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Sonntag, 12.04.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kulturpolitik

DMG-Präsidentschaft und Kulturreferent: Weitzel sieht keinen Interessenskonflikt

Thomas Weitzel ist seit 2010 Präsident der Deutschen Mozart-Gesellschaft und seit 2014 Kulturreferent der Stadt Augsburg. Die Deutsche Mozart-Gesellschaft (DMG) residierte bis vor Kurzem im städtischen Mozarthaus für 3,07 Euro pro Quadratmeter. Die Gesellschaft selbst erhält jährlich 12.000 Euro Fördergelder aus dem Stadtsäckel.

Thomas Weitzel Foto: DAZ-Archiv

Darin sieht Augsburgs Kulturreferent Thomas Weitzel keinen Interessenskonflikt oder gar eine Befangenheit zugunsten der Dachmarke Mozart, die Weitzel bereits zu seiner Zeit als Amtsleiter mithilfe des Mozartfestes entwickelte. „Was soll der Quatsch?“, so Weitzel zur DAZ, auf die Frage, ob er sich da nicht im Zentrum einer politischen Interessenskollision befinde. Das sei albern, einseitig und nervig und gehe dazu in die falsche Richtung, denn schließlich sei die DMG eine „Draufzahlgesellschaft“, so Weitzel, der am Telefon für seine Verhältnisse ein wenig die Contenance verlor.

Er habe seine Doppelfunktion als GMD und Kulturamtsleiter bereits von Bürgermeister Peter Grab absegnen lassen. Auch OB-Gribl sehe darin kein Thema, so Weitzel. Gegenüber der Sopress erklärte Weitzel, dass er sich nach dem DAZ-Artikel von Bürgermeisterin Eva Weber sogar nochmal bestätigen haben lasse, „dass alles seine Ordnung habe“. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl bestätigte auf Anfrage am heutigen Sonntag Weitzels Einlassungen partiell: „Es ist richtig, dass Herr Weitzel zu Beginn seiner Amtszeit angefragt hat, ob etwas gegen die Fortführung seiner Präsidentschaft spräche. Dagegen hatte auch ich keine Bedenken.“

Damit ist die Sache nicht erledigt. Stadtrat und Oppositionsführer Volker Schafitel (FW) kündigte an, dass auch bei dieser Angelegenheit Gründlichkeit angesagt ist: „Wir werden darauf drängen, dass diese Sachverhalte genauso gründlich bearbeitet werden, wie das bei der Causa Höhmannhaus der Fall war.“

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Mozarthaus: In-sich-Geschäft zwischen Stadt und Mozart-Gesellschaft?

Die Höhmannhaus-Affäre scheint der Stadt auf die Füße zu fallen. Während sich das OB-Referat um die Abwicklung des Disziplinarverfahrens gegen den Leiter der Städtischen Kunstsammlungen bemüht – und während Kulturreferent Thomas Weitzel die Abgleichung des vermeintlichen Schadens abzuarbeiten hat, steht Augsburgs Kulturreferent Thomas Weitzel plötzlich selbst im Zwielicht. Von Siegfried Zagler Thomas Weitzel wurde im […]

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Stadträte des Augsburger Kulturausschusses diskutieren über „Politik und Utopien“

„Politik und Utopien“ so das Thema eines Frühschoppen-Gesprächs mit den Mitgliedern des Augsburger Kulturausschusses. Im Rahmen des Kulturprogramms zum Hohen Friedensfest findet am Samstag, den 4. August, von 10 bis 12 Uhr ein Frühschoppen in Brechts Bistro (Auf dem Rain 6) statt. Es besteht die Möglichkeit zu einem Weißwurst-Frühstück oder einer vegetarischen Alternative. Von Politikern […]

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Mehr Geld für Augsburgs Live-Clubs

Kulturausschuss bewilligt 60.000 Euro Förderung für die Popkultur-Szene in Augsburg und stärkt mit dieser Maßnahme das Kultursozialticket  Um den Standortfaktor Popkultur in Augsburg zu würdigen, hat der Kulturausschuss in seiner letzten Sitzung einstimmig eine Förderung für die Augsburger Club-Szene in Höhe von 60.000 Euro beschlossen. „Popkultur ist ein wichtiger Faktor für eine urbane Großstadt. Die […]

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Halle 116: Initiative fordert „umgehende Nutzungsaufnahme“

In einer Stellungnahme zeigt sich die Initiative „Denkort Halle 116“ in ihrem Vorhaben bestärkt, das ehemalige Außenlager des Dachauer Konzentrationslagers („Halle 116“) als Denkort zu nutzen „Dies wäre ein überzeugender Beleg politischen Willens abseits öffentlichkeitswirksamer Bekenntnisse zur Friedensstadt“, so die Initiative, die in den zurückliegenden Monaten Gespräche mit allen im Regierungsbündnis vertretenen Fraktionen geführt hat und […]

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Staatstheater im Eilverfahren

Das Augsburger Stadtheater soll bereits im Frühherbst 2018 als Staatstheater firmieren Von Siegfried Zagler Am Ende einer langen Koalitionsausschusssitzung, also einem Treffen der führenden Politiker des Augsburger Regierungsbündnisses zwischen CSU/SPD und Grünen, sickerte in der Nacht von Montag auf Dienstag durch, dass die Verhandlungen mit der Stadt und dem Freistaat relativ weit vorangeschritten sind und […]

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Brecht-Preis für Nino Haratischwili

Am vergangenen Donnerstag erhielt die deutsch-georgische Schriftstellerin und Dramatikerin Nino Haratischwili den mit 15.000 Euro dotierten Bertolt-Brecht-Preis 2018 der Stadt Augsburg. Verliehen durch Dr. Stefan Kiefer, 3. Bürgermeister und Sozialreferent der Stadt Augsburg – im Goldenen Saal der Stadt Augsburg. Von Siegfried Zagler Andreas Platthaus, Leiter des Ressorts Literatur und literarisches Leben bei der Frankfurter […]

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„Staatstheater Augsburg“: Eine politische Willenserklärung mit Folgen

Das Augsburger Theater soll ein Staatstheater werden, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am heutigen Mittwoch in seiner Regierungserklärung im Landtag verkündete. Die Nachricht schlug in Augsburg wie eine Bombe ein. Andre Bücker, Intendant des Augsburger Stadttheaters, zeigte sich von dem politischen Versprechen überrascht, während OB Kurt Gribl auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz davon sprach, […]

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Halle 116 wird nicht in Denkmalliste aufgenommen

Die Augsburger Halle 116 wird nicht als Denkmal in die Bayerische Denkmalliste nachgetragen. Dies gab heute das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege bekannt. „Ein Denkmal ist – so definiert in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes – eine vom Menschen geschaffene Sache aus vergangener Zeit, deren Erhaltung aufgrund ihrer besonderen geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung […]

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Petition: „Angemessene Sanierung des Gignoux-Hauses“

Mit ihrem Anliegen, das Augsburger Gignoux-Haus denkmalgerechter zu sanieren, als es die Stadt vorhat, zeigt eine Gruppe von Denkmalschützern Durchhaltevermögen – und Kompetenz. Im Netz haben sie eine Online-Petition eingestellt, die regen Zuspruch findet. Ein Investor möchte im Inneren des Einzelbaudenkmals „Gignoux-Haus“ Wände des 19. Jhs. mit Versatzstücken des 18. Jhs. in den Obergeschossen gegen […]

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