauben, dass man nur Erfolg hatte, weil man an sich geglaubt hat. Und die anderen haben das nur nicht begriffen. Das „Junge Theater Team“ (jtt) – die Nachwuchstruppe des Stadttheaters [...]

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Muss die Stadt einen Tunnel am Kö bauen?

Tunnel statt Chaos – dieser CSU-Slogan aus dem Kommunalwahlkampf hängt Kurt Gribl noch immer nach. Um Spekulationen über seine Haltung zu einer Untertunnelung des Augsburger Königsplatzes den Boden zu entziehen, trat der OB am Mittwoch vor die Medien. „Weißt du schon etwas? Muss die Stadt jetzt einen Tunnel bauen?“ So beginnt eigentlich eine neugierige Frage, […]

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Tränen für eine versunkene Zeit

Kino: „Das Lied von den zwei Pferden“ Von Frank Heindl Filme aus der Mongolei? Dass es so etwas gibt, weiß man in Deutschland seit den großen Erfolgen der Werke von Bayambasuren Davaa. „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ und der Nachfolger „Die Höhle des gelben Hundes“ haben die Regisseurin so bekannt gemacht, dass man in Cineastenkreisen […]

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„Im Lied werden Traditionen und Menschen lebendig“

DAZ-Interview: Regisseurin Davaa und Sängerin Chahar-Tugchi Eigentlich wollten Byambasuren Davaa und Urna Chahar-Tugchi im Anschluss an die Präsentation ihres Filmes „Das Lied von den zwei Pferden“ im Thalia-Café für Gespräche zur Verfügung stehen. Aber das schlechteste an Augsburg war mal wieder die Verbindung nach München – sie mussten den letzten Zug erwischen. Die Fragen der […]

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Kö-Umbau: Stadträte fordern öffentliches Experten-Hearing

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Grüne: „Bürgerbegehren für Tunnel gefährdet Umbau des Hauptbahnhofs“

In einem Offenen Brief an den Ortsvorsitzenden Augsburg-Stadt des Handelsverbands Bayern, Erich Vorwohlt, gehen die Grünen davon aus, dass das aktuell laufende Bürgerbegehren für einen Tunnel am Königsplatz den Kö-Umbau verzögere und somit der Umbau des Hauptbahnhofes „höchst gefährdet“ sei. Das Bürgerbegehren wird aus Sicht der Grünen von Kräften unterstützt, „die nicht an einer Verbesserung […]

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Sondersitzung zum Kö-Umbau: Keine Ausreden für uninformierte Stadträte am 10. Juni

„Ich will nicht, dass sich jemand dahinter verstecken kann, er hätte keine Informationen bekommen“. So kommentierte OB Kurt Gribl gestern seine Anordnung an die Verwaltung, einen von elf Stadträten unterzeichneten Brief zu beantworten, den diese am 12. Mai um 19:48 Uhr bei ihm eingereicht hatten. In dem gemeinsam verfassten Brief haben acht Parlamentarier der CSU […]

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Königsplatz: Pro Augsburg auf Schiene

Verlässlich Kontinuität wahren heißt die Devise von Pro Augsburg für die Sondersitzung am 10. Juni zum Bebauungsplan 500 „Königsplatz und Augsburg Boulevard“. Dies geht aus einer Pressemitteilung der kleineren der beiden Augsburger Regierungsfraktionen vom gestrigen Dienstag hervor. Pro Augsburg sieht sich darin gefordert, die bisher gefassten Beschlüsse umzusetzen. Man unterstütze den Ideenwettbewerb und die Entscheidung […]

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Juliane Votteler in DBV-Vorstand gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins DBV ist die Intendantin des Theaters Augsburg, Juliane Votteler, in den Vorstand der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins gewählt worden. Die Jahreshauptversammlung des DBV, auf der sich die Intendanten und Direktoren der deutschen Theater und Orchester sowie die zuständigen Kulturpolitiker trafen, fand vom 27. bis 29. Mai 2010 in Freiburg […]

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Kurznachrichten

Radio Augsburg legt kräftig zu: Hörer­zahlen verdreifacht



Großer Er­folg für Radio Augs­burg: Der lokale Musik- und In­for­ma­ti­ons­sender hat bei der dies­jäh­ri­gen Funk­ana­lyse Bayern seine Hörer­zahlen deut­lich ge­stei­gert. Die Tages­reich­wei­te im weitesten Emp­fangs­gebiet wurde im Ver­gleich zum Vor­jahr von 5.000 auf 17.000 Hörer ver­drei­facht, die Zahl der Stamm­hörer hat sich mit 38.000 mehr als ver­doppelt. Von Bruno Stubenrauch Freut sich über das überragende […]

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Augsburger Kahnfahrt: Zweiter Rettungsweg fertiggestellt



Das beliebte Ausflugsziel „Augsburger Kahnfahrt“ ist ab sofort für bis zu 160 Gäste nutzbar. Der zweite Rettungsweg mit Flucht­tür wurde fertig­gestellt – eine zwingend erforderliche Sicher­heits­maßnahme, auf die lange gewartet werden musste. Von Bruno Stubenrauch Zweiter Rettungsweg durch die Stadtmauer Bereits im Februar wurde dafür ein Durch­bruch durch die Stadt­mauer geschaffen. Der Abschluss des Projekts […]

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Medical City kommt: Grünes Licht für Uni­kli­nikum-Neubau in Augs­burg



Der Frei­staat Bayern gibt grünes Licht für den Neubau des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Augs­burg. Das In­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men be­trägt rund fünf Mil­liar­den Euro. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Florian Freund spricht von einem „histo­ri­schen Tag für Augs­burg“ und einer „echten Medical City Augs­burg“. Von Bruno Stubenrauch Das alte Universitätsklinikum erhält einen Nachfolger (Foto: DAZ) Das Bayer­ische Kabinett hat heute den Neubau des […]

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K³ im St. Vinzenz-Hospiz: Konzert, Kaffee und Kuchen



Am Samstag, 4. Juli 2026, lädt der St. Vinzenz-Hospiz Augsburg e.V. ab 14 Uhr zur Veranstaltungs­reihe K³ ein. Mit dabei ist die Augsburger Band Whiteless Day – Mittelalter trifft Folk und Rock. Von Bruno Stubenrauch Bild: St. Vinzenz-Hospiz K³ steht für Konzert, Kaffee & Kuchen – und für eine besondere Idee: Lebens­freude und die Auseinander­setzung mit dem […]

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Hitze­aktionstag am Königs­platz: Omas for Future messen Tempe­ratur­unterschiede



Anlässlich des Hitze­aktionstags des Gesundheits­amtes am 23. Juni beteiligen sich auch die Omas (und Opas) for Future mit einer eigenen Aktion am Königs­platz. Von 11 bis 15 Uhr wollen sie sichtbar machen, wie viel kühler es unter Bäumen ist – und Unterschriften für das Bürger­begehren „7000 Bäume“ sammeln. Von Bruno Stubenrauch Der Stand von O4F […]

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