Auschwitz als Steinbruch
Am kommenden Donnerstag findet in Augsburg ein Vortrag statt, der sich dem Geschichtsbild und der Reflexion der NS-Verbrechen widmet. „Bestimmt der Markt, was von den Verbrechen der Nazis in Erinnerung bleibt?“, so der beunruhigende Untertitel des Vortrags von Thomas Wilms.

Auf Einladung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) untersucht Wilms bei einer Veranstaltung am 2. Mai, was von den NS-Verbrechen bleibt, welche Aspekte der Erinnerungen von Zeitzeugen von Anfang an ignoriert wurden und welche Missverständnisse die Vorstellungen über Konzentrationslager bestimmen. Dazu zieht er literarische und philosophische Werke, Museen, Filme, Fernsehserien und Graphic Novels ein und untersucht, wie diese sich schönfärberisch oder aufklärerisch mit dem Zweiten Weltkrieg und den deutschen Massenverbrechen auseinandersetzen. Sein Streifzug durch die Geschichte beginnt in Italien und führt über Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien bis in die USA.
Was von den NS-Verbrechen bleibt/ Vortrag und Diskussion mit Thomas Wilms/Donnerstag, 2. Mai 2019, 19.30 Uhr Hans-Beimler-Zentrum, Manlichstrasse 3, Augsburg (Nähe Bahnhof Oberhausen)