Die Fraktion von Pro Augsburg hat bezüglich des Betriebskostenzuschusses aus dem Hause Heubisch für das Stadttheater „zum AZ-Artikel“ eine Pressemitteilung nachgeschoben.
Von Siegfried Zagler
Die Bayerische Staatsregierung hat auf den Vorstoß von Kulturreferent Peter Grab reagiert und dem Stadttheater aufgrund der „besonderen Not“ eine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses für die Spielzeit 2011 gewährt. Der staatliche Anteil wurde somit von 5,8 Millionen auf 6,2 Millionen erhöht. Das vom Theater in Aussicht gestellte Defizit in der 2010/2011er Spielzeit soll – wie es Grabs „Drei-Stufen-Plan“ vorsieht – vom Freistaat über den Nachtragshaushalt 2012 übernommen werden, womit sich, so Kulturreferent Peter Grab, der staatliche Zuschussanteil auf insgesamt 7 Millionen Euro erhöhen würde.
Die Stufe 3 hat die Ankündigungsebene noch nicht verlassen, wäre aber, falls es zur Realisation käme, ein staatlicher Rettungsschirm für das Augsburger Stadttheater mit griechischer Dimension. Grab sieht vor, den Freistaat mit 50 Prozent an den Betriebskosten zu beteiligen. Bei den angenommenen Mindestkosten für das Augsburger Drei-Sparten-Haus würde dies bedeuten, dass der Freistaat das Augsburger Theater mit 13 Millionen Euro bezuschussen würde. „Die Fraktion Pro Augsburg dankt Herrn Kunstminister Dr. Heubisch für das zügige Voranschreiten und das Erreichen der ersten Stufe und gratuliert Herrn Bürgermeister Peter Grab zu diesem Erfolg. Ein weiterer Gruß geht an die Theaterleitung, die Mitarbeiter(innen) und das Ensemble, deren Durchhaltevermögen somit zumindest teilweise honoriert wird“, wie es in der von Beate Schabert-Zeidler und Rolf Harzmann unterzeichneten Presseerklärung heißt.
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09.08.2011
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05.08.2011
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16.07.2011
| Autor: sz
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