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Sonntag, 26.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Verkehr

Intelligentes Verkehrsmanagement begleitet Linie 6

Wie kommt man am schnellsten mit dem PKW von Haunstetten nach Friedberg? Woher kommen die Autofahrer, die auf der Friedberger Straße stadteinwärts unterwegs sind, und wo wollen sie eigentlich hin? Diese und ähnliche Fragen waren Gegenstand eines Berichts, der gestern vom Tiefbauamt präsentiert wurde.

Erstellt hatte den Bericht das Verkehrsplanungsbüro gevas aus München. Von Oktober 2007 bis September 2008 waren hierzu Messfahrten, Zählungen und Befragungen durchgeführt worden. Ziel: Grundlagen für die Reduzierung des Individualverkehrs auf der Friedberger Straße während der Bauzeit und nach Fertigstellung der Linie 6 zu erarbeiten. Ohne diese Grundlagen sei eine Festlegung von baubegleitenden Maßnahmen, die Beurteilung von Schleichverkehren in Hochzoll und die Erarbeitung endgültiger Verkehrskonzepte nicht möglich, so Baureferent Gerd Merkle. Geplant sei darüber hinaus ein baubegleitendes Monitoring, um in der Bauphase der Linie 6 zeitnah auf sich ändernde Verkehrssituationen reagieren zu können.

Gleichwertige Ausweichrouten

Mit den Ergebnissen des Berichts könne man erstmals Verlagerungspotenziale für innerstädtische Verkehre erkennen, so Dr.-Ing. Gunther Höhnberg, Verkehrsplaner der Stadt Augsburg. So führe die schnellste und zuverlässigste Route vom Stadttheater nach Friedberg nicht über das Rote Tor und die Friedberger Straße, sondern über das Jakobertor nach Lechhausen und über die Blücherstraße, wie Reisezeitmessungen ergaben. Nur 28% der Autofahrer, die die Friedberger Straße stadteinwärts befahren, kommen aus Hochzoll. Und nur 24% wollen in das Innenstadtzentrum. Mit dieser Erkenntnis ist es möglich, den übrigen 76% gleichwertige oder sogar schnellere Ausweichrouten anzubieten. Für den Endzustand nach Fertigstellung der Linie 6 ist eine intelligente, übergeordnete LSA-Steuerung mit Verkehrsinfo geplant (LSA = Lichtsignalanlage). Kapazitätsengpässe und entstehende Staus sollen damit frühzeitg erkannt und durch ein dynamisches Verkehrsinfosystem an Entscheidungspunkten beseitigt werden.

„Den Autofahrer nicht im Stich lassen“

Stadtwerkechef Norbert Walter betonte gestern, er wolle die Autofahrer während der Bauzeit der Linie 6 bis Oktober 2010 nicht im Stich lassen. Zwar seien dynamische Verkehrsinformationen noch nicht möglich. Man wolle aber alle verfügbaren Medien nutzen, um den Autofahrern Dauerinformationen zur aktuellen Verkehrssituation zu liefern und mit Festbeschilderungen reagieren. Baureferent Merkle kündigte einen interaktiven tagesaktuellen Baustellenplan an, der im Januar 2009 auf der Internetpräsenz der Stadt online gehen soll.

Grafik: gevas

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Verbesserungen bei Zugverbindungen nach München

Optimistisch bezüglich der Pendler-Zugverbindungen zeigte sich der Augsburger SPD-Verkehrspolitiker Heinz Paula nach einem Telefonat mit dem Bahn-Bevollmächtigten Klaus-Dieter Josel. Die Bahn will weitere Züge einsetzen. Die befürchteten Verschlechterungen im Fahrplan für die München-Pendler aus der Region Augsburg konnten teilweise verhindert werden, so Paula in einer Pressemitteilung am Dienstag. Gegenüber dem DB-Planungsstand Ende November werde es […]

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Grüne attackieren Verkehrspolitik

Die CSU und Pro Augsburg hätten immer noch nicht verstanden, dass sich eine attraktive Innenstadt durch wenig Lärm und Abgase auszeichne, so  Rainer Erben in einer Pressemitteilung der Augsburger Grünen. Deshalb bediene man mit der Semmeltaste den Autoverkehr, während man wichtige Mittel für den Ausbau des Radwegenetzes streiche. Die Begründung von OB Gribl für die Streichung […]

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Radler müssen warten

Als „ungerecht“ bezeichnete OB Kurt Gribl heute die öffentlichen Vorwürfe, die Stadtregierung tue nichts für Radfahrer. Die Vorwürfe waren aufgekommen, als der vorläufige Verzicht auf einen Radweg zwischen Karolinenstraße und Theater bekannt wurde. Im Wahlkampf hatte Gribl noch die Devise ausgegeben, das Fahrrad verdiene mehr Aufmerksamkeit und einen höheren Stellenwert. Sein Punkt 100: Fahrradfahren solle […]

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Kurzparken wird bis zu 30 Minuten kostenlos

Pünktlich zur Eröffnung des Christkindlesmarktes wird in Augsburg das kostenlose Kurzparken eingeführt. Wer sein Auto auf einem gebührenpflichtigen städtischen Parkplatz abstellt, kann dort künftig bis zu 30 Minuten kostenlos parken. So sieht sie aus, die „Semmeltaste“: grün und mit „Kurzparken“ beschriftet. Wem 30 Minuten für einen kurzen Einkauf, Abholen von Rezepten beim Arzt oder ähnliches […]

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Kein Einstieg in den Ausstieg

Interimsfahrplan der DB für Augsburg ist nur vorübergehender Natur Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, hat in einem Telefongespräch OB Dr. Kurt Gribl versichert, dass der derzeitige Interimsfahrplan für die Region Augsburg nur vorübergehender Natur sei. Laut Josel, so der OB, solle das Ersatzangebot mit IC-Zügen keine Maßnahme sein, um […]

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Die „Semmeltaste“ kommt am 1. Dezember

Parkscheinautomaten werden fürs kostenlose Kurzparken umgerüstet Im Punkt 34 seines Wahlprogramms hatte sie der damalige OB-Kandidat Dr. Kurt Gribl als „einladende und sympathische Geste“ versprochen, jetzt ist es so weit: Die „Semmeltaste“ kommt. Mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes wird in Augsburg das kostenlose Kurzparken eingeführt. Im Bereich der städtischen Parkscheinautomaten kann damit bis zu 30 […]

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OB Dr. Gribl: Bahnfahrplan ist eine massive Fehlkonstruktion

Als massive Fehlkonstruktion bezeichnet Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl den von der Bahn vorgelegten Fernverkehrs-Fahrplan, der bis Juni 2009 gelten soll. „Die technischen Probleme der Bahn belasten die Stadt Augsburg extrem. Wir werden den Fahrplan jedenfalls nicht als Gewöhnungsphase dafür verstehen, uns mittelfristig mit einer ausgedünnten Nordverbindung zufrieden zu geben“, so OB Kurt Gribl heute. Wegen […]

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Stadtwerke: Sauber durch die Stadt

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Ein Jahr Radstation Augsburg

Vor genau einem Jahr ging das Fahrradparkhaus im BohusCenter am Augsburger Hauptbahnhof in Betrieb. Die Stadt als Investorin und die Zweirad Bäuml GmbH als Betreiberin zogen heute Bilanz. Desolate städtebauliche Zustände, so Baureferent Gerd Merkle, waren der Auslöser für die Radstation. Der Bahnhofsvorplatz und die nähere Umgebung seien mit bis zu 1.500 Fahrrädern zugestellt gewesen. […]

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