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Donnerstag, 06.08.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Umwelt

Lösch: Stadt lässt nach Altlasten suchen

Das Umweltamt der Stadt Augsburg hat eine Krumbacher Firma mit der Durchführung einer historischen Erkundung der Altablagerung „Schwarzer Weg“ beauftragt.

Sanierungsarbeiten am Stempflesee, wo Lösch gefunden wurde

Sanierungsarbeiten am Stempflesee, wo Lösch gefunden wurde (c) DAZ


Im Rahmen der Erkundung soll die Nutzungshistorie der Altablagerung insbesondere mittels einer Archivrecherche und der Befragung von Zeitzeugen rekonstruiert werden. Die vom Umweltamt anvisierte Verdachtsfläche befindet sich unmittelbar westlich der Wertach, südlich der B17 am Wasenmeisterweg. Da bisher jedoch nur wenige Hinweise vorliegen und darüber hinaus der genaue Umgriff der jeweiligen Teilbereiche nicht bekannt ist, wurden die umliegenden Flächen ebenfalls als Verdachtsflächen in den Umgriff mit aufgenommen.

Der „Augsburger Lösch“ ist Schlacke, die bei der Verbrennung von Steinkohle zur Gasgewinnung entstanden ist. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden auf diese Weise Unmengen an Verbrennungsrückständen, die „Lösch“ genannt wurden. Eine Art grobkörnige und schwarze Schlacke, die an erkaltete Vulkanasche erinnert und im schlimmsten Fall mit giftigen Stoffen kontaminiert ist. Lösch wurde bis in die 70er Jahre als Wegebaumaterial verwendet, auch für die zahlreichen Wege im Augsburger Stadtwald, der zum Trinkwasserschutzgebiet der Stadt gehört.

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Flugplatzheide: Freistaat stoppt Bebauungsprojekt

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Siebentischwald: Löschproben wurden nur in Nähe Stempflesee entnommen

Die unbedenklichen und für den Menschen nicht schädlichen Schadstoffanteile in der Schlacke (Lösch), die im Siebentischwald bei den Sanierungsarbeiten am Stempflesee gefunden wurden, wurden im vergangenen Stadtrat von Umweltreferent Reiner Erben vorgestellt. Eva Weber sprach im Rahmen dieser Stadtratssitzung von Bedenklichkeitsanteilen wie bei „Blumenerde“. Das Umweltamt gab Entwarnung. Diese Unbedenklichkeitsfeststellungen bezogen sich allerdings nur auf […]

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Siebentischwald: Ergebnisse der Bodenuntersuchung beim Stempflesee liegen vor

Auf der Sitzung des heutigen Stadtrats verkündete Umweltreferent Reiner Erben die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen, die im Umfeld des Stempflesees vorgenommen wurden.

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Schlacke im Siebentischwald: Stadt im Zugzwang

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Stempflesee: Müssen Bäume gefällt werden? – Was passiert mit dem Lösch?

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Stempflesee: Stadt bestätigt Lösch-Funde

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Streit um Flugplatzheide: ÖDP fordert Konzept für schützenswerte Flächen

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Bayern: Grüne starten Volksbegehren gegen Flächenverbrauch

Bayern-Grüne präsentieren Versiegelungszahlen und starten Volksbegehren gegen Flächenfraß Bayernweit hat die versiegelte Fläche zwischen den Jahren 2000 und 2015 um zirka 670 Quadratkilometer zugenommen. Das entspricht der Größe von Bodensee, Chiemsee und Starnberger See zusammen. Deutschlandweit ist Bayern damit für knapp die Hälfte der Neu-Versiegelung – also neu asphaltierte, betonierte oder bebaute Fläche – verantwortlich. […]

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Baumschutz: Grüne und ÖDP wollen Verschärfung der Baumschutzverordnung und „Schwarze Liste“

Seit die Stadt Augsburg einen Grünen Umweltreferenten hat, sind überproportional Bäume gefällt worden – einige davon aus Unkenntnis der Baufirmen. Deshalb soll nun die Stadt ihre Möglichkeiten gegen „Baumfrevel“ besser ausschöpfen.

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