Maxstraße: Stadt sieht Lage ruhig, CSU fordert strengere Kontrollen
In der Augsburger Maximilianstraße bleibt die Diskussion um Verkehrsberuhigung und nächtlichen Autoverkehr angespannt. Während die Stadt nach den jüngsten Kontrollen von einer insgesamt ruhigen Sicherheitslage spricht, fordert die CSU-Fraktion deutlich strengere Maßnahmen gegen Durchfahrtsverkehr und sogenannte Autoposer.
Von Bruno Stubenrauch
Autoposer (Symbolbild)
Nach Angaben der Stadt waren am vergangenen Wochenende Polizei und Ordnungsdienst verstärkt im Einsatz. Die beschlossene Teilberuhigung der Maxstraße sei kontrolliert worden, eine vollständige Sperrung gebe es nicht. Zufahrten für Anlieger sowie Gäste von Gastronomie und Hotels blieben weiterhin möglich.
Stadt: Lage nach Kontrollen insgesamt ruhig
Die Stadt bewertet die Lage insgesamt als geordnet. Am Freitag habe es vereinzelt Verstöße gegeben, am Samstag sei die Innenstadt durch das Fußballspiel der Nationalmannschaft zusätzlich belebt gewesen. Gefährliche Situationen seien nicht bekannt geworden. Oberbürgermeister Dr. Florian Freund kündigte an, die weitere Entwicklung gemeinsam mit Polizei und Ordnungsdienst eng zu begleiten.
CSU fordert strengere Regeln für die Maxstraße
Ganz anders sieht das die CSU-Fraktion. Sie spricht von erneut problematischen Szenen mit Fahrzeugen in stark frequentierten Bereichen und sieht die Sicherheit gefährdet. Frühere Regelungen mit weitgehend autofreier Maxstraße hätten aus ihrer Sicht besser funktioniert und müssten wieder eingeführt werden.
CSU-Fraktionschef Leo Dietz kritisiert, die Stadt erkenne keinen ausreichenden Handlungsbedarf. Auch der ordnungspolitische Sprecher Peter Schwab fordert eine konsequente Durchsetzung der bestehenden Regeln. Die Maxstraße müsse ein sicherer Aufenthaltsort bleiben.
Die Stadt verweist hingegen auf die geltenden Beschlüsse zur Teilberuhigung. Über die künftige Ausgestaltung der Regelungen soll nach der Sommersaison entschieden werden.
