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Freitag, 23.10.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Kultur

Ausstellung: Im tiefen blauen Wald von Verena Kandler

Wer mit 20 Jahren eine „Werkschau“ ankündigt, um auf aktuelle „Arbeitsserien“ zu verweisen, ist bereit, dem Betrachter mehr als „nur“ ein Handwerk zu offenbaren. Das Unverwechselbare, der Fingerabdruck der eigenen Schöpfungsgeschichte, ist immer mehr als ein Wurf eines Traums oder einer Reflexion, sondern ein fortwährender Prozess, in dessen Zentrum der Reflex jeder künstlerischen Aktivität steckt, nämlich das Verborgene sichtbarer zu machen. Verena Kandlers „Werkschau“ zeigt eine Welt, die weder Eingänge noch Ausgänge kennt, die aber von einer Reise erzählt, die auf breiter Straße beginnt und durch gefährliches Dickicht eines tiefen Waldes führt, der nur mit Talent und Ausdauer durchdringbar ist. Beides hat die junge Augsburger Künstlerin, deren Bilder sich aus dem ikonografischen Graffity-Design herausarbeiten, ohne dabei sich von den Grundmustern dieser plakativen Gattung zu verabschieden. Und so driftet Verena Kandlers Welt in eine naive Surrealität, die von der Realität nur einen blauen Abstrich nimmt, um dem Absurden den Hof zu machen. Kandlers Bilder sind ab Montag, den 11. Januar in der Hermannstraße 8, im Cafe Samocca zu sehen.

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Kino: „Je suis Charlie“ im Thalia

Am kommenden Freitag und Samstag zeigt das Thalia-Kino am Obstmarkt den Dokumentarfilm „Je suis Charlie“ von Daniel und Emmanuel Leconte, die sich nach den Vorstellungen den Fragen des Publikums stellen werden.

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Reise an die Orte des Grauens

Das Augsburger Stadttheater ist ein Ort, für den man sich als Augsburger schämen muss. Damit ist weniger die Kunst gemeint, als das marode Gebäude.

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Theatersanierung: „Schätzungsweise fallen 50 Millionen so oder so an“

Zum ersten Mal wurde in der Öffentlichkeit eine Zahl in Sachen Theatersanierung genannt, die nicht zum bisherigen Kontext „Generalsanierung“ gehört. Wenn man die Aussage von Dr. Kurt Gribl richtig deutet, wurde von Augsburgs Oberbürgermeister „Plan B“ im Gefecht um die von der Stadt ins Auge gefasste Theatersanierung angedeutet. Die Frage des großen Interviews der Augsburger […]

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„Ich bin davon überzeugt, dass die Neuverschuldung verantwortungslos ist“

  Christian Moravcik im DAZ-Interview zur Finanzierung der Theatersanierung Christian Moravcik hat sich als finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Finanzausschuss wie im Gesamtstadtrat einen ausgezeichneten Ruf als Finanzpolitiker und als Haushaltsexperte erarbeitet. Das galt für die vergangene Stadtratsperiode, in der sich die Grünen in der Opposition befanden und das gilt noch stärker für die aktuelle […]

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Gaswerk: Bastelarbeit mit Bastaqualität

Warum die neueste Geschichte des Gaswerks eine Geschichte ist, die für Unbehagen unter den Kulturschaffenden sorgt

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„Geistreich“ – Das 3. Sinfoniekonzert schlägt einen Bogen von Haydn über Brahms zu Schostakowitsch

„Esprit“, Geist also, war diesmal das Motto des Sinfoniekonzerts der Augsburger Philharmoniker. Dazu hatte Lancelot Fuhry am Dirigentenpult einen Bogen zu schlagen von „Papa Haydn“, dem Inbegriff der Wiener Klassik, über einen witzig-spielerischen Schostakowitsch der 1930er Jahre zurück in die Romantik von Johannes Brahms.

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Theater: Was geschieht dort eigentlich vor und nach der Vorstellung?

Die geplante Theatersanierung nimmt das Stadttheater zum Anlass, dem Publikum den Arbeitsalltag im Großen Haus näher zu bringen. Unter dem Titel „EinBlick Theater Augsburg“ startet im Dezember eine neue Veranstaltungsreihe, bei der Künstler und Mitarbeiter einer Abteilung des Theaters einmal im Monat persönliche Einblicke in ihren Arbeitsbereich mit seinen Abläufen und Besonderheiten geben.

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Theater: Oliver Brunner wechselt nach Darmstadt

Oliver Brunner, der zusammen mit Maria Viktoria Linke seit Sommer 2014 die Künstlerische Leitung Schauspiel am Theater Augsburg bildet, wird zur Spielzeit 2016/17 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt.

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Theater: Am Freitag stirbt Kandaules zum letzten Mal

Das Theater Augsburg zeigt selten gespielte Opern, um vergessene Werke emigrierter Künstler wieder zu entdecken. Am morgigen Freitag (19.30 Uhr) findet die letzte Vorstellung von „König Kandaules“ statt. In der Premiere präsentiert sich der neue GMD Domonkos Héja seinem Publikum damals als Operndirigent. „Eine durch und durch stimmige Aufführung“, so DAZ-Kritikerin Halrun Reinholz in ihrem […]

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