Der mit 15.000 Euro dotierte Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg geht dieses Jahr an Albert Ostermaier.
Der Preis wird seit 1995 alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, „die sich durch kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart in ihrem literarischen Schaffen ausgezeichnet haben“. Erster Preisträger war 1995 Franz Xaver Kroetz. Die Entscheidung der Jury, der auch Kulturreferent Peter Grab angehört, fiel vorgestern einstimmig. Verliehen wird der Preis am 10. Februar um 17 Uhr im Goldenen Saal. Ostermaier wird auch die anschließende Brechtgala des Brecht Festivals 2010 besuchen.
Albert Ostermaier leitete von 2006 bis 2008 das Augsburger Brecht-Festival „abc“. Zu einer Verlängerung seines Engagements kam es unter dem neuen Kulturreferenten nicht. Peter Grab sprach gestern von einer „gewissen Pikanterie“ der Situation. Bertolt-Brecht-Preis und Brecht-Festival seien jedoch „zwei Paar Stiefel“. Ostermaier erhalte den Brecht-Preis nicht als Festivalleiter, sondern für sein Gesamtwerk als Schriftsteller. Der 43jährige wurde bereits mit dem Lyrik-Preis des PEN Liechtenstein, dem Ernst-Toller-Preis, dem Ernst-Hofrichter-Preis der Stadt München und dem Kleist-Preis ausgezeichnet.
Umtauschtipp: ein Buch über „Läden und Leute“ in Augsburg Schade, dass dieses Buch erst nach Weihnachten auf dem Redaktionstisch gelandet ist – wir hätten es glatt als Geschenktipp präsentiert. Andererseits: es gibt viel umzutauschen – und Geburts- und ähnliche Feiertage kommen auch immer wieder. „Läden und Leute“ heißt das Buch, von dem wir sprechen. Es […]
Kurz vor Weihnachten erhielt die Neue Stadtbücherei eine 50.000-Euro-Spende von den Eigentümern der Ernst-Reuter-Platz-Parkgarage, den Augsburger Familien Bruckner, Hackl und Steirer. Die Summe, die mehr als ein Viertel des Gesamt-Etats der Stadtbücherei umfasst und die größte Privat-Spende bedeutet, die die Stadtbücherei bisher erhalten hat, soll vor allem für den Erwerb von Kinder- und Jugendbüchern verwendet […]
Der in Augsburg ansässige Wißner-Verlag ist der neue Herausgeber der Brecht-Publikation „Dreigroschenheft“. Nachdem die Stadt sich um die Herausgeberrechte bemüht hatte, und es auch nach einer langen Hängepartie aus mannigfaltigen Gründen nie zu einem Abschluss kam, hat sich nun der Wißner-Verlag die Rechte der renommierten Zeitschrift für zeitgenössische Brechtreflexion gesichert. Kurt Idrizovic, der bisherige Herausgeber […]
Am 29. Januar geht’s los, der Vorverkauf ist angelaufen Von Frank Heindl Brecht ist nicht der „trockene Marxist“, als der er immer noch gern gesehen wird – der große BB wollte auch gute Unterhaltung bieten. Das ist das Credo des neuen Leiters des Augsburger Brechtfestivals, Dr. Joachim Lang. Und ganz nach dieser Erkenntnis hat er […]
175.000 Euro für die nächste Planungsstufe bewilligt Von Frank Heindl 175.000 Euro sind nicht viel für ein neues Stadtarchiv – doch mit der Finanzierung der nächsten Planungsstufe setzt die Stadt Zeichen. 175.000 Euro hat Kulturreferent Peter Grab beim Stadtkämmerer losgeeist, mit denen im kommenden Jahr die Planungen für das dringend notwendige Gebäude weitergeführt werden können. […]
Die reichsstädtischen Archivalien im Augsburger Stadtarchiv stehen nur noch bis 23. Dezember für die Forschung zur Verfügung. Die Maßnahmen der Stadt zur Bekämpfung des Brotkäferschädlings machen die Auslagerung der Bestände bis voraussichtlich September 2010 erforderlich, so die Pressestelle der Stadt Augsburg. Der Lesesaal des Stadtarchivs bleibt zwischen 28. Dezember 2009 und 5. Januar 2010 geschlossen. […]
Von Siegfried Zagler Dass Arno Loeb nicht zu den gehobenen Literaten der Krimizunft gehört hat er mit sieben (!) Augsburg-Krimis nachhaltig belegt, nun hat er sein achtes Buch verlegt: „Jodok“ ist ein historischer Roman, der sich um die historisch belegten Geschehnisse des Doppelmordes im Jahre 1870 bei der Jodok-Kapelle in Haunswies dreht und mit unerwarteter […]
Sammlung Salzmann ist ab Sommer der Öffentlichkeit zugänglich Von Frank Heindl Mehr als 76 Jahre her ist dieser eine unter vielen unseligen Tagen der deutschen Geschichte: Am 10. Mai 1933 brannten in 22 deutschen Universitätsstädten die Bücher jener Autoren, die von den Nazis als Verfasser von „Schund- und Schmutzliteratur“ verunglimpft, verfolgt, ins Exil getrieben oder […]
Parktheater: Udo Wachtveitl und Konsorten machten Bayern alle Von Frank Heindl Dass der bayerische Marsch ganz zu Anfang irgendwie nicht ganz echt klang, ließ Schlimmes ahnen. Erwin Rehling hieb in doppelter Geschwindigkeit auf seine Drums ein, als gelte es, ihn so schnell wie möglich zu erledigen. Allerdings dauerte es dann doch kurzweiligste zwei Stunden, bis […]