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Mittwoch, 24.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Maxstraße: Stadt sieht Lage ruhig, CSU fordert strengere Kontrollen

In der Augsburger Maximilianstraße bleibt die Diskussion um Verkehrs­beruhigung und nächtlichen Autoverkehr angespannt. Während die Stadt nach den jüngsten Kontrollen von einer insgesamt ruhigen Sicher­heitslage spricht, fordert die CSU-Fraktion deutlich strengere Maßnahmen gegen Durch­fahrts­verkehr und sogenannte Autoposer.

Von Bruno Stubenrauch

Autoposer (Symbolbild)

Nach Angaben der Stadt waren am vergangenen Wochenende Polizei und Ordnungs­dienst verstärkt im Einsatz. Die beschlos­sene Teil­beruhigung der Maxstraße sei kontrol­liert worden, eine voll­ständige Sperrung gebe es nicht. Zufahrten für Anlieger sowie Gäste von Gastronomie und Hotels blieben weiterhin möglich.

Stadt: Lage nach Kontrollen insgesamt ruhig

Die Stadt bewertet die Lage insgesamt als geordnet. Am Freitag habe es vereinzelt Verstöße gegeben, am Samstag sei die Innenstadt durch das Fußball­spiel der National­mann­schaft zusätzlich belebt gewesen. Gefährliche Situa­tionen seien nicht bekannt geworden. Ober­bürger­meister Dr. Florian Freund kündigte an, die weitere Ent­wicklung gemeinsam mit Polizei und Ordnungs­dienst eng zu begleiten.

CSU fordert strengere Regeln für die Maxstraße

Ganz anders sieht das die CSU-Fraktion. Sie spricht von erneut proble­matischen Szenen mit Fahrzeugen in stark frequen­tierten Bereichen und sieht die Sicherheit gefährdet. Frühere Regelungen mit weitgehend autofreier Maxstraße hätten aus ihrer Sicht besser funktio­niert und müssten wieder eingeführt werden.

CSU-Fraktionschef Leo Dietz kritisiert, die Stadt erkenne keinen aus­reichen­den Handlungs­bedarf. Auch der ordnungs­politi­sche Sprecher Peter Schwab fordert eine konse­quente Durch­setzung der beste­henden Regeln. Die Maxstraße müsse ein sicherer Aufent­haltsort bleiben.

Die Stadt verweist hingegen auf die geltenden Beschlüsse zur Teil­beruhigung. Über die künftige Aus­gestal­tung der Regelungen soll nach der Sommer­saison entschieden werden.