DAZ - Unabhängige Internetzeitung für Politik und Kultur
Mittwoch, 09.09.2026 - Jahrgang 18 - www.daz-augsburg.de

Der Kommentar

Ansichten einer Anfahrtszone

Für Hubert Aiwanger erkennt man die Höhe der Kultur eines Landes an der Qualität der Straßen. Für andere sind die schriftlichen Reflexionen in dieser Frage von Bedeutung. Und dennoch muss man nicht mit dem albernen Genitiv eines jungen Bertolt Brecht kommen („Kants Land“) um einen kleinen Fauxpas wie diesen zu ironisieren. Es handelt sich nicht um ein semantisches Desaster und auch nicht um eine weitreichende Inkompetenz-Verlautbarung. Es ist nicht viel mehr passiert als ein „t“ zu viel. Dennoch soll ein wenig Spott zum Jahresende erlaubt sein. Das Schild mit dem orthographischen Witz (oder heißt es „orthografisch“?) steht bei der Brechtbühne. Kaum ein anderes Gebäude der Stadt war umkämpfter als die Brechtbühne – inklusive Namensgebung. Wir erinnern uns an die öffentliche Einmischung der Theaterleitung, die ein temporäres Schauspielhaus genau an diesem Ort wollte. Ein Schauspielhaus, das nun bei der anstehenden Sanierung des Großen Hauses im Weg stehen soll, wie aus den Tiefen der Verwaltung zu vernehmen war. Macht nichts, schließlich versteht man unter „temporär“ eine überschaubare zeitliche Dauer. Für das Schild ist das Tiefbauamt verantwortlich. Das Amt schrieb es selbst auf die Grundtafel und montierte es an dieser Stelle. Brecht hätte es wohl gefallen, wenn ein städtischer Arbeiter den Fehlerteufel erkannt und und es dennoch montiert hätte, um aller Welt zu zeigen, dass die Kunst des Schreibens nicht unbedingt zu den Privilegien der Obrigkeit gehört, was Staatssekretär Johannes Hintersberger kürzlich so eindrucksvoll unter Beweis stellte.

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Wir haben Pegida

Religion ist ein kultureller Code, der sich nicht universal verstehen lässt, wie eine mathematische Gleichung oder die Musik von Beethoven.

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Verbrechen und Strafe

Warum der Spuk für Peter Grab nach der Einstellung des Ermittlungsverfahrens noch nicht vorbei ist

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FCA: Es handelt sich um eine Erschütterung

Der Erfolg der Augsburger ist hausgemacht, trotzdem hängt er von der aktuellen Liga-Situation ab, die mit den übermächtigen Bayern und dem Niedergang der Dortmunder zu tun hat.

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Dann muss Weitzel hinschmeißen!

Kommentar von Siegfried Zagler

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Es ist geschehen, was unvermeidlich war und wovon dennoch niemand etwas wissen wollte

DAZ-Herausgeber Siegfried Zagler über Walther Seinsch und die Konsequenzen seines Rücktritts Es gibt viele Menschen, die in der Geschichte der Stadt eine große Rolle spielten. Augustus, der erste Kaiser Roms zum Beispiel. Der heilige Ulrich von Augsburg hat sich als Bewahrer und Retter im generationsübergreifenden Netz der kollektiven Erinnerung seine Unsterblichkeit gesichert. Seine historische Leistung […]

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Mit Mitchell geht alles, was die Panther hatten

Larry Mitchell ist nicht mehr Trainer der Augsburger Panther. Eine traurige und zugleich dramatische Nachricht, weil die Lücke, die er hinterlässt, kaum zu füllen ist. Mit Mitchell geht nämlich nicht nur ein Trainer.

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Warum man eine neue Festivalleitung braucht

Nach sechs Jahren Lang ist es Zeit, sich auf etwas Neues zu freuen

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Für Sadisten ein wahres Vergnügen

Ein politischer Rückzug ist immer mit Schmerzen verbunden, aber muss er quälend langsam über die Bühne gehen?

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Das Böse sind immer die anderen

Anmerkungen zu Peter Grab und Arno Löb Von Siegfried Zagler

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