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Sonntag, 21.06.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Theater

Stadt Augsburg brandmarkt nationaltürkisches Theaterstück

Am morgigen Samstag, den 21. Januar, wird das Augsburger Reese Theater Aufführungsort eines Theaterstücks, das den Putsch in der Türkei vom Juli 2016 und die derzeitige aktuelle Situation in der Türkei dramatisiert.
Anstößig: Nationale türkische Inzenierungen, wie im Juli 2016, als während einer pro Erdogan-Demo plötzlich der Perlachturm mit der türkischen Flagge behängt war

Anstößig: Nationale türkische Inzenierungen, wie im Juli 2016, als während einer pro Erdogan-Demo der Perlachturm mit der türkischen Flagge behängt war


Im Theaterstück werden Minderheiten diskreditiert und als „Volksverräter“ gebrandmarkt. Das türkische Militär wird als eine Elitetruppe dargestellt, die gegen Minderheiten und „ausländische Mächte“ mit Panzern und Sturmgewehren vorgeht. So ist die Lesart der Stadt zu diesem Bühnenstück, zu dem der nationalistische türkische Idealistenverein eingeladen hat. Ein Verein, der laut bayerischem Verfassungsschutz unter Beobachtung steht. In seinem letzten Bericht von 2015 attestiert der Verfassungsschutz dem Idealistenverein und seiner Dachorganisation ein „extrem nationalistisches Gedankengut, das sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung oder das friedliche Zusammenleben der Völker richtet.“

Die Überlegenheit der islamisch türkischen Ethnie ziehe sich als roter Faden durch das gesamte Theaterstück und spiegelt damit die menschenverachtende Ideologie des ultranationalistischen türkischen Idealistenvereins wider, so die Stadt in ihrer heutigen Pressemitteilung. „Ein solches Schauspiel ist der Friedensstadt Augsburg im höchsten Maße unwürdig und hier nicht erwünscht“, positioniert sich Reiner Erben, Referent für Migration.

„Wir sind immer offen für eine kritische Auseinandersetzung und kontroverse Diskussionen, aber Hass, Häme, Gewalt und Nationalismus möchten wir in unserer Friedensstadt keinen Raum geben“, unterstreicht Dr. Margret Spohn, Leiterin des Büros für Migration, Interkultur und Vielfalt diese Haltung.

Auch das Friedensbüro der Stadt wendet sich entschieden gegen die Aufführung: „Augsburg leitet nicht zuletzt aus seiner Geschichte den Auftrag für ein friedliches Miteinander ab. Den Frieden zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Religionen zu verteidigen, ist ein hohes Gut und uns sehr wichtig. Veranstaltungen wie diese haben in der Friedensstadt keinen Platz“, so Christiane Lembert-Dobler.

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Wohnzimmertheater: Die Buddenbrooks bitten zu Tisch

„Geld Macht Tod“ – die neue Theaterproduktion der Bluespots Productions verlegt die Welt des Lübecker Großbürgertums aus Thomas Manns Buddenbrooks ins Ambiente der Augsburger Renaissance von Halrun Reinholz „Buddenbrooks“ auf der Bühne? Man kennt den Stoff als vielteilige Verfilmung, eine ganze Epoche wird mit komplexen Handlungssträngen in Thomas Manns Roman zum Leben erweckt. Ein kleines […]

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Sinfoniekonzert: Blick über den Ärmelkanal

Unter der Überschrift „Britain`s got Talent“ widmete sich das 3. Sinfoniekonzert der Augsburger Philharmoniker der Musik aus England von Halrun Reinholz Dass ein „englisches“ Konzert mit Musik von Joseph Haydn anfängt, dessen Sinfonie Nr. 102 B-Dur, ist symptomatisch. Ein eigentlich „musikverrücktes“ Land, wie Haydn notierte, hat im 18. Jahrhundert für eine ganze Weile keine eigenen […]

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Stadttheater: Der neue Ballettchef steht fest

Für Robert Conn kommt zu Beginn der nächsten Spielzeit im Herbst 2017 ein neuer Ballettchef nach Augsburg: Ricardo Fernando. Nicht nur in Sachen Spielstätten steht das Augsburger Stadttheater vor einem großen Umbruch. Mit Andre Bücker kommt ein neuer Intendant, der neue Pläne in Augsburg realisiert, indem er neue künstlerische Vorstellungen umsetzt und dazu neues Personal […]

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Theater: Wieder auf der Suche nach einer Spielstätte

Für die im Martinipark vorgesehenen Aufführungen der Stücke  „Pension Schöller“ (Premiere am 1. April 2017) und „Kaspar Hauser“ (Premiere am 23. April 2017) muss eine neue Spielstätte gesucht werden. Der Grund: Die Halle im Martinipark muss für die Interimsspielzeit 2017/18 mit größeren Baumaßnahmen ertüchtigt werden. Das ist bei laufendem Spielbetrieb nur mit großen Beeinträchtigungen möglich. […]

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Landtag: „Staatstheater Augsburg“ scheitert an CSU

Ein Antrag der Freien Wähler mit der Forderung, das Kunstministerium möge prüfen, ob für Augsburg ein Staatstheater machbar sei, ist gestern im Landtagsausschuss abgelehnt worden. Der Augsburger Landtagsabgeordnete Bernd Kränzle (CSU) enthielt sich der Stimme. Mit Ausnahme Kränzles stimmten die CSU geschlossen gegen das Ansinnen, da dieser Vorstoß nicht mit anderen Theatern in Bayern abgestimmt […]

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Theatersanierung: Wer kommt, spricht mit

Erste Runde eines neuen Dialogformats: Mit der Einladung zu einem „Bürgertalk Theaterviertel“ suchen Stadt und Theater den Dialog mit den theaterinteressierten Bürgern hinsichtlich der Planungen zur Theatersanierung und der städtebaulichen Gestaltung des Umfelds beim Theater. Geplant ist ein aktiver Dialog für alle Interessierten rund um das Thema Theater: Wie geht es weiter mit der Theatersanierung […]

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Theatersanierung: Stadt setzt auf Dialog und neue Informationsformate

Die Stadt Augsburg geht in Sachen Theatersanierung und Neubauten in die Offensive. Mit einem „Bürgertalk Theaterviertel“, der Broschüre „Theaterviertel aktuell“ und der Website www.theaterviertel-augsburg.de bietet die Stadt Augsburg neue Informationsformate zur Theatersanierung und zum entstehenden Theaterviertel an. Der Dialog mit den Bürgern beginnt bereits am Mittwoch, den 7. Dezember 2016, um 19 Uhr mit dem […]

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Verwirrung à la francaise: Die Komödie Oscar auf der Brechtbühne

Mit einer klassischen Boulevardkomödie und hochklassiger Schauspielkunst startet das Theater Augsburg locker und entspannt einen neuen Publikumsrenner Von Halrun Reinholz Diese Premiere fand nicht vor leeren Zuschauerrängen statt. Allerdings wussten die Besucher auch, was sie erwartet bei der Komödie „Oscar“, die sich vielen durch die Verfilmung mit Louis de Funés in der Hauptrolle ins Gedächtnis […]

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Premiere im sensemble: Oskar und die Dame in Rosa

Am heutigen Samstag, den 26. November, findet im sensemble Theater eine bemerkenswerte Premiere statt. Sigrid Ihlenfeldt spielt die Hauptrolle in dem anrührenden Stück von Eric Emanuel Schmitt unter der Regie von Sebastian Seidel. Der 10-jährige Oskar ist an Leukämie erkrankt, doch seine Ärzte und seine Eltern tabuisieren das und weichen der Tatsache aus. Einzig die […]

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