Die Augsburger Zeitung

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DAZ-Archiv vom 15. November 2017 • www.daz-augsburg.de

Motto des kommenden Mozartfestes: “Machtspiele”

Unter dem Titel „Machtspiele“ finden vom 04. bis zum 18. Mai 2018 im Rahmen des Deutschen Mozartfests Augsburg Konzerte, Künstlergespräche und Musikvermittlungsprojekte in Augsburg statt.

Simon Pickel, künstlerischer Leiter des Deutschen Mozartfests, hat für das Programm des Festivals 2018 elf Konzerte von Kammermusik bis Sinfonik und Clubnacht zum Thema „Musik und Macht“ zusammengestellt. Hochkarätige Künstler und Ensembles, darunter Dorothee Oberlinger, Peter Simonischek, Fahmi Alquai, die Cappella Gabetta, das Belcea Quartet und der Chor des Bayerischen Rundfunks kommen nach Augsburg, um das musikalische Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht spielerisch zu erforschen.

Für die in das Festival integrierte Kammermusikreihe „Freistil“ haben Sarah Christian und Maximilian Hornung ein internationales Starensemble mit Solisten wie Herbert Schuch und Sebastian Manz eingeladen. Als krönendes Abschlusskonzert erklingt mit der c-Moll Messe Mozarts Hymne an die Höchste Macht. Begleitend zu den Konzerten werden Gespräche mit ausgewählten Künstlern stattfinden.

Ute Legner, Leiterin der Musikvermittlungsprojekts MEHR MUSIK!, wird auch 2018 “KlingKlangGloria“, das Augsburger Mozartfest für Kinder mit vielfältigem Programm von Kinder-Jazzkonzert bis Würfelkomposition anbieten. Es findet vom 13. bis zum 18. Mai unter dem Imperativ „Macht Spiele!“ statt.


SPD: Treff in der Dinglerstraße ist sinnvoll

Die Augsburger SPD hat sich lange Zeit gelassen, doch nun erhält der gebeutelte SPD-Ordnungsreferent Dirk Wurm Unterstützung von der Parteispitze. Die Opposition (in diesem Fall die Ausschussgemeinschaft) will weiterhin einen Soziologen einschalten und unterstellt Wurm, dass er “in dieser Angelegenheit überfordert ist”. Die CSU in Oberhausen sieht es ähnlich drastisch und [...]

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Momo: Erlösung vom Zeitmanagement der Grauen Herren

Eine stringente Inszenierung des Augsburger Stadttheaters mit viel Tempo und großartigen Schauspielern überzeugt im martini-Park

Von Halrun Reinholz

Bei der Neuinszenierung von Michael Endes Momo versetzt Regisseurin Jule Kracht die Handlung nach Italien – in das Ambiente eines alten Amphitheaters. Vielleicht, weil diese Atmosphäre am ehesten geeignet scheint, den „Grauen Herren“ Paroli zu bieten, [...]

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